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  • Avatar von H. P. Wepf
    Heute, 10:27
    H. P. Wepf hat auf das Thema Aschera im Forum Lehren und Irrlehren geantwortet.
    E. Andreas Reuter aus Clever Suchworte: Ascherim Aschera Ascheroth 2. Mo 34,13 sondern ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascherim ausrotten, – 5. Mo 7,5 Sondern also sollt ihr ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascherim umhauen und ihre geschnitzten Bilder mit Feuer verbrennen. 5. Mo 12,3 und ihr sollt ihre Altäre niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascherim mit Feuer verbrennen und die geschnitzten Bilder ihrer Götter umhauen; und ihr sollt ihre Namen aus selbigem Orte vertilgen. 5. Mo 16,21 Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgend ein Holz neben dem Altar Jehovas, deines Gottes, den du dir machen wirst. Ri 3,7 Und die Kinder Israel taten, was böse war in den Augen Jehovas und vergaßen Jehovas, ihres Gottes, und sie dienten den Baalim und den Ascheroth. Ri 6,25 Und es geschah in selbiger Nacht, da sprach Jehova zu ihm: Nimm den Farren deines Vaters, und zwar den zweiten Farren von sieben Jahren; und reiße nieder den Altar des Baal, der deinem Vater gehört, und die Aschera, die bei demselben ist, haue um; Ri 6,26 und baue Jehova, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Feste mit der Zurüstung; und nimm den zweiten Farren und opfere ein Brandopfer mit dem Holze der Aschera, die du umhauen wirst. Ri 6,28 Und als die Leute der Stadt des Morgens früh aufstanden, siehe, da war der Altar des Baal umgerissen, und die Aschera, die bei demselben war , umgehauen, und der zweite Farre war als Brandopfer auf dem erbauten Altar geopfert. Ri 6,30 Da sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, daß er sterbe, weil er den Altar des Baal umgerissen, und weil er die Aschera, die bei demselben war , umgehauen hat! 1. Kö 14,15 Und Jehova wird Israel schlagen, wie das Rohr im Wasser schwankt; und er wird Israel herausreißen aus diesem guten Lande, das er ihren Vätern gegeben hat, und wird sie zerstreuen jenseit des Stromes, darum daß sie ihre Ascherim gemacht haben, indem sie Jehova reizten. 1. Kö 14,23 Und auch sie bauten sich Höhen und Bildsäulen und Ascherim auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baume. 1. Kö 15,13 Und auch Maaka, seine Mutter , die setzte er ab, daß sie nicht mehr Königin wäre, weil sie der Aschera ein Götzenbild gemacht hatte; und Asa rottete ihr Götzenbild aus und verbrannte es im Tale Kidron. 1. Kö 16,33 auch machte Ahab die Aschera. Und Ahab tat mehr , um Jehova, den Gott Israels, zu reizen, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren. 1. Kö 18,19 Und nun sende hin, versammle ganz Israel zu mir nach dem Berge Karmel, und die vierhundert und fünfzig Propheten des Baal und die vierhundert Propheten der Aschera, die am Tische Isebels essen. 2. Kö 13,6 Dennoch wichen sie nicht von den Sünden des Hauses Jerobeams, wodurch er Israel sündigen gemacht hatte: sie wandelten darin; auch die Aschera blieb in Samaria stehen.) 2. Kö 17,10 und sie errichteten sich Bildsäulen und Ascherim auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baume, 2. Kö 17,16 Und sie verließen alle Gebote Jehovas, ihres Gottes, und machten sich gegossene Bilder , zwei Kälber , und machten eine Aschera, und bückten sich vor dem ganzen Heere des Himmels und dienten dem Baal. 2. Kö 18,4 Er tat die Höhen hinweg und zerschlug die Bildsäulen, und rottete die Aschera aus, und zertrümmerte die eherne Schlange, welche Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Nechustan. 2. Kö 21,3 Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte, und errichtete dem Baal Altäre, und machte eine Aschera, so wie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er beugte sich nieder vor dem ganzen Heere des Himmels und diente ihnen. 2. Kö 21,7 Und er stellte das geschnitzte Bild der Aschera, das er gemacht, in das Haus, von welchem Jehova zu David und zu seinem Sohne Salomo gesagt hatte: In dieses Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen setzen ewiglich! 2. Kö 23,4 Und der König gebot Hilkija, dem Hohenpriester , und den Priestern zweiten Ranges und den Hütern der Schwelle, aus dem Tempel Jehovas alle Geräte hinauszutun, die dem Baal und der Aschera und dem ganzen Heere des Himmels gemacht worden waren; und er verbrannte sie außerhalb Jerusalems in den Gefilden des Kidron, und ließ ihren Staub nach Bethel bringen. 2. Kö 23,6 Und er schaffte die Aschera aus dem Hause Jehovas hinaus, außerhalb Jerusalems, in das Tal Kidron; und er verbrannte sie im Tale Kidron und zermalmte sie zu Staub und warf ihren Staub auf die Gräber der Kinder des Volkes. 2. Kö 23,7 Und er riß die Häuser der Buhler nieder , die sich im Hause Jehovas befanden, worin die Weiber Zelte webten für die Aschera. 2. Kö 23,14 Und er zerschlug die Bildsäulen und hieb die Ascherim um, und füllte ihre Stätte mit Menschengebeinen an. 2. Kö 23,15 Und auch den Altar , der zu Bethel war , die Höhe, welche Jerobeam, der Sohn Nebats, gemacht hatte, der Israel sündigen machte, auch diesen Altar und die Höhe riß er nieder; und er verbrannte die Höhe, zermalmte sie zu Staub und verbrannte die Aschera. 2. Chr 14,2 Und er tat die fremden Altäre und die Höhen hinweg, und zerschlug die Bildsäulen und hieb die Ascherim um; 2. Chr 15,16 Und auch Maaka, die Mutter des Königs Asa, setzte er ab, daß sie nicht mehr Königin wäre, weil sie der Aschera ein Götzenbild gemacht hatte; und Asa rottete ihr Götzenbild aus und zermalmte und verbrannte es im Tale Kidron. 2. Chr 17,6 Und sein Herz gewann Mut auf den Wegen Jehovas, und er tat noch die Höhen und die Ascherim aus Juda hinweg. 2. Chr 19,3 Jedoch ist Gutes an dir gefunden worden, weil du die Ascheroth aus dem Lande hinweggeschafft und dein Herz darauf gerichtet hast, Gott zu suchen. 2. Chr 24,18 Und sie verließen das Haus Jehovas, des Gottes ihrer Väter , und dienten den Ascherim und den Götzenbildern. Da kam ein Zorn über Juda und Jerusalem um dieser ihrer Verschuldung willen. 2. Chr 31,1 Und als sie dies alles vollendet hatten, zogen alle Israeliten, die sich daselbst befanden, hinaus zu den Städten Judas; und sie zerschlugen die Bildsäulen und hieben die Ascherim um, und rissen die Höhen und die Altäre nieder in ganz Juda und Benjamin und in Ephraim und Manasse, bis sie damit fertig waren. Und alle Kinder Israel kehrten in ihre Städte zurück, ein jeder zu seinem Besitztum. 2. Chr 33,3 Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Jehiskia niedergerissen hatte, und errichtete den Baalim Altäre, und machte Ascheroth, und beugte sich nieder vor dem ganzen Heere des Himmels und diente ihnen. 2. Chr 33,19 Sein Gebet aber , und wie Gott sich von ihm erbitten ließ, und alle seine Sünde und seine Untreue, und die Orte, an welchen er Höhen gebaut und die Ascherim und die geschnitzten Bilder aufgestellt hatte, bevor er sich demütigte: siehe, das ist geschrieben in der Geschichte Hosais. 2. Chr 34,3 Und im achten Jahre seiner Regierung, als er noch ein Knabe war , fing er an, den Gott seines Vaters David zu suchen; und im zwölften Jahre fing er an, Juda und Jerusalem von den Höhen und den Vaters David zu suchen; und im zwölften Jahre fing er an, Juda und Jerusalem von den Höhen und den Ascherim und den geschnitzten und den gegossenen Bildern zu reinigen. 2. Chr 34,4 Und man riß die Altäre der Baalim vor ihm nieder; und die Sonnensäulen, welche oben auf denselben waren, hieb er um; und die Ascherim und die geschnitzten und die gegossenen Bilder zerschlug und zermalmte er , und streute sie auf die Gräber derer , welche ihnen geopfert hatten; 2. Chr 34,7 und die Ascherim und die geschnitzten Bilder zertrümmerte er , indem er sie zermalmte; und alle Sonnensäulen hieb er um im ganzen Lande Israel. Und er kehrte nach Jerusalem zurück. Jes 17,8 Und er wird nicht schauen auf die Altäre, das Werk seiner Hände; und was seine Finger gemacht haben, wird er nicht ansehen, noch die Ascherim, noch die Sonnensäulen. – Jes 27,9 Deshalb wird dadurch gesühnt werden die Ungerechtigkeit Jakobs. Und dies ist die ganze Frucht der Hinwegnahme seiner Sünde: wenn es alle Altarsteine gleich zerschlagenen Kalksteinen machen wird, und Ascherim und Sonnensäulen sich nicht mehr erheben. Jer 17,2 Wie ihrer Kinder , so gedenken sie ihrer Altäre und ihrer Ascherim bei den grünen Bäumen, auf den hohen Hügeln. Mi 5,13 Und ich werde deine Ascherim herausreißen aus deiner Mitte und deine Städte vertilgen.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Heute, 10:23
    Du kannst sie auch belegen, mit einem Vers aus dem letzten Buch der Bibel, das ja gerade von der Wiederkunft des Herrn spricht: Offb 5,5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamme Juda ist, die Wurzel Davids, das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel. Wichtig: Dort steht "der aus dem Stamme Juda IST" und nicht "war"! Ein Jude ist Gott!
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Heute, 05:37
    H. P. Wepf hat das Thema Aschera im Forum Lehren und Irrlehren erstellt.
    Liebe Schwester Imbi das sind di VK = Vorkommen von "Aschera" Elberfelder CSV 5. Mose 5. Mo 16,21 Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgendein Holz neben dem Altar des HERRN, deines Gottes, den du dir machen wirst. Richter Ri 6,25 Und es geschah in jener Nacht, da sprach der HERR zu ihm: Nimm den Stier deines Vaters, und zwar den zweiten, siebenjährigen Stier; und reiße den Altar des Baal nieder, der deinem Vater gehört, und die Aschera, die daneben ist, haue um; Ri 6,26 und baue dem HERRN, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Bergfestung mit der Zurüstung; und nimm den zweiten Stier und opfere ein Brandopfer mit dem Holz der Aschera, die du umhauen wirst. Ri 6,28 Und als die Leute der Stadt frühmorgens aufstanden, siehe, da war der Altar des Baal umgerissen, und die Aschera, die daneben war, umgehauen, und der zweite Stier war als Brandopfer auf dem erbauten Altar geopfert. Ri 6,30 Da sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, dass er sterbe, weil er den Altar des Baal umgerissen hat und weil er die Aschera, die daneben war, umgehauen hat! 1. Könige 1. Kö 15,13 Und auch Maaka, seine Mutter, die setzte er ab, dass sie nicht mehr Königin wäre, weil sie der Aschera ein Gräuelbild gemacht hatte; und Asa rottete ihr Gräuelbild aus und verbrannte es im Tal Kidron. 1. Kö 16,33 auch machte Ahab die Aschera. Und Ahab tat mehr, um den HERRN, den Gott Israels, zu reizen, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren. 1. Kö 18,19 Und nun sende hin, versammle ganz Israel zu mir an den Berg Karmel, und die 450 Propheten des Baal und die 400 Propheten der Aschera, die am Tisch Isebels essen. 2. Könige 2. Kö 13,6 Dennoch wichen sie nicht von den Sünden des Hauses Jerobeams, wodurch er Israel zu sündigen veranlasst hatte: Sie wandelten darin; auch die Aschera blieb in Samaria stehen.) 2. Kö 17,16 Und sie verließen alle Gebote des HERRN, ihres Gottes, und machten sich gegossene Bilder, zwei Kälber, und machten eine Aschera und bückten sich vor dem ganzen Heer des Himmels und dienten dem Baal. 2. Kö 18,4 Er tat die Höhen weg und zerschlug die Bildsäulen und rottete die Aschera aus und zertrümmerte die Schlange aus Kupfer, die Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Nechustan. 2. Kö 21,3 Und er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte, und errichtete dem Baal Altäre und machte eine Aschera, so wie Ahab, der König von Israel, gemacht hatte, und er beugte sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. 2. Kö 21,7 Und er stellte das geschnitzte Bild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem der HERR zu David und zu seinem Sohn Salomo gesagt hatte: In dieses Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen setzen auf ewig! 2. Kö 23,4 Und der König gebot Hilkija, dem Hohenpriester, und den Priestern zweiten Ranges und den Hütern der Schwelle, aus dem Tempel des HERRN alle Geräte hinauszutun, die dem Baal und der Aschera und dem ganzen Heer des Himmels gemacht worden waren; und er verbrannte sie außerhalb Jerusalems auf den Feldern des Kidron und ließ ihren Staub nach Bethel bringen. 2. Kö 23,6 Und er schaffte die Aschera aus dem Haus des HERRN hinaus, außerhalb Jerusalems, in das Tal Kidron; und er verbrannte sie im Tal Kidron und zermalmte sie zu Staub und warf ihren Staub auf die Gräber der Kinder des Volkes. 2. Kö 23,7 Und er riss die Häuser der Geweihten nieder, die sich im Haus des HERRN befanden, worin die Frauen Zelte webten für die Aschera. 2. Kö 23,15 Und auch den Altar, der in Bethel war, die Höhe, die Jerobeam, der Sohn Nebats, gemacht hatte, der Israel zu sündigen veranlasste, auch diesen Altar und die Höhe riss er nieder; und er verbrannte die Höhe, zermalmte sie zu Staub und verbrannte die Aschera. 2. Chronik 2. Chr 15,16 Und auch Maaka, die Mutter des Königs Asa, setzte er als Herrscherin ab, weil sie der Aschera ein Gräuelbild gemacht hatte; und Asa rottete ihr Gräuelbild aus und zermalmte es und verbrannte es im Tal Kidron. AEG Gaebelein-Kommentar Dieses Kapitel führt uns auf ein neues Gebiet. Der erste Teil von Kapitel 16 belehrt Israel über die Pflichten des religiösen Lebens. Jetzt geht es um die Regierung des Volkes im Land. »Wie sich Israel in seiner Gottesverehrung als die heilige Nation Jahwes darstellen mußte, so auch in seinen politischen Beziehungen. Dieser Gedanke schafft die Verbindung zwischen den bereits gegebenen Gesetzen und denen, die noch folgen werden. Die für die Stabilität und Blüte von Völkern und Staaten unabdingbare öffentliche Ordnung ruht auf einer gewissenhaften Rechtspflege vermöge eines wohlgeordneten Rechtswesens und einer unparteiischen Justizverwaltung (F. Delitzsch). Richter und Beamte mußten ernannt, ein Hoher Gerichtshof für die Verhandlung der schwierigeren Fälle eingerichtet werden, letzterer an dem Ort des Heiligtums. Hier steht wieder Götzendienst an erster Stelle, denn es ist das ernsteste Vergehen, sowohl individuell als auch national Jahwe, den einzigen Gott, zu versuchen. Abfall von Jahwe und von dem Bund mit ihm ist Boshaftigkeit. Kapitel 16,21-22 hat auch Bezug zum Götzendienst. Die götzendienerischen Altäre und Bildnisse waren unter oder neben grünen Bäumen errichtet. Siehe 1. Könige 14,23; 2. Könige 17,10; Jeremia 17,2. Dann wird Vorsorge getroffen für die Erwählung eines Königs. Der Herr sah die Zeit Samuels voraus, zu der das Volk ihn, Gott, als seinen König verwerfen und sich entschließen würde, zu sein wie andere Völker. Israels Versagen voraussehend, traf er Vorsorge für diesen Notfall.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 14:17
    H. P. Wepf hat auf das Thema Flache Erde Fake im Forum Lehren und Irrlehren geantwortet.
    Jens Völker Ich glaube, „Google Earth“ hieß ursprünglich „Kugel Earth“ und wurde erst durch die Aussprache der Sachsen zum jetzigen Namen umbenannt 😂
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 14:14
    H. P. Wepf hat auf das Thema Den Herrn Jesus Christus „annehmen“ im Forum Evangelium geantwortet.
    Auf "FB" habe ich dazu nocjh folgenen schönen Gedanken gefunden: Jens Völker Den „Herrn Jesus annehmen“ ist mir auch zu weich formuliert. Das hieße ja, dass der Herr Jesus nur „annehmbar“ ist. Er ist aber großartig, herrlich, einzigartig. Es gibt keine menschlichen Worte, Ihn in der rechten Weise zu beschreiben. Buße tun biblisch heißt „Umkehr des Denkens, gr. metanoia„. Daraus folgt das Bereuen meiner bisherigen selbstbestimmten Lebensweise. Buße ist nicht in erster Linie eine eigene Leistung, sondern Gott selbst zieht mich selbst zu diesem Punkt. D.h. Ich gebe dem Impuls Gottes nach, verändere mein Denken über mein Leben und bekenne meine Unfähigkeit, mit meinem bisherigen Denken, Reden und Handeln vor einem heiligen Gott bestehen zu können. Ich erkläre vor Ihm den Bankrott meines Lebens und bekenne Ihm, dass ich Ihn brauche. Ich glaube an den Herrn Jesus in der Weise, dass Er der einzige ist, der meine Beziehung zu Gott heilen kann, indem Er meine Strafe stellvertretend für mich am Kreuz getragen hat. Glauben heißt für mich, in der Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn unter Leitung des Heiligen Geistes und unter der Herrschaft Christi in meinem Herzen in Freude, Dankbarkeit und Zuversicht mein Leben zu leben. Und in dieser Weise ist man durch Buße und Glauben zum Ewigen Leben gerettet.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 14:12
    Den Herrn Jesus Christus „annehmen“, nützt nichts, geht nicht, bringt nichts. Man muss Busse tun und glauben, dann wird man errettet.
    1 Antwort(en) | 40 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 06:41
    H. P. Wepf hat das Thema Beweis geistlicher Kraft im Forum Evangelium erstellt.
    Beweis geistlicher Kraft Bibelstellen: Sacharja 13,3 „Und es wird geschehen, wenn ein Mann ferner weissagt, so werden sein Vater und seine Mutter, seine Erzeuger, zu ihm sprechen: Du darfst nicht leben, denn du hast Lüge geredet im Namen des Herrn! Und sein Vater und seine Mutter, seine Erzeuger, werden ihn durchbohren, wenn er weissagt“ (Sacharja 13,3). „An jenem Tag“ (Sacharja 13,1), also im tausendjährigen Friedensreich, werden die falschen Propheten, wie der angeführte Vers zeigt, im Land Israel gerichtet werden. In der Geschichte war es bisher umgekehrt: Die wahren Propheten wurden verfolgt und getötet (Lukas 6,23; Matthäus 23,37 etc.) und die falschen Propheten hofiert – aber das Blatt wird sich wenden. Es ist bemerkenswert, dass die Eltern des falschen Propheten selbst Hand an ihren Sohn legen werden. Die Ehre Gottes ist ihnen so wichtig, dass die emotionale Bindung an das Kind dahinter verschwindet. Das ist die Offenbarung wahrer geistlicher Kraft. Darin liegt auch eine Lektion für uns heute (die wir natürlich niemand „durchbohren“). Es ist ja üblich, dass bei Zuchtfragen die eigenen Eltern (oder andere Angehörige) nicht befragt werden, weil man von einer gewissen Befangenheit ausgeht oder, um es stärker auszudrücken, weil man ihnen kein objektives Urteil zutraut. Das ist auch verständlich und an sich eine gute Gepflogenheit. Nur gesteht man damit ein, dass geistliche Kraft fehlt! Denn wenn geistliche Kraft ist, werden die natürlichen Beziehungen ein gottgemäßes Urteil nicht verhindern. Von Levi wird positiv vermerkt: „… der von seinem Vater und seiner Mutter sprach: Ich sehe ihn nicht; und der seine Brüder nicht kannte und von seinen Söhnen nichts wusste. Denn sie haben dein Wort gehalten, und deinen Bund bewahrten sie“ (5. Mose 33,9). Ist es nicht so, dass man geistliche Kraft und wirklichen Eifer für die Ehre des Herrn oft gut daran messen kann, wie klar man das Böse der eigenen Kinder beurteilt? Gerrid Setzer www.bibelstudium.de – Artikel online lesen
    1 Antwort(en) | 71 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    08.12.2018, 14:36
    Als Mensch ist der Herr aus dem Stamme Juda
    14 Antwort(en) | 1704 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    08.12.2018, 11:41
    14 Antwort(en) | 1704 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    08.12.2018, 11:32
    H. P. Wepf hat auf das Thema 2 Mal gestorben im Forum Bibel Quiz geantwortet.
    Ja,wunderbar Jona ist ein hervorragendes Bild auf den Tod des Herrn! Danke! Elberfelder CSV Matthäus Mt 12,40 Denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein. Mt 12,41 Männer von Ninive werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen, denn sie taten Buße auf die Predigt Jonas hin; und siehe, mehr als Jona ist hier. Wann kommt Dein nächster Beitrag`?
    6 Antwort(en) | 191 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    08.12.2018, 00:34
    H. P. Wepf hat auf das Thema Das Leben lieben im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Imbi es freut mich sehr, Dich nun auch hier im Forum begrüssen zu dürfen! Super, dass das klappt! Alles Weitere später.
    6 Antwort(en) | 218 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    07.12.2018, 06:38
    H. P. Wepf hat das Thema Weihnachten im Forum Dämonologie erstellt.
    https://fakten4u.jimdo.com/irrlehren/weihnachten/
    0 Antwort(en) | 105 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    05.12.2018, 16:27
    H. P. Wepf hat das Thema Das Leben lieben im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Frage aus Facebook von Imbi: "Wer sein Leben lieb hat, wird es verlieren, und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren." Gott hat uns doch das Leben gegeben und auch diese Welt, wie muss ich das verstehen?
    6 Antwort(en) | 218 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    05.12.2018, 06:42
    Q von Mike ex. FB Hey Hans es meinte einer zu mir, dass Paulus kein richtiger Apostel war, denn er löst das Gesetz auf, wie kann man das verstehen?
    2 Antwort(en) | 210 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    05.12.2018, 05:33
    gefunden im Web Von wann bis wann lebte Jesus? Der 7. April ist der Karfreitag. Am 9. April ist Jesus auferstanden. Die Prophezeiung beginnt bei Daniel 9,25 "So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit. 26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden..." der Gesalbte ist Christus am Kreuz. Gesalbter heisst auf griechisch: Christus. In Nehemia 2,1 sagt: "Im Monat Nisan des zwanzigsten Jahres des Königs Artaxerxes, als Wein vor ihm stand, nahm ich den Wein und gab ihn dem König. Und ich hatte zuvor nie traurig ausgesehen." In Nehemia 2,6 steht: "Und der König sprach zu mir, während die Königin neben ihm saß: Wie lange wird deine Reise dauern und wann wirst du wiederkommen? Und als es dem König gefiel, mich reisen zu lassen, nannte ich ihm eine bestimmte Zeit". Die Zeit von dem Vertrag, den Arthaxerxes machte, war in seinem 20. Königsjahr. Dies war im Jahr -446 B.C. Die 69 Jahr-Wochen, wo der Gesalbte nach diesem Vertrag ausgerottet wird (Jesus am Kreuz) ist der 7. April 30. Du musst die Zeit zwischen dem Jahr -446 mit dem Unitconverter berechnen: http://unitconverter.io/days/years/173880... Es sind 476.38 Jahre. -446 plus 476.38 ist der 30. April. Nun musst du dir die Daten merken. Jesus wurde am 14. Nisan gekreuzigt. Dies ist jüdisches Gesetz für das einmalige Opferlamm nach Moses. Die Opferdaten stehen hier auf dieser Liste: http://www.judaismvschristianity.com/passover_dates.htm... Wenn du nicht glaubst, was ich schreibe, dann schau bei den Protestanten und Katholiken nach! Der erste Artikel ist auf Englisch, der zweite, katholische, ist auf Deutsch. https://www.gotquestions.org/what-year-did-Jesus-die.html?fbclid=IwAR0wdu-1J0dnhfkK4kEtNABEbs7KQqH8i8erSiZt6d1ds_zXuDObO0ZcbbI http://www.kath.net/news/63143?fbclid=IwAR0Fm9Fr__0tBBo0bXiwZsJFA5td6MKao6hE-3v-qyWXdg9uO9uuPjIZa4E Die Geburt von Jesus "Die Finsternis von Josephus musste die vom 10. Januar 1 v. Chr. gewesen sein. Alle von Josephus erwähnten Ereignisse passen ganz bequem zu dieser Sonnenfinsternis, und nur zu dieser Sonnenfinsternis, wie wir bald zeigen werden. M. Moise Schwab, der sich sehr ausführlich mit den Informationen über die Schriftrolle beschäftigt hat, spürte jedoch, dass es wirklich der zweite der Tage war, Schebat 2. (28. Januar), der der eigentliche Tag war, an den Herodes Tod gedacht wurde. Und interessanterweise passt dieses Datum bemerkenswert gut zur Finsternis am 10. Januar von Josephus. Herodes Tod an diesem Tag wäre 18 Tage nach der Finsternis eingetreten." http://askelm.com/star/star011.htm Jesus ist vermutlich am 11. September -3 geboren sein. Als Jesus seinen Dienst anfing, war er etwa 30 Jahr alt. Luk. 3,23 "Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt." "Wurde diese Geschichte am Tag der Geburt tatsächlich in den Sternen erzählt? Das schlägt Dumond vor. Das Sternbild Jungfrau (oder Jungfrau) sei das einzige astrologische Zeichen, das mit einer Frau in Verbindung gebracht werde, sagt er. Nur für einen Zeitraum von nur wenigen Stunden am 11. September 3 v. Chr. war Jungfrau in der Nähe von Leo zu sehen, der "den Löwen von Juda" darstellte, mit der Sonnenkleidung die Frau und 12 sichtbare Sterne, die den "Kopf" der Jungfrau umgeben. In seinen eigenen Worten: "Der Schlüssel zum Tag der Geburt Jesu sind die Worte" und der Mond unter ihren Füßen. " Das Wort "unter" bedeutet, dass die Füße der Frau gerade über dem Mond positioniert waren. Da die Füße der Jungfrau die letzten 7 Grad der Konstellation darstellen (in der Zeit Christi wäre dies zwischen etwa 180 Grad und 187 Grad entlang der Elyptik gewesen), muss der Mond irgendwo unter dem 7-Grad-Bogen positioniert werden. Aber der Mond muss auch an diesem genauen Ort sein, wenn die Sonne zur Mitte der Jungfrau steht. Im Jahre 3 v. Chr. kamen diese beiden Faktoren am 11. September für weniger als zwei Stunden zu einer präzisen Einigung, wie aus Palästina aus beobachtet. Die genaue Anordnung begann um 18 Uhr (Sonnenuntergang) und dauerte bis 7:45 Uhr (Mondsatz). Das ist der einzige Tag im ganzen Jahr, an dem dies hätte stattfinden können." https://www.wnd.com/2013/08/was-jesus-born-sept-11-3-b-c Jesus ist also am 11. September -3 geboren und am 7 April 30 gestorben. Seine Auferstehung war demnach am 9. April 30. Nach 50 Tagen goss Gott den Heiligen Geist aus und die Gemeinde Jesu Christi entstand. Apg. 2,17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. 19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 20 die Sonne soll in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. 21 Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.« Zusammenfassung Die Geburt von Jesus war am 11. September -3 und der Tod von Herodes am 28. Januar -1. Jesus fing an zu predigen im Jahr 27 im Herbst und sein Tod war am 7. April 30. Jesus war 32 1/2 Jahre alt, als er starb. Luk. 3,23 "Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt." Seine Auferstehung war demnach am 9. April 30. Nach 50 Tagen goss Gott den Heiligen Geist aus und die Gemeinde Jesu Christi entstand. Das Jahr 0 muss man nicht zählen. Es gab nur ein Jahr -1 und ein Jahr 1+: Das heisst, die Wirkungszeit Jesu war 2 1/2 Jahre. Mit freundlichen Grüssen Hans Peter Wepf Hertenstrasse 18 8500 Frauenfeld 079 7484897 052 7212468 Skype: hanspeterwepf www.bibelkreis.ch www.bbkr.ch Forum: http://www.bbkr.ch/forum/forum.php
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  • Avatar von H. P. Wepf
    01.12.2018, 06:30
    H. P. Wepf hat auf das Thema Liebe Gottes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Test Web 2 via iPhone 20.03 1. Dez. ab iPhone 23:53 via iPhon iPad 3.12. 03.20
    9 Antwort(en) | 583 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    28.11.2018, 13:27
    Lieber Bruno Es gibt eben nichts was es nicht gibt. Versuch dem Schreiber mal zu sagen, er solle folgende Stellen erklären: Elberfelder 1905 Offenbarung Offb 20,1 Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte. Offb 20,2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre, Offb 20,3 und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden. Offb 20,4 Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren, und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre. Offb 20,5 Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. Offb 20,6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    28.11.2018, 07:20
    H. P. Wepf hat auf das Thema Frage zum Römerbrief im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Raphael dannn noch etwas mehr als in 1, 2 Sätzen für Dein Bibelstudium Dezember: → Römerbrief Römereinführung Tabelle Römerbrief Römerbrief Abriss von Rober Lee Tabelle Römerbrief Der Zusammenhang von Römer 7 und 8 Die beiden Naturen
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  • Avatar von H. P. Wepf
    27.11.2018, 20:54
    H. P. Wepf hat auf das Thema Thema: Verfolgung/Bedrängnisse etc. im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Raphael auch in der Apostelgeschichte uns in der sog. Kirchengeschichte gab es punktuell und zeitlich äusserlich gesehen ruhige Phasen und dann wieder Verfolgungs- Perioden. Aber im Leben jedes einzelnen Glübe sind Nöte Verfolgungen Schwierigkeiten Krankheiten da, wenn Du das noch nicht erlebt hast, → abwarten, der Herr hilft Dir dabei und darin.
    4 Antwort(en) | 328 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    27.11.2018, 19:20
    H. P. Wepf hat auf das Thema Thema: Verfolgung/Bedrängnisse etc. im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Bobby da die Worte aus CLever Erweitertes Strong-Lexikon διωγμός (diogmos) : Verfolgung Importantia διωγμος diogmós Übersetzung: Verfolgung Anzahl: 10 Grammatik: N m Herkunft: Tät. von G1377; N m (10) Kautz Bedeutung d. Verfolgung nur von d. Verfolgung um d. Glaubens willen (2,404). Spr 11,19; Kla 3,19; Mt 13,21; Mk 4,17; 10,30; Apg 8,1; 13,50; Röm 8,35; 2Kor 12,10; 2Tim 3,11; 2Thes 1,4; Statistik Vorkommen: 10; Stellen: 9; Übersetzungen: 2 Verfolgung (5x in 5 Stellen) Verfolgungen (5x in 4 Stellen) 1376 διώκτης (dioktes) : Verfolger Importantia διωκτης dioktes Übersetzung: Verfolger Anzahl: 1 Grammatik: N m Herkunft: berufsmäßige Tätigkeit von G1377 Kautz Bedeutung d. Verfolger von Paulus der die Christen im Auftrag des Synedriums feindselig und grausam verfolgte. 1Tim 1,13; Statistik Vorkommen: 1; Stellen: 1; Übersetzungen: 1 Verfolger (1x in 1 Stelle) 1377 διώκω (dioko) : verfolgen Importantia διωκω dióko Übersetzung: verfolgen Anzahl: 45 Grammatik: V Herkunft: prol. Perf. Form von διεμαι (forttreiben; fliehen) aus d. Wz. di- (ai.: schweben, fliegen) Kautz Gräz.: eine Sache "vorantreiben"; vor etw. oder jmdm. fliehen. Bedeutung verfolgen jmdn. vertreiben, verjagen. Mt 23,34; jmdn. verfolgen, hinter jmdm. her sein: spez.: von d. gerichtl. Belangung, besonders d. Christen. Mt 5,11.44; 10,23; Lk 11,49; 21,12; Röm 12,14; 1Kor 4,12; 15,9; Gal 1,13.23; Phil 3,6; Apg 9,4; 22,7; 26,11.14; Offb 12,13; allg.: von jeder gewalttätigen Balästigung. Joh 5,16; 15,20; Apg 7,52; Mt 23,34; übertr.: ernsthaft nach etw. suchen, streben oder trachten. Jes 1,23; 5,11; Ps 34,15; Röm 9,30.31; ua. jmdm. hinterdrein laufen bzw. nachlaufen (ohne d. Gedanken d. Feindseligkeit): nacheilen, nachrennen. Lk 17,23; etw. verfolgen im positiven Sinn: rennen bzw. eilen nach...; nachjagen...; Jes 13,14; Phil 3,12.14; Wortfamilie G1559 ἐκδιώκω (ek-dioko) : verfolgen G2614 καταδιώκω (kata-dioko) : nacheilen G1375 διωγμός (diogmos) : Verfolgung G1376 διώκτης (dioktes) : Verfolger Statistik Vorkommen: 34; Stellen: 33; Übersetzungen: 13 verfolgen (8x in 8 Stellen) verfolgst (6x in 6 Stellen) verfolgt (6x in 6 Stellen) verfolgte (5x in 5 Stellen) Verfolger (1x in 1 Stelle) Verfolgten (1x in 1 Stelle) folgt (1x in 1 Stelle) jage (1x in 1 Stelle) nach..strebten (1x in 1 Stelle) nach..trachtet (1x in 1 Stelle) nachstreben (1x in 1 Stelle) nachstrebend (1x in 1 Stelle) verfolgten (1x in 1 Stelle) ==================== Erweitertes Strong-Lexikon θλῖψις (thlipsis) : Bedrängnis Importantia θλιψις, εως thlîpsis Übersetzung: Bedrängnis Anzahl: 45 Grammatik: N f Herkunft: D. Zustandekommen von G2346 θλιβω thlíbo drängen Kautz Bedeutung d. Bedrängnis übertr.: d. Druck durch d. äußeren Umstände oder durch innere geistige Beklemmung; d. Bedrückung, d. Drangsal, d. Trübsal, d. Schwierigkeiten, d. Anfechtung. 1Mo 35,3; Ps 34,18; Dan 12,1; Mt 24,9; Joh 16,21; Röm 5,3; Phil 4,14; uva. Statistik Vorkommen: 46; Stellen: 43; Übersetzungen: 9 Drangsal (21x in 21 Stellen) Bedrängnis (8x in 7 Stellen) Trübsal (5x in 5 Stellen) Drangsalen (4x in 4 Stellen) Drangsale (2x in 2 Stellen) Drangsalsprüfung (2x in 1 Stellen) Trübsale (2x in 2 Stellen) Bedrängnisse (1x in 1 Stelle) Bedrängnissen (1x in 1 Stelle)
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  • Avatar von H. P. Wepf
    27.11.2018, 15:55
    H. P. Wepf hat auf das Thema Frage zum Römerbrief im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Raphael Super Frage, könnte von mir sein! Antworten werden kommen.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    27.11.2018, 11:24
    Lieber Benjamin Josua 10.13 ist sws., das grösste physikalische Wunder seit der Schöpfung, mir kommt jedenfalls momentan kein Grösseres in den Sinn. Das sind so Schriftstellen wo man erkennt, ob jemand errettet ist oder nicht.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    26.11.2018, 21:33
    zu 2. Samuel 1,17-18 2. Klagelied (2Sam 1,17-27) Davids Trauer über den Tod von Saul und Jonatan war aufrichtig, und um dem Volk zu helfen, sich an sie zu erinnern, schrieb er zu deren Gedenken ein Klagelied. Er ordnete an, dass diese Klage in sei* nem eigenen Stamm Juda gelehrt und gesungen werde, und ohne Zweifel wurde sie auch von Men* schen aus den anderen Stämmen gelernt und gewürdigt. Die Men* schen des Orients zeigen ihre Ge* fühle ohne Scheu, und ihre Dichter schreiben häufig Lieder, die ihnen helfen sollen, sowohl freudiger als auch schmerzlicher Erlebnisse zu gedenken. Mose lehrte Israel ein Lied, um das Volk vor dem Ab* fall von Gott zu bewahren (SMo 32), und die Propheten schrie* ben oft Lieder zur Totenklage, um bevorstehendes Gericht anzu* kündigen (Jes 14,12ff; Res 27,lff; 28,11-19). Dieses Klagelied Davids wurde unter der Bezeichnung »das Bo* genlied« bekannt (2Sam 1,18)4 und war im Buch Jaschar (Jos 10,12- 13) nachzulesen, einer Sammlung von Gedichten und Liedern zum Gedenken an große Ereignisse in der Geschichte Israels. »Wie sind die Helden gefallen« ist das Haupt* thema des vorliegenden Trauer* gesangs (2Sam 1,19.25.27), und die Betonung liegt auf der Größe Sauls und Jonatans - sogar noch in Niederlage und Tod. David rühm* te ihr Können, ihren Mut und ihre Bereitschaft, für das Land ihr Le* ben zu lassen. Wie in Hebräer 11 findet sich in dem Lied nichts, was von irgendwelchen Sünden oder Fehlern im Leben Sauls oder Jona* tans reden würde. David redet zum Volk Israel (2Sam 1,19-20). David nennt den toten Kö* nig »Deine Herrlichkeit, oh Israel« und sein Heer »die Mächtigen«5. Sie zeigten in der Schlacht von Gil* boa zwar nicht gerade viel von Herrlichkeit oder Macht, aber Saul war immer noch Gottes er* wählter Führer und seine Sol* daten waren die irdische Armee des Herrn der Heerscharen. Wir vergessen leicht, dass Saul und sein Heer ihr Leben eingesetzt hatten, um viele bemerkenswer* te Schlachten zu schlagen und zu Wiersbe AT Band 1.1. (o. J.). Wiersbe AT Band 1.1. 4. MosE sich immer noch gegen Gott auf* lehnten und ihren eigenen Weg ge* hen wollten. Ihre Aussage bedeu* tete: »Gut, wir haben einen Fehler gemacht, aber wir können ihn wie* der gutmachen.« Wenn sie wirk* lich gebrochen vor Gott gewesen wären, hätten sie das Lager nicht verlassen und versucht, sich ihren Weg nach Kanaan zu erkämpfen. 3. Zwei weitere Bücher, die nicht mehr existieren, sind das Buch Jaschar (Jos 10,13; 2Sam 1,18) und die Chronik der Könige von Israel und von Juda (lKö 14,19.29). 4. Man beachte, wie oft unser Herr in der Synagoge in Johannes 6 vom Brot »aus dem Himmel« sprach, und von seinem Kommen aus dem Himmel (V. 32-33.38.50-51.58). Die Juden waren über diese Aus* sage erstaunt (V. 41-42). 5. Während der Zeit, wo Jeftah Richter war, behaupteten die Am* moniter, dass Israel ihr Land un* rechtmäßig besaß, und sie wollten es zurück. Aber Jeftah kannte sich in der Geschichte aus und erinner* te sie daran, was wirklich gesche* hen war (Ri 11,1-28). 6. Inspiration ist die Garantie, dass das, was in der Schrift steht, »von Gott eingegeben« ist und dass im Text das steht, was Gott sich wünscht. Was berichtet wird, schließt eine Bandbreite von Li*teratur ein, inklusive der Lügen Satans und der Menschen. Pau* lus zitierte weltliche, ungläubige Schreiber (Apg 17,28; lKor 15,33; Tit 1,12), aber das bedeutet nicht, dass diese Schreiber in dem, was sie schrieben, von Gott inspiriert waren. Es bedeutet nur, dass der Geist Lukas führte, als er die Apo* stelgeschichte schrieb, sodass dar* auf vertraut werden kann, dass er das berichtete, was Gott wollte. 7. Es gibt mehrere Gemeinde* lieder, die zu einer »weltlichen« Melodie gesungen werden. So z. B. »Die Güte Gottes preisen« mit einer Melodie von Ludwig van Beethoven, »Mit dir, o Herr, ver* bunden« von Joseph Hayden oder auch »Hast du eine Sorgenlast« von Carl Maria von Weber. Wiersbe AT Band 1.2. (o. J.). 10,12-14 Sonne, stehe still … und du, Mond. Einige sagen, dass eine Finsternis die Sonne überschattete, die die Hitze von Josuas müden Kriegsleuten fern hielt und ihnen Kühle während des Kampfes verschaff-te. Andere nehmen an, dass eine örtliche (keine universale) Brechung der Sonnenstrahlen stattfand, so wie bei der örtlichen Finsternis in Ägypten (2Mo 10,21-23). Eine weitere Auffassung meint, dass es nur ihre subjektive Ausdrucksweise war, d.h. es kam Josuas Männern nur so vor, als würden Sonne und Mond still stehen, als Gott ihnen half, an einem 24 Stundentag das zu tun, was normalerweise länger dauern würde. Wie-derum andere betrachten es als überschwänglich poetische Schilderung, nicht als buchstäbliche Tatsache. Diese Meinungen werden 10,12-14 je-doch nicht gerecht, und stellen Gottes Schöpfermacht überfl üssigerwei-se in Frage. Das Beste ist es, das Geschehen als ein absolut gewaltiges Wunder anzusehen. Vom Willen des Herrn geleitet, befahl Josua der Sonne still zu stehen (hebr: »sei still, ruhig, höre auf«). Vielleicht hörte die Erddrehung auf oder, was wahrscheinlicher ist, die Sonne bewegte sich in die gleiche Richtung wie die Erde, um mit dem Schlachtfeld Schritt zu halten. Auch der Mond stellte seinen Umlauf um die Erde ein. Dies erlaubte Josuas Truppen, den Kampf mit einem vollkommenen Sieg zu beenden (V. 11). 10,13-15 im Buch Hajaschar. Hajaschar bedeutet »rechtschaffen«. -Es könnte das gleiche Buch wie das Buch der Kriege des Herrn sein (4Mo 21,14). Das Buch des Aufrichtigen wird ein weiteres Mal in 2Sam 1,18 erwähnt und ein Auszug findet sich in 2Sam 1,19-27. Das Buch war anscheinend eine Sammlung von hebr. Liedern zur Ehre der Führer Israels und der Heldentaten im Kampf. Die Macht des Herrn Bibelstellen: Josua 10 "Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, damit er damit die Nationen schlage" (Off 19,15). Wir nähern uns nun der großen und entscheidenden Schlacht, die eine Folge von Siegen und die Unterjochung des Landes nach sich zieht. Mit dem Bericht über diese Siege endet der erste Teil des Buches Josua. Der Zusammenschluss der Könige und Nationen gegen Israel, mit dem das neunte Kapitel beginnt, war erfolgreich, solange List angewendet wurde. Er wurde jedoch völlig zerschlagen, als man sich der offenen Kriegführung bediente. Als Adoni-*‐Zedek, der König von Jerusalem, sah, dass sich Gibeon mit Israel geeinigt hatte, berief er den König von Hebron und die benachbarten Könige, mit ihm gegen jene Stadt hinaufzuziehen, die daraufhin sofort Josua um Hilfe anrief. Der König von Jerusalem, Adoni-*‐Zedek ("der Herr der Gerechtigkeit"), trug einen ähnlichen Namen wie sein Vorgänger Melchisedek ("König der Gerechtigkeit"), als Jerusalem ("friedevoller Besitz" oder "Besitz des Friedens") noch Salem ("Frieden") hieß. Wie der König der Gerechtigkeit und der König des Friedens (vgl. Heb 7; 1. Mo 14) dem Knecht Gottes, Abraham, mit Brot und Wein entgegenkam, wissen wir. In jenen Tagen war der lebendige Gott in Salem geehrt, und Melchisedek leuchtet als ein helles Vorbild auf Christus, den Priester und König, durch alle Zeitalter hindurch. Auch Hebron, eine der ältesten Zivilisationen in Palästina, hatte in Beziehung zu den Patriarchen gestanden. Doch nun ergeht der erste Ruf zum Kampf gegen Israel an Hebron. Zur Zeit des Zusammenschlusses der Könige, hatten die Nationen Kanaans also die Furcht des Höchsten abgeschüttelt. Sonne und Mond (Baal und Asterot; vgl. Ri 2,13), wurden angebetet, ihre Ungerechtigkeit war voll, ihre Ernte war vergangen und der Sommer vorbei, und der Zorn Gottes stand im Begriff, auf sie zu fallen. Kein Feind ist so erbittert in seinem Hass gegen Gott, wie der, der einst seinen Namen anerkannte. Als sich das Christentum ausbreitete, waren die Juden die erbittertsten Gegner. Die Wahrheiten, die sie hochhielten, benutzen sie als Waffen gegen das Evangelium des Sohnes Gottes. Sie verdrehten die Worte Moses und der Propheten und kämpften gegen Gott. Das System der Feindschaft des papistischen Roms gegen die Wahrheit der Schriften ist größer als das des heidnischen Roms war; und in Zukunft wird der moderne Unglaube, der sich zu einer abtrünnigen Christenheit entwickelt hat, sich als der heftigste Feind erweisen, den das Wort Gottes je hatte. In diesem bevorstehenden Abfall werden die "Herren der Gerechtigkeit", die noch die alten Titel und 62 Erinnerungen an einen lange verlorenen Glauben an Gott tragen und über ihren "Besitz des Friedens" herrschen, die treibenden Kräfte der Feindschaft gegen den Christus Gottes in der Christenheit sein. Wenn man den schrecklichen Befehl des Herrn an Israel, die Nationen der Kanaaniter zu vernichten, betrachtet, muss man immer die Ungerechtigkeit der Amoriter bedenken. Ihre Tage waren gezählt; sie waren zu böse um am Leben bleiben zu dürfen. Geht man durch die Schrift und verfolgt die Regierungswege Gottes mit den Menschen, dann sieht man, dass seine lange vorher angedrohten Gerichte schließlich über den Unbußfertigen hereinbrechen. So war es bei den Menschen in den Tagen Noahs, denen Gott 120 Jahre Gelegenheit zur Buße gab; die Flut kam und löschte alle aus. So war es auch bei den Stämmen Israels, die ständig durch die Propheten gewarnt wurden; doch obwohl häufig getadelt, verhärteten sie sich und wurden in die Gefangenschaft verschleppt, sodas bis heute kein Mensch weiß, wohin sie zerstreut wurden. Nachdem die bösen Hände der Juden Christus gebunden und gekreuzigt und umgebracht hatten, sandte er selbst, der Auferstandene und zum Himmel Aufgefahrene, Botschaften an sie, aber sie taten nicht Buße. Deswegen erfüllte sich das schreckliche Wort an ihnen: "Hörend werdet ihr hören und nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und nicht wahrnehmen" (Apg 28,26); und die Juden blieben in ihrem freiwilligen Unglauben. So wird es auch in der Zukunft sein: die Nationen, an die sich jetzt das Wort des Heils Gottes richtet, sind weise in ihren eigenen Augen geworden und nicht in der Güte Gottes geblieben, und werden abgeschnitten werden (Rö 11,17-*‐25); und schließlich wird der sich der Zorn Gottes gegenüber den Menschen der abtrünnigen Christenheit offenbaren, die dem Evangelium nicht gehorchen (2. Thes 1,7-*‐10). Der plötzliche und vollständige Umsturz der Amoriter schien auf jenen Tag hinzuweisen, und auf die plötzliche Vernichtung, die über jene kommen wird, die Friede und Sicherheit rufen, denn "der Tag kommt wie ein Dieb in der Nacht" (1. Thes 5,2). Das gewaltige Eingreifen des Herrn, der große Hagelsteine vom Himmel herabwarf, scheint ein Hinweis auf die Zeit "der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel, mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer" zu sein, "wenn er Vergeltung gibt denen, die Gott nicht kennen" (2. Thes 1,7-*‐8). Israel war nur das Schwert des Herrn: er selbst offenbarte in den großen Steinen, die er auf sie herabwarf, seinen Zorn vom Himmel gegen die Dämonenanbeter und ihre verderblichen Wege. Als der Herr seine Majestät hineinbrachte als Gott, der Höchste, der Himmel und Erde besitzt -*‐ wie schon sein Priester Melchisedek ihn bezeichnet hatte (1. Mo 14,19) -*‐ mussten selbst Sonne und Mond dem Befehl seines Knechtes gehorchen, bis die Sünder Kanaans vernichtet waren. Wir müssen nur das Wort Gottes in der Offenbarung lesen, um festzustellen, dass schrecklichere und wunderbarere Gerichte noch über diese Erde kommen werden, und dass die Juden, die dem Christus Gottes den Rücken zugewandt haben, und die christlichen Bekenner, die bereits dasselbe tun, an dem kommenden Tag des Herrn, wie diese Amoriter in früheren Tagen, gezwungen sein werden, die Taumelschale des Herrn zu trinken. Und wer wird an dem großen Tag seines Zorns zu stehen vermögen? Bis zum 15. Vers unseres Kapitels wird uns ein kurzer Bericht von dem Tag des Sieges gegeben, den wir gerade betrachtet haben. Ab dem 16. Vers bis zum Ende des Kapitels werden Einzelheiten der Eroberung durch Israel berichtet. Das Zitat aus dem Buch Jaschar (das Buch des Rechtschaffenden) endet mit dem 15. Vers und beschreibt zwei große Tatsachen, die beide am Ende des Kapitels wiederholt werden. Die erste große Tatsache ist: "der Herr stritt für Israel", was den Erfolg des Volkes erklärt. Die zweite Tatsache ist: "und Josua, und ganz Israel mit ihm, kehrte in das Lager nach Gilgal zurück", was den Schlüssel zu dem untergeordneten Zustand Israels bildet und zeigt, dass der Herr in seiner Macht bei ihnen sein konnte. Wir schauen uns nun kurz einige Ereignisse während der Eroberung an. Die Macht der fünf Könige wurde plötzlich und vollständig zerbrochen. "Fürchte dich nicht vor ihnen, denn ich habe sie in deine Hand gegeben; kein Mann von ihnen wird vor dir standhalten", hatte der Herr zu Josua gesagt, der deshalb plötzlich über sie kam. Stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke, griff Israel den Feind an, "und der Herr verwirrte sie vor Israel." Glaube an Gott gibt dem Volk Gottes unauslöschliche Energie und Glaubenssiege sind das Ergebnis, wenn Gottes Volk die Vorsätze Gottes ausführt. 63 Die verbündeten Könige sahen nur das Schwert Israels, doch die Israeliten führten das Schwert auf den Befehl des Herrn. Gott hat ein Werk auszuführen. Er teilt seine Absichten seinem Volk mit, und wenn sie im Glauben handeln, gehorchen sie einfach seinem Wort. Gott führt seine Knechte auf dem Pfad des Gehorsams, gibt ihnen ermutigende Verheißungen, befähigt sie, seinem untrüglichen Wort angesichts scheinbarer Unmöglichkeiten zu vertrauen und als Antwort auf ihren Glauben krönt er dann ihren Gehorsam mit vollständigem Erfolg. Sie konnten zu Recht sagen: "Du hast ja alle unsere Werke für uns vollführt" (Jes 26,12). Als Josua Sonne und Mond befahl stillzustehen, führte er den Vorsatz Gottes aus, der allmächtig ist und dessen Befehl Sonne und Mond gehorchen. Die Götzendiener mochten Sonnen und Mond (Baal und Asterot) zu Hilfe rufen, doch Gott, der Höchste, würde seinem Volk zeigen, dass die himmlischen Kräfte allein ihm zu Diensten stehen. Die fünf Könige flohen und versteckten sich in einer Höhle, wo Josua sie gefangen hielt, während das Gericht des Herrn ihre Armeen ereilte. Der Sieg über die kanaanitischen Heere sollte keine halbe Sache bleiben. Erfolg sollte lediglich der Anlass für neuen Eifer sein. In ihrem Eifer für den Herrn verfolgte und schlug Israel bis kein Feind übrig blieb. Das ist der Geist wahrer christlicher Kampfführung: der heutige Vorteil ist nur der Ausgangspunkt für das Fortschreiten zu weiteren Siegen; jeder Erfolg ist, wenn man es recht betrachtet, nur der Anreiz zu weiteren Eroberungen. Nachdem das Volk gesund und wohlbehalten -*‐ in Frieden -*‐ nach Makkeda, ihrem vorübergehenden Lager, zurückgekehrt war, ließ Josua die fünf Könige herausbringen und befahl den Anführern der Soldaten, die mit ihm gezogen waren, ihre Füße auf die Hälse dieser Könige zu stellen. Damit brachte er in eindrücklicher Weise die Unterjochung der Macht Kanaans unter das Heer des Herrn zum Ausdruck. Diese Könige, diese Fürsten, diese Herrscher mussten sich vor Israel beugen, und während Josua ihnen diese Tatsache auf die Herzen band, wiederholte er die Aufforderung, die Quelle ihrer Energie gewesen war: „Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht, seid stark und mutig! denn so wird der Herr allen euren Feinden tun, wider die ihr streitet." Hierin liegt eine deutliche Lektion für den christlichen Kämpfer, der in seinen Siegen eine Bestätigung der sicheren Verheißungen seines Gottes findet, die ihm zu Beginn des Kampfes gemacht wurden, aber auch die Vorwegnahme des endgültigen Siegs über Satan, der kurz bevor steht, denn „der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter eure Füße zertreten" (Rö 16,20). So wurden die Könige besiegt und umgebracht, Stadt für Stadt fiel schnell, weil der Herr sie in Israels Hand gab, und dadurch kam der ganze Süden des Landes, Berge, Täler und Quellen in ihren Besitz. "Alle diese Könige und ihr Land nahm Josua auf einmal; denn der Herr, der Gott Israels, stritt für Israel." Es war eine große Eroberung "auf einmal", deren Betrachtung für den christlichen Kämpfer ein Anreiz sein sollte, mehr Glauben und Eifer zu haben und in unbedingtem Gehorsam gegenüber dem Herrn zu handeln. Eine eindrückliche Lektion gibt uns auch der zweite Sieg über Hebron (Jos 10,23+36). Der König von Hebron war einer von den fünfen, die in Makkeda umgebracht worden waren, doch es war ein neuer König in der Stadt eingesetzt worden. Dieser Regierungsbezirk mit allen seinen Städten und allen Seelen, die darin waren, wurde nun gestürzt. In ihrer schnellen Eroberung hatte Israel nicht die Zeit gehabt, alle Verstecke der Flüchtlinge aufzuspüren, die deshalb zurückkehrten, und das alte Hebron wieder bevölkerten und befestigten. Es musste also erneut erobert werden. Und im christlichen Kampf muss der Siege in gründlicher sein. Es genügt nicht, die Feinde zu zerstreuen, sondern die Festung muss vollständig zerstört werden. Es ist nicht leicht, geistliche Feinde, die verwirrt oder sogar besiegt wurden, auch zu vernichten. Ihre Verstecke müssen aufgespürt werden, andernfalls gewinnt der Feind seine Kraft zurück und nimmt den Kampf mit neu belebter Aktivität wieder auf. Kein Stillsitzen und keine Ruhe ist in diesem Kampf angesagt; es bedarf ständiger geistlicher Energie und Wachsamkeit, sonst müssen die Kämpfe wieder und wieder gefochten werden. Nach der Schlacht kehrten Josua und ganz Israel in das Lager nach Gilgal zurück. Und Gilgal muss auch immer unser Lager sein, es gibt kein anderes. Dorthin müssen wir nach unseren Siegen zurückkehren. Makkeda mag dazu dienen, die Vernichtung der Macht des Feindes zu bezeugen, doch Gilgal zeugt vom Selbstgericht, von der Anwendung der Macht des Kreuzes Christi auf das, was wir sind.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    26.11.2018, 20:58
    Lieber Benjamin Lieber Martin - Andry Ich habe auch noch etwas zusammengesucht: ( ex. Logos 8 ge P) Frage 51 Wie ist Josua 10,13, wo von Stillestehen der Sonne die Rede ist, zu verstehen? Antwort A Für den, der an die Allmacht des Gottes glaubt, der Wunder tut, liegt in diesem Bericht durchaus keine Schwierigkeit vor, ebensowenig wie in der redenden Eselin Bileams oder dem Fische Jonas oder in der Tatsache, daß an der Sonnenuhr Ahas (in der Geschichte Hiskias) der Schatten des Zeigers rückwärts ging. Es ist zwecklos, darüber Betrachtungen anzustellen, ob der Schatten an der Sonnenuhr infolge einer Rückwärtsbewegung der Erde oder einer solchen der Sonne erfolgte, oder ob diese Erscheinung auf eine außerordentliche Lichtwirkung zurückzuführen ist. So kann man auch aus Josua 10,13 nichts beweisen für oder gegen des Kopernikus' Lehre vom Sonnensystem. Es ist töricht, sich auszumalen, welche Katastrophen überall auf der Erde entstehen müßten, falls ein großer Weltkörper stille stände. Der Gott, der ein solches Wunder tut, kann und wird auch jede Katastrophe verhindern. Darum ist es nicht nötig, dieses Wunder durch eine verlängerte Strahlenbrechung, durch eine Refraktion der Sonne, eine Erscheinung des Sonnenbildes über dem Horizont zu erklären. (S. Urquhart III, S. 253.) Noch viel weniger geht es an, in dem ganzen Bericht nur eine dichterische Ausdrucksweise zu sehen, wie etwa Richter 5,20, die da schildert, daß bei dem Sonnenlicht des Tages und bei dem Mondlicht der Nacht das Werk der Vertilgung des Feindes vollendet sei. Trotz aller Erklärungen wird immer ein Wunder übrig bleiben, so daß die Bemerkung der alten Berleburger Bibel (1728) zu dieser Stelle wohl am Platze ist: „O, steh' still, atheistische Vernunft, und beuge dich!“ „Es war kein Tag diesem gleich, weder vor ihm noch nach ihm, daß Jehova auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; denn Jehova stritt für Israel“ (V. 14). So erklärt die Schrift selbst dieses auffällige Wunder. Es ist ein Eingreifen Gottes mit dem bestimmten sittlichen Zweck, Seine Macht über die Götter der Kanaaniter, die Sonne und den Mond, zu beweisen, die keine Götter sind, sondern Schöpfungen Dessen, der Himmel und Erde gemacht hat. Von Ihm sagt Asaph (Ps. 74,16): „Dein ist der Tag und auch die Nacht, den Mond und die Sonne hast Du bereitet.“ Der Gott, der sie bereitete, regiert sie auch. Er kann auch Zeichen geben an Sonne, Mond und Sternen (Luk. 21,25; Matth. 24,29; Mark. 13,24). „Unser Gott ist in den Himmeln; alles was Er will, tut Er“ (Ps. 115,3). Er steht über allen Naturgesetzen. J. W. Antwort B Die Sonne stand still. Ebenso blieb der Mond stehen. - Die Heilige Schrift ist einerseits kein Buch, in dem wir unsere Kenntnisse über die Vorgänge in der Natur bereichern könnten; andererseits ist aber jedes Wort, was sie über diese sagt, Wahrheit, weil von Gott eingegeben (2. Tim. 3,16), und wir haben alle Lehren moderner Wissenschaft abzuweisen, die mit ihr nicht übereinstimmen. Sonne und Mond standen still, so belehrt uns die Schrift. Vielleicht auch die Erde und das ganze Weltsystem, wenn es wahr ist, wie die Wissenschaft behauptet (wer kann es beweisen?!), daß das ganze Weltsystem mit allen seinen Himmelskörpern in gegenseitiger Abhängigkeit verbunden ist. Für Gott, der Himmel und Erde schuf und erhält, auf dessen Wort einst alles dieses aufgelöst werden wird, ist das ein Kleines. Lernen wir doch aus Jos. 10,13, statt auf moderne Wissenschaft und Bibelkritik zu horchen, mit dem Gott Himmels und der Erde zu rechnen als mit Dem, der Seine Macht zum Besten Seiner geliebten Kinder ausübt und auf ihr Flehen hört! O. v. Br. Antwort C Es gibt schon im alltäglichen Leben und in der Natur Vorgänge, die sich unserem Verständnis entziehen, die wir einfach glauben müssen. So auch hier bei dem in Frage stehenden Wunder. Dieses einfache Wunder, welches durch die Macht und das Eingreifen Gottes bewirkt wurde, war schon für viele ein Stein des Anstoßes. Wir sehen die fünf Könige verfolgt und ihre Heere nicht bloß von dem Schwerte Israels, sondern auch von dem Hagel Gottes vernichtet (vgl. 2. Mose 9,24.25). Hier fleht nun Josua zu dem HErrn und ruft: „Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tale Ajjalon!“ Die Antwort Gottes war zunächst ein Erhören der Bitte Josuas. „Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen, bis die Nation sich an ihren Feinden gerächt hatte.“ Zunächst will die Schrift hier nicht etwa astronomische Lehrsätze aufstellen. - Hierzu sei bemerkt, daß das von der Welt meist ohne nähere Prüfung als unumstößliche Wahrheit angenommene Copernikanische System doch nur eine scharfsinnig durchgeführte Hypothese (Annahme) ist, für die es wohl Wahrscheinlichkeitsgründe, aber noch keinen zwingenden Beweis gibt, und gegen die in alter und neuerer Zeit Bedenken erhoben wurden (z. B. von Goethe), ebenso auch von großen Forschern (A. v. Humboldt, K. v. Raumer, Gauß, Brandes u. a.). Die Genannten sollen ernste Zweifel an diesem System gehegt haben, wenn sie dieselben auch aus Furcht vor der öffentlichen Meinung nicht zu äußern wagten. Aber dies nur nebenbei, es ist ohne Einfluß auf obiges Wunder. Wer näheres darüber lesen will, der sei auf das Buch von „Schöpfer, Die Widersprüche in der Astronomie“ (1869) verwiesen! Da die Feinde dem südwestlich von Gibeon gelegenen Ajjalon zu flohen, so befand sich Josua, als er jenen Ausspruch tat, ohne Zweifel westlich von Gibeon und konnte die über Gibeon stehende Sonne gegen Osten und den über dem Tale Ajjalon stehenden Mond im fernen Westen zugleich sehen. Ob es sich nun um eine allgemeine plötzliche Veränderung und Störung des Sonnensystems handelte oder nicht, das ist nebensächlich, wir können dem Worte in seiner vollen Bedeutung glauben und dabei nicht, das ist nebensächlich, wir können dem Worte in seiner vollen Bedeutung glauben und dabei auch an ein lokales Wunder denken. Das, was Josua bittet, ist nur das, daß es so lange Tag bleiben und die Nacht und der Mond so lange abgehalten werden möge, bis er seinen Zweck erreicht habe. Und dies wurde Josua gewährt. Die Sonne blieb fast einen ganzen Tag länger am Himmel stehen, und es blieb soviel länger hell in jenen Gegenden. Der, welcher von Anfang sprach: „Es werde Licht!“ und von Dem es heißt: „Dein ist der Tag, Dein auch die Nacht, den Mond und die Sonne hast Du bereitet“, der konnte auch für einige Stunden an einem bestimmten Orte Licht schaffen für besondere wichtige Zwecke, ohne daß dadurch die ganze Ordnung des Sonnensystems und die allgemeinen Gesetze der Himmelskörper aufgehoben werden. Wie durch den Hagel die Menschen, so wurden durch das Hellbleiben des Tages die Götter der Feinde gerichtet, es war ein Sieg des lebendigen Gottes über heidnische Abgötterei. Die Heiden sollten daraus erkennen, daß der Gott Israels imstande ist, die ganze Kreatur gegen Seine Feinde zu bewaffnen, und Israel, das schon einmal in den Dienst des Baal Peor versunken war (4. Mose 25,3), und dem auch später die Götter Kanaans so oft zum Fallstrick wurden (Richt. 2,3), sollte vor diesem Aberglauben gewarnt werden. Das war die tiefe Bedeutung und der heilige Zweck dieses Wunders, welches aber nicht einmal vereinzelt in der Schrift dasteht. Eine Parallele dazu haben wir an dem Rückwärtsgehen des Schattens am Zeiger der Sonnenuhr des Königs Ahas um 10 Stufen auf das Gebet Jesajas (2. Kön. 20,9-11). Ferner sind zu vergleichen der Stern der Weisen vom Morgenlande, die dreistündige Finsternis, während der Herr Jesus am Kreuze hing, sowie noch die für die Endzeit geweissagten Wunderzeichen am Himmel. Wenn wir das Wunder aller Wunder, Christus, für uns erlebt haben, wird uns auch das Wunderwirken Seines Gottes und Vaters immer natürlicher, wir sehen in den tausend kleinen Begegnissen, wo die blinde Welt nur Naturgesetze und Zufall sieht, immer die Hand des zum Wohle der Seinen wirkenden Gottes und Vaters, bei dem kein Ding unmöglich ist. Ph. W. Handreichungen 02 Jahrbuch. (o. J.). Antwort D Dieser Vers war von jeher für viele Bibelleser ein Stein des Anstoßes. Man glaubte die Erzählung „verständlicher“ machen zu müssen, indem man Josua und seinen Zeitgenossen entweder eine Sinnestäuschung zuschrieb oder sie nur als eine bildliche, dichterische Umschreibung aufgefaßt wissen wollte. Beides ist aber falsch. Für den Bibelchristen steht unerschütterlich fest, daß auf das gläubige Gebet Josuas: „Sonne, stehe still zu Gibeon; und du Mond, im Tale Ajjalon!“ Gott die Antwort Gab, „indem die Sonne mitten am Himmel stehen blieb und nicht zum Untergang eilte, ungefähr einen ganzen Tag.“ Gewiß ist das ein Wunder, aber kein größeres als die Erschaffung der Himmelskörper oder eines Menschen. Wie sollte der Schöpfer der Welt nicht auch imstande sein, in die „Naturgesetze“ einzugreifen! Der Prophet Jesaja erlebte später ähnliches an der Sonnenuhr des Ahas (Jes. 38,8). Der Vorgang muß auf die Zeitgenossen und auch die später Lebenden einen gewaltigen Eindruck gemacht haben. Im Buche Jaschar (des Rechtschaffenen) ist er erzählt, und 1000 Jahre später bezeugt ihn der jüdische Schriftsteller Jesus Sirach (Kap. 46,5-8). Wie nun der Vorgang zu „verstehen“ ist? Das kann kein Mensch sagen. Die Bibel berichtet uns einfach die unzweifelhafte Tatsache. Die Schrift sagt ausdrücklich: „Und es war kein Tag wie dieser, vor ihm und nach ihm, daß Jehova auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; denn Jehova stritt für Israel.“ Nach unserer heutigen von Copernikus übernommenen Auffassung dreht sich die Erde um die Sonne. Das spricht nicht gegen die Ausdrucksweise der Schrift, die keine astronomischen Belehrungen geben will, sondern zu den Menschen in einer ihnen verständlichen Sprache spricht. Wenn wir uns deshalb ans „Verstehen“ geben wollen, müssen wir annehmen, daß Gott die Rotation (Drehung) der Erde unterbrochen oder verlangsamt habe. Und warum sollte das nicht möglich sein? Der berühmte Astronom Newton hat darauf hingewiesen, daß die Umdrehung der Erde sehr schnell verlangsamt werden kann, ohne daß ihre Bewohner etwas davon zu spüren bekommen. Professor Totten in Amerika hat durch scharfsinnige Berechnungen nachgewiesen, daß tatsächlich jener Tag zu Gibeon und Ajjalon ein voller Tag von 24 Stunden gewesen sein müsse; zu ähnlichen Schlüssen kam auch der Astronom Maunders von der Sternwarte in Greenwich. Und unser Bibelbuch sagt: „Es war kein Tag wie dieser, vor ihm und nach ihm.“ Übrigens ist der Eindruck dieser Wundertat Gottes tief in die Herzen der Völker eingeprägt, und Satan hat die Spuren davon nicht austilgen können. Der römische Dichter Ovid erzählt, daß einst ein Tag verloren ging und die Erde durch die Glut einer außerordentlichen Sonne in große Gefahr geraten sei. Er bemerkt, daß die Erzählung von den Phöniziern stamme, und sie gehörten zu demselben Volke, das Josua bekämpfte. Der amerikanische Militärarzt Nelson macht in seinem Buch „Ursache und Heilung des Unglaubens“ darauf aufmerksam, daß auch die Chinesen von einem uralten Könige Yao erzählen, während dessen Regierung die Sonne so lange am Himmel stehen geblieben sei, daß man fürchtete, die Welt werde in Flammen aufgehen. Die Regierungszeit dieses Yao stimme aber mit dem Zeitalter Josuas, des Sohnes Nuns, zusammen. Doch alle diese „Beweise“ sind nur nebensächlich; denn „dem Glaubenden ist alles möglich“. C. Th. Antwort E Seitdem die Wissenschaft endlich entdeckt hatte, daß die Sonne nicht still steht, sondern sich mit der Erde in Bewegung befindet, frohlockten viele Anbeter der „fälschlich sogenannten Kenntnis“ (1. Tim. 6,20), indem sie meinten, die Heilige Schrift habe dadurch einen sie tödlich verwundenden Hieb erhalten. Diese blinden, hochmütigen, kaum aus der Schule ausgetretenen Spötter (2. Petri 3,3) hätten jene Tatsache viel früher gelernt, wenn sie Römer 3,4 und 9,20 zuerst als Ausgangspunkt genommen und das Wort also gelesen hätten. Ihr Geschrei lautet den Ohren des Gläubigen nach Pred. 1,9 wie etwas längst Bekanntes. Nämlich sagt die Schrift in unserer Stelle gar deutlich, daß die Sonne normal in Bewegung ist; andererseits sagt sie ja nicht, daß die Erde still stehe oder der Mittelpunkt der Sonnenbewegung sei. Wenn sie aber oft vom Auf- und Untergehen der Sonne bezüglich der Erde redet, spricht sie ganz einfach und vor jedermann das Gesetz der relativen (bedingten) Bewegung aus, und zwar, daß für einen Beobachter, der auf einem sich bewegenden Körper steht, derselbe stillstehend scheint, während alle anderen, seien sie in Bewegung oder nicht, in Bewegung zu sein scheinen. Nun aber hat Gott Sein Wort nicht den angeblichen Bewohnern des Planeten Mars gegeben, sondern den auf der Erde wohnenden Menschen. Deshalb auch beschreibt dasselbe die Schöpfung, wie sie für uns aussieht, und enthält die einfachen Grundsätze der wahren Kenntnis (u. a. die zwei obig erwähnten astronomischen und mechanischen Gesetze), womit die Menschen mit ihrem Verstand Gott in Seiner Schöpfung hätten erkennen sollen (Römer 1,20). Aber „Gott widerstehet den Hochmütigen“ (1. Petri 5,5) und hat dies alles den Unmündigen geoffenbart (Luk. 10,21; Matth. 11,25,26). Dem Verstande des Gläubigen (Hebr. 11,3) bietet Jos. 10,13 keine Schwierigkeit. In den Versen 7-11 haben wir den Bericht der Schlacht im großen ganzen. Da aber der Sieg auf eine so unglaubliche Weise erkämpft wurde, wird uns in Vers 12-14 eine Episode derselben Schlacht berichtet, wodurch wir die Ursache des Sieges begreifen. Daß es während der Schlacht geschah, geht aus Vers 12 hervor. „Damals ... an dem Tage“, nicht „dann, nach dem Siege“, was nur im Verse 15 einen Platz hätte. Es ist selbstverständlich, daß ein Aufhören in dem Laufe der Sonne Störungen in dem Heere der „den Tag von der Nacht“ trennenden Leuchter (1. Mose 1,14) verursachen mußte; nun sind die damals (Vers 11) vom Himmel geworfenen und gelegentlich noch fallenden Steine, Meteore, ein Beweis, daß dies alles nicht nur geschehen konnte, sondern geschehen ist, und die ganze Stelle ist wörtlich anzunehmen. Wir können da die unermeßliche, unergründliche Kenntnis sehen, die Gott in einer einfachen, kurzen, für ein Kind begreiflichen Erzählung zusammengefaßt hat, aber sie würde uns nicht nützen, wenn wir darin den HErrn nicht suchten (Joh. 5,39). Welchen Mut, welche Kraft empfängt ein „Kriegsmann Jesu Christi“, der den guten Kampf des Glaubens kämpft (2. Tim. 2,3; 1. Tim. 6,12; Jud. 3; Eph. 6,12), wenn er in Josua seinen Herrn erkennt, den Anführer seines Glaubens (Hebr. 12,2), der für ihn streitet, ihm den gewissen Sieg gibt und am Ende die Krone der Gerechtigkeit (Spr. 21,31; 2. Tim. 4,8). Darum „stärket die schwachen Hände und befestigt die wankenden Knie ... Seid stark ... Er selbst wird euch retten“ (Hebr. 12,12; Jes. 35,3.4; Römer 8,31). R. W. D. Anmerkung des Herausgebers Wir freuen uns von Herzen, daß auf diese Frage so viele Antworten eingegangen sind. Jede derselben hat ihre eigenen, lesenswerten Besonderheiten, doch sind sie wesentlich übereinstimmend. Josua 10 enthält ein großes, herrliches Wunder unseres Gottes: die Wunder der Schrift aber müssen geglaubt werden, und es ist ein Merkmal des wahren Christen, wider Vernunft zu glauben. Möchten denn alle Leser der „Handr.“, auch der, welcher diese Frage gestellt hat, das Wort nehmen, wie es wörtlich inspiriert durch den Geist Gottes dasteht: „... und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen“. Erklärungen, wie das möglich sei, wissenschaftliche Folgerungen in astronomischer Beziehung oder in Hinsicht auf das ganze All macht die Schrift nicht, also warum sollten wir das tun? Ist Gott, der Gott, für den alles natürlich ist, der „spricht, und es ist“ oder „sprach, und es war“ (Ps. 33,9) - ist Gott erhaben über die Folgen Seiner Taten, äußert Er kein Wort darüber, warum sollen wir uns in Mutmaßungen darüber ergehen? Für uns, die wir, wenn es recht um unser Christentum stellt, „nicht in fleischlicher Weisheit unseren Verkehr in der Welt haben“ (2. Kor. 1,12), für uns bleibt nur übrig ein staunendes Bewundern Seiner Größe: „O Tiefe des Reichtums!“ (Römer 11,33!) Vergessen wir nicht: wir ehren unseren Gott durch Glauben! Welcher von den Seinen macht Ihm wohl größere Freude: der, der mit spitzfindigen, „wissenschaftlichen“ Untersuchungen an das „Wort der Wahrheit“ herangeht, oder der, welcher dem Gott und Vater glaubt aufs Wort? Vergl. Hebr. 11,6! Persönliche Worte an unsere Leser! Persönliche Worte an unsere Leser! Auch in diesen ernsten Zeiten erhielten wir manch freundliche Ermunterung, die uns zeigte, daß unter der Wucht der Zeitereignisse die Herzen nicht kalt geworden sind für das Forschen in der Schrift und für die aus demselben entstandenen Fragen, wie sie die „Handreichung“ zu beAntworten sucht. Eines hat uns recht betrübt, nämlich die Nachricht von einigen Lesern, denen das Blatt zu wenig „fürs Herz“ biete. Sind denn nicht alle in demselben enthaltenen Artikel, auch die rein lehrhaften, „fürs Herz“? Wir denken, daß uns Gläubigen alle Fragen der Erkenntnis des HErrn und Seines Willens zu Herzensfragen werden müssen, sonst haben wir keinen wahren Gewinn davon, denn „Erkenntnis (an sich) bläht auf“ (1. Kor. 8,1)! Andererseits verstehen wir gar wohl den feinen Vorwurf, der in obigen Bedenken liegt: man wünscht mehr Artikel über das praktische Christenleben als einer Bewahrung des Glaubens und der Liebe usw. Jedoch dann müssen eben unsere Leser diesbezügliche Fragen stellen! Naturgemäß sind ahnliche Fragen wie Nr. 35 und 36 in unserem Blatte die selteneren. Aber enthalten die meisten anderen Fragen nicht auch recht häufige (nicht nur gelegentliche) Hinweise für das praktische Leben? Man prüfe sie einmal daraufhin ganz ernstlich! Wir jedenfalls legen großes Gewicht darauf, daß die „Gegenseitige Handreichung“ ein auf gesunder Lehre aufgebautes gesundes Glaubensleben fördert! Wir werden auch weiterhin nach Kräften diesen Standpunkt vertreten; jedoch, man vergesse nicht, daß sehr viel bezüglich des Inhalts der „Handreichung“ von den jeweiligen Mitarbeitern in Fragen und Antworten abhängt. Die Zeitlage wird trotz mancher großer deutscher Siege im Felde, für die wir Gott von Herzen danken wollen, stetig ernster. Das göttliche Gericht zur Buße lastet schwer auf der Welt, schwer auch auf Deutschland. Möge Gott Großes erreichen! Schon zeigen sich Anfänge herrlicher Segnungen in mancherlei Weisen, so z. B. indem das Wort Gottes mehr geschätzt wird von Leuten, die es vor noch nicht langer Zeit verachteten, und indem auch manche Seele Zuflucht nimmt zu dem Sünderheiland Jesus Christus, besonders unter unseren Kriegern. Wir dürfen den HErrn preisen für solche Gnadenwirkungen! Aber, obwohl auch der Eifer des Volkes Gottes in vielem sehr gewachsen ist, z. B. auch in der so wichtigen Traktatverbreitung, wird eine unserer Haupttätigkeiten, wenn nicht die hauptsächlichste, in der Jetztzeit noch immer mehr die anhaltender Fürbitte werden müssen für Kaiser und Vaterland, für unsere geliebten Brüder in Heer und Marine wie für alle Kämpfer (auch bei unseren Bundesgenossen in Österreich-Ungarn), überhaupt für die ganze Welt, besser: für das gesamte Werk Gottes in Seinem Volk und in und an der Welt, auch in den Missionsgebieten. Laßt uns handeln nach Ps. 62,8! Laßt uns nicht vergessen, daß wir Gläubigen nach Röm. 8,18ff. gewissermaßen der Mund der unter der Sünde und ihren Folgen leidenden Schöpfung sind, und laßt uns bedenken, was Jak. 5,16b steht! Möchte unser Reden und Tun überall auch nicht etwa bestimmt sein durch fleischliche Weisheit, sondern durch Einfalt, Lauterkeit und die Gnade Gottes (2. Kor. 1,12), damit wir in dieser verAntwortungsvollen Zeit vom HErrn gebraucht werden können zur praktischen Hilfe, wo es nottut, und zum Heil, zum wahren Trost für viele, seien es Verwundete oder Trauernde oder wer immer! (2. Kor. 1,3.4). Herzlich grüßt alle Leser mit Röm. 15,13 u.33. Der Herausgeber Fritz Koch. Klotzsche, Ende September 1914. Gruß an den Leser: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und ist nütze zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, auf daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke zugerüstet.“ 2. Tim. 3,16-17. Antworten. Wir bitten dringend, man möge die in den Fragen angeführten Schriftstellen nachlesen, bevor man die Antworten liest; und sollen diese letzteren wirklich zum Segen dienen, so muß man sie an der Hand der Schrift durchforschen! Handreichungen 02 Jahrbuch. (o. J.). ==================================== Calwer Sonne. 1) Die S. ist für die biblische Anschauung ein von Gott am Firmament befestigtes Licht, das den Tag regiert, 1 Mo. 1, 16, vgl. Jer. 31, 35; Ps. 136, 8, und aller Welt Licht gibt, Sir. 42, 16. Die S. geht auf in ihrer Macht, Ri. 5, 31, den Tag zu verkündigen, Sir. 43, 2, und geht unter, Pr. 1, 5, und weiß ihren Niedergang, Ps. 104, 19. Gott hat ihr, sagt der Dichter, eine Hütte gemacht, in die sie gleichsam heimkehrt, Ps. 19, 5 ff., und daraus, wie aus ihrer Kammer, geht sie wieder hervor und läuft, einem Helden gleich, freudig ihren Weg. Und zwar regelmäßig, nach Gottes Ordnung, Ps. 74, 16. Gott ist es, der sie aufgehen läßt und aufgehen heißt, Mt. 5, 45, der es aber auch versagen könnte, Hi. 9, 7, es wird daher der dichterischen Vorstellung nicht schwer, ein Stillstehen der S. auf göttliches Geheiß, Jos. 10, 12ff., oder ein Rückwärtsgehen ihres Laufes, Jes. 38, 8, anzunehmen (s. folg. Art.). — Die S. leuchtet herrlich, dient daher zu Vergleichungen des hellen Glanzes, Off.1, 16; Mt. 17, 2; Ap.26, 13, vgl. Mt.13,43. Den menschl. Augen ist es lieblich, die S. zu sehen, Pr. 11,7. Aber sie bringt auch die Hitze mit, Jak. 1, 11; Off. 7, 16, welche verwelken macht, Mt.13,6. Die S. brennt, Hi.30,28, sticht, Ps. 121, 6; Jon.4,8; Jes.49,10, wenn freilich vor dem allem Gott bewahren kann, Off. 7, 16. — Die S. ist gleichsam Zeuge von allem, nichts ist vor ihr verborgen, Ps. 19, 7; nichts Neues unter der S., Pr. 1, 9. — Von Verfinsterung der S. weiß die Schrift auch zu reden, nicht sowohl im astronomischen Sinn — auch Lu. 23, 44 f. ist wohl nicht von einer „Sonnenfinsternis‟ zu verstehen, — sondern z. B. die Heuschreckenschwärme verfinstern die S., Joel 2, 10, und es gehört zu den Merkmalen des Tags des Herrn, daß „die S. gehet finster auf‟, Jes. 13, 10, daß Zeichen an der S. geschehen, Lu. 21, 25; Mt. 24, 29; Ap. 2, 20 usw., während dagegen von der prophetisch geschauten Heilszeit gesagt wird, daß „der S. Schein wird 7 mal heller sein denn jetzt‟, Jes. 30, 26. In der irdischen Weltzeit wird die S. ewig währen, und ist ein Bild des Beständigen und Bleibenden, Ps. 72, 5. 17; 89, 37; aber einst in der Vollendungszeit wird ihr Leuchten nicht mehr nötig sein, sondern Gott selbst wird seiner Gottesstadt als S. leuchten und diese S. wird nimmer untergehen, Jes. 60, 19 f.; Off. 21, 23. — 2) Bildlich wird Gott S. und Schild, d. h. Licht und Schutz der Seinen genannt, Ps. 84, 12, das Aufgehen der S. der Gerechtigkeit verheißen, Mal. 3, 20, vgl. Wsh. 5, 6. Auch der Ausdruck: ihre S. wird untergehen, findet sich mannigfach, Jer. 15, 9, vgl. Am. 8, 9; Mi. 3, 6; Jes. 60, 20. — 3) Anbetung der S. oder Sonnendienst war etwas, das dem Heidentum nahe lag, das die Jsraeliten auch von Ägypten her kannten, das aber das Gesetz verbot, 5 Mo. 4, 19; 17, 3, das gleichwohl nach Hi. 31, 26 f. (V. 27 ist die abergläubisch-anbetende Begrüßung der S. durch Kußhände gemeint), Jer. 8, 2; Hes. 8, 16 u. a. vorkam. Weiteres s. die Artt. Sterne, Säule 2), Baal, Moloch, Abgötterei. Zeller, P. (Hrsg.). (1912). Sonne. In Calwer Bibellexikon: Biblisches Handwörterbuch illustriert (Dritte, verbesserte Auflage, S. 705). Calw; Stuttgart: Verlag der Vereinsbuchhandlung. Amsler ‘md stehen 1. Die Wurzel ‘md wird verbal verwendet außer im Hebr. (q. »hintreten, stehen, stillstehen« usw.) im Akk. (emēdu »anlehnen, auferlegen«, AHw 211a) und Arab. (»stützen, beabsichtigen«, Wehr 576b). Während im Hebr. ‘md »stehen« und →qūm »aufstehen« unterschieden werden, hat das Aram. für beide Bedeutungen qūm (‘md q. in Ah. Z. 160, vgl. DISO 216, ist unsicher, s. P. Grelot, RB 68, 1961, 190; ders., Documents araméens d’Egypte, 1972, 444). Die späte Bed. »aufstehen« für ‘md in Neh 8, 5; Dan 12, 13 und im Mittelhebr. wird von E. Y. Kutscher, Tarbiz 33, 1963/64, 118ff.; ders. in: Th.A. Sebeok (hrsg.), Current Trends in Linguistics, VI, 1970, 359, als »inverted calquc« auf aram. Einfluß zurückgeführt. Nominale Ableitungen im AT sind: ‘ammūd »Pfeiler, Stütze, Säule« (gemeinsem., vgl. Bergstr. Einf. 186; DISO 216f.), ‘ṓmæd »Stelle, Platz«, ‘æmdā »Standort«, ma‘amād »Posten, Stellung«, mo‘omād »Stand, Halt«, vielleicht auch ‘immād mit Suffix der 1.Pers.Sing. -ī »bei mir, mit mir«, verstärkend anstatt der Präp. ‘im mit Suffix (BL 644; KBL 713b; anders Joüon 280). 2. Statistik: ‘md q. 435× (Dan 39×, Ez 32×, 2Chr 31×, 2Kön und Jer je 28×, 1Kön und Ps je 26×, Jos 20×, Ex, Dtn, 1Sam und Jes je 17×, Gen und 2Sam je 15×, Num 13×, Sach 12×, Est 11×), hi. 85× (2Chr 20×, Neh 18×, Num 8×, Ps und 1Chr je 6×, Lev, Ez, Dan und Esr je 4×), ho. 2× (Lev 16, 10; 1Kön 22, 35); ‘ṓmæd 9× (Dan, Neh und 2Chr je 3×), ‘æmdā 1× (Mi 1, 11), ‘ammūd 111× (Ex 39×, 1Kön 22× , 2Chr 8×), ma‘amād 5× (1Kön 10, 5 = 2Chr 9, 4; Jes 22, 19; 1Chr 23, 28; 2Chr 35, 15), mo‘omād 1× (Ps 69, 3). Das Verbum findet sich mit ziemlich gleichmäßiger Streuung im ganzen AT, besonders häufig (in speziellerer Verwendung) in der späten Sprache (Chr. Geschichtswerk, Est, Dan), gerne in Beschreibungen (1/2Kön 58×) und Visionsberichten (Ez 36×; Dan 43×, davon 20× in c. 11). 3. Für die vielfältigen Gebrauchsweisen des Verbums in den Hauptbedeutungen »sich hinstellen, stehen, stehen bleiben« und die sich daraus ergebenden Sonderbedeutungen und speziellen Wendungen ist auf die Lexika zu verweisen. Gegen 200× ist das Verbum absolut verwendet; es steht häufig neben anderen beschreibenden Verben (3ab) und erhält, mit bestimmten Präpositionen konstruiert, besondere Bedeutungen (4a–c). a) Die Grundbedeutung kann durch folgende Parallelverben illustriert werden: »hintreten, sich hinstellen« von einem Soldaten, einer Wache (par. jṣb hitp. 2Sam 18, 30; Hab 2, 1); »feststehen, standhalten« von einem Haus (par. →qūm Hi 8, 15; allgemein Nah 1, 6); »stillstehen, stehenbleiben« von Sonne und Mond (par. dmm Jos 10, 13); »unbeweglich dastehen« von einem Götterbild« (par. zu negiertem mūš »sich bewegen« Jes 46, 7, nach →nūaḥ hi. II »hinstellen«); »sich einstellen« von einem Ereignis (par. →hjh »geschehen« Ps 33, 9; vgl. 2Sam 21, 18 hjh mit 1Chr 20, 4 ‘md und 2Sam 24, 16 hjh mit 1Chr 21, 15 ‘md, so J. C. Greenfield, Bibl 50, 1969, 101 nach Z. Ben-Hayyim). Die Parallelen →qrb »herzutreten« (Dtn 4, 11; Ez 44, 15) und →‘bd »dienen« (Num 16, 9) verweisen auf die kultische Bedeutung von ‘md lifnē (s.u. 4c). b) Andererseits dient ‘md als Antonym zu zahlreichen Verben der Bewegung: →hlk »gehen« (Ps 1, 1), →bō’ »hereinkommen« (Gen 24, 31), →jṣ’ »ausziehen« (2Sam 15, 17), rūṣ »laufen« (1Sam 17, 51), ns‘ »aufbrechen, weiterziehen« (Ex 14, 19) usw. Das Verbum bezeichnet das Aufhören der Bewegung, das Stillstehen (Jos 3, 13; 1Sam 17, 8 u.ö.). Die Bedeutungsnuancen der Festigkeit und Beständigkeit werden unterstrichen durch die Opposition zu hpk »umstürzen« (Spr 12, 7; vgl. Mt 7, 24–27), brḥ »fliehen, dahinschwinden« (Hi 14, 2), mūr ni. »sich ändern« (Jer 48, 11), →’bd »zugrunde gehen« (Am 2, 14f.; Ps 102, 27), →mūt »sterben« (Ex 21, 20f.). Die Vorstellung des Widerstandes gegenüber dem Angriff des Feindes begegnet innerhalb des Zusammenhanges der Kriegsberichte, wo ‘md lifnē »bestehen (können) vor« bedeutet (2Kön 10, 4; vgl. 1Sam 6, 20, s.u. 4c). c) Daran schließt der prägnante Gebrauch des absolut stehenden Verbums zur Bezeichnung der unveränderten Erhaltung und Dauerhaftigkeit einer Sache: eines Dokuments (Jer 32, 14), Jerusalems (1Kön 15, 4), der Israeliten (Jes 66, 22) oder der Jahwefurcht (Ps 19, 10). 4. In Verbindung mit einer Präposition erhält ‘md besondere Bedeutungen: a) Mit lokalen Präpositionen bezeichnet ‘md q. das Sich-Aufhalten oder Stehenbleiben an einem bestimmten Ort: »draußen« (Gen 24, 31), »neben dem Altar« (Ez 9, 2), »neben dem Tor« (2Sam 18, 4), »sie stellten sich auf die Füße« (Ez 37, 10), »jeder blieb an seinem Platze stehen« (Ri 7 21). Ist dieser Ort mit einer bestimmten Funktion verbunden, so bezeichnet ‘md q. das Verhalten dessen, der an seinem Posten seine Aufgabe erfüllt: die Wache auf dem Turm (Hab 2, 1), der Verteidiger in der Bresche (Ez 22, 30), der Gläubige im Tempel (Ps 134, 1). Entsprechend bezeichnet ‘md hi. mit einer Präposition die Einsetzung eines Amtsträgers in sein Amt, so 1Kön 12, 32 die der Priester zu Bethel, 2Chr 8, 14 die der Priester und Leviten in ihren Dienst. Zu ‘md be vgl. noch P. A. H. de Boer, FS Baumgartner 1967, 25–29. b) Durch ‘md verbunden mit der Präp. le und einem Inf. cs. kann das Auftreten zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe ausgedrückt werden: die Stämme erscheinen bei Sichem zum Segnen und Fluchen (Dtn 27, 12f.), Jerobeam zum Opfern in Bethel (1Kön 13, 1), Jeremia zur Fürbitte (Jer 18, 20). Im Bereich des Rechtswesens ist vom Hintreten der Parteien vor den Richter (1Kön 3, 16) und vom Erscheinen des Richters zur Rechtsprechung (Ez 44, 24; vgl. Num 35, 12) die Rede. In dieser Weise ist zweimal ‘md q. mit Jahwe als Subjekt verwendet: Jes 3, 13 txt em »er steht da, über sein Volk Recht zu sprechen«; Ps 109, 31 »dem Armen steht er zur Rechten« (die wenigen übrigen Verwendungen mit Jahwe als Subjekt von ‘md q. sind entweder konkret anthropomorphistisch wie Ex 17, 6; Num 12, 5; Hab 3, 6 txt em »er tritt auf und macht die Erde erbeben«, visionär von der Herrlichkeit Jahwes Ez 3, 23; 10, 18; 11, 23, oder aber bildlich und übertragen: Ps 10, 1 »warum, Jahwe, stehst du ferne?«; 102, 27 »sie werden vergehen, du aber bleibst«). c) Mit der Präp. lifnē »vor« beschreibt ‘md genauer die Haltung des Dieners, der vor seinem Herrn steht und seine Befehle empfängt (vgl. die Abbildungen der Hammurabi-Stele, ANEP Nr. 515; eines Reliefbildes von Bar Rakab, ANEP Nr. 460; von Darius, ANEP Nr. 463). Die Wendung begegnet in vier typischen Situationen: (1) Im alltäglichen Leben steht der Knecht vor seinem Herrn: so Josua im Dienste Moses (Dtn 1, 38), die Sunamitin zur Verfügung Elisas (2Kön 4, 12), Naeman im Dienste des Gottesmannes (2Kön 5, 15), die Leviten zur Verfügung des Volkes (Ez 44, 11). (2) Am königlichen Hof steht der Minister vor dem König: die Minister Salomos (1Kön 10, 8); Gedalja unter der Oberherrschaft der Chaldäer (Jer 40, 10); Daniel und seine Gefährten bereiten sich auf den Dienst am Hof vor (Dan 1, 5); der himmlische Hofstaat steht vor Jahwe (1Kön 22, 19.21; vgl. auch Apg 7, 55 Jesus zur Rechten Gottes »stehend«, nicht »sitzend«). (3) Im Kult steht der Priester vor Gott; daher die Ausdrücke »vor der Bundeslade stehen« (Ri 20, 28) oder »vor Jahwe stehen« (Ez 44, 15 par. →qrb, →šrt pi.; vgl. Num 16, 9 par. →‘bd). Analog dazu bedeutet »vor den Götzen stehen« soviel wie »den Götzen dienen« (Ez 8, 11). Die Wendung »vor Jahwe stehen« ist häufig in der dtn.-dtr. Literatur, wo sie den Dienst der Leviten (Dtn 10, 8; 18, 7) in der Nachfolge Moses am Horeb umschreibt (Dtn 4, 10; 5, 5; Ps 106, 23). Die Formel bezeichnet auch den Prophetendienst Elias und Elisas (1Kön 17, 1; 18, 15; 2Kön 3, 14; 5, 16; vgl. 1Kön 19, 11). Bei Jeremia bezieht sie sich auf das Amt des Fürbitters (Jer 15, 1; 18, 20), ähnlich schon bei Abrahams Fürbitte für Sodom (Gen 18, 22J). Sie wird schließlich auf die ganze zum Kult versammelte Gemeinde ausgeweitet (Lev 9, 5; 2Chr 20, 13; vgl. Apk 20, 12), ja sogar auf die ganze Schöpfung (Jes 66, 22f.). Zur Frage der Stellung beim Gebet im AT vgl. D. R. Ap-Thomas, VT 6, 1956, 225–228. (4) In eschatologischen Zusammenhängen wird die Wendung ‘md lifnē Jhwh in mehreren verschiedenen Bedeutungen verwendet. Sie bezeichnet einerseits das (negierte) Standhalten vor Jahwe im Kampf (Am 2, 15; Nah 1, 6; Mal 3, 2; s. o. 3b) oder im Gericht (Ps 76, 8; 130, 3; vgl. Apk 6, 17; s. o. 4b), andererseits den Dienst des Gotteslobes (Jes 66, 22f., s. o. 3). Mit ihr kann auch die Hoffnung des Gläubigen nachhaltig zum Ausdruck gebracht werden (Jer 35, 19; vgl. Lk 21, 36). 5. Die LXX gibt ‘md am häufigsten durch ἱστάναι und seine Komposita wieder, seltener auch durch μένειν (Gen 45, 9) oder διαμένειν (Ps 19, 9) in zeitlicher Bedeutung (s. o. 3c). Beide Verbgruppen begegnen in ähnlicher Verwendung auch im NT; vgl. A. Oepke, Art. καθίστημι, ThW III, 447–449; F. Hauck, Art. μένω, ThW IV, 578–581; W. Grundmann, Art. στήκω, ThW VII, 635–652; ders., Stehen und Fallen im qumranischen und ntl. Schrifttum, in: H. Bardtke, Qumran-Probleme, 1963, 147–166. S. Amsler Amsler, S. (2004). עמד. E. Jenni & C. Westermann (Hrsg.), Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament (6. Auflage, Bd. 2, S. 328–332). Gütersloh: Chr. Kaiser/Gütersloher Verlagshaus.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    26.11.2018, 13:14
    H. P. Wepf hat auf das Thema Evangelistische DVD zur Schöpfung im Forum Evangelium geantwortet.
    Geheimnisvolle Höhlenwelt https://www.youtube.com/watch?v=kz3JxQj7m08 Aus Afrika oder Babel - Woher kommt die Menschheit? https://www.youtube.com/watch?v=Jq2IdYemQow Vom Affenmenschen zum Übermenschen? https://www.youtube.com/watch?v=x0UlR_LIU0U
    9 Antwort(en) | 1559 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    25.11.2018, 17:39
    H. P. Wepf hat auf das Thema Wer war das? im Forum Bibel Quiz geantwortet.
    Reguel?
    2 Antwort(en) | 262 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    24.11.2018, 07:06
    H. P. Wepf hat das Thema 1. Johannes 2. 19 im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Solche die Christus und Sein Wort, Sein Werk, angreifen, haben keine Gemeinschaft mit Gott und den Seinigen, siehe: Allversöhner - Irrlehrer Calvinisten - Irrlehrer Antichristen - Arianismus Irrlehrer Heilsverlierer - Irrlehrer Pfingstler - Irrlehrer NAK -Irrlehrer WT – ZJ (sog. Zeugen Jehovas) Esoterik – Irrlehrer Mormonismus – Irrlehrer usf., usf. Aber sie können sich alle mittels Busse bekehren und so durch Glauben an den Herrn Jesus Christus errettet werden. http://www.bibelkreis.ch/evang/evangel.htm
    1 Antwort(en) | 226 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    22.11.2018, 22:22
    H. P. Wepf hat auf das Thema Ersticktes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans das ist so, aber ich esse keine um kein Anstoss zu erregen. Die Verordnung von 1. Mose 9 sagt, dass man kein Lebewesen essen darf, das noch lebt, (mit seinem Blut). .... genau lesen bringt`s.
    19 Antwort(en) | 1424 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    22.11.2018, 15:01
    H. P. Wepf hat auf das Thema Ersticktes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Andreas Ich danke Dir für Deine Ergänzungen. Die Apostelgeschichte beschreibt den Übergang der Haushaltung: "Unter Gesetz" zu: "Unter Gnade". Die Apostelgeschichte ist voller Belehrung, ganz ohne jegliche Christliche Lehre. Die Apostelgeschichte ist eine History, keine Verfassung. Ganz offensichtlich und schonungslos wird gezeigt wie der Feind Unkraut unter die Versammlung säte, gerade in Kp 15 wird es schon in den ersten 5 Versen ►Apg 15,1 Und etliche kamen von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses', so könnt ihr nicht errettet werden. ►Apg 15,2 Als nun ein Zwiespalt entstand und ein nicht geringer Wortwechsel zwischen ihnen und dem Paulus und Barnabas, ordneten sie an, daß Paulus und Barnabas und etliche ►andere von ihnen zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen sollten wegen dieser Streitfrage. ►Apg 15,3 Sie nun, nachdem sie von der Versammlung das Geleit erhalten hatten, durchzogen Phönicien und Samaria und erzählten die Bekehrung derer aus den Nationen; und sie ►machten allen Brüdern große Freude. ►Apg 15,4 Als sie aber nach Jerusalem gekommen waren, wurden sie von der Versammlung und den Aposteln und Ältesten aufgenommen, und sie verkündeten alles, was Gott mit ihnen getan hatte. ►Apg 15,5 Etliche aber derer von der Sekte der Pharisäer, welche glaubten, traten auf und sagten: Man muß sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses' zu halten überaus deutlich!!! und später im Kp wird es schon fast schleimig. Der Apostel Paulus hat dann die korrigierende Lehere durch den Heiligen Geist bekommen und diese im Brief an die Galater niedergelegt. Eine ganz gefährliche Verführungsrolle spielt Jakobus, der leibliche Bruder des Herrn, das war so die Taktik Satans, Satan nahm nicht einen unbekannten unbedeutenden schüchternen Mann, sondern jemanden vor dem andere in Ehrfurcht erstarrt sind,- schon allein wegen der familiären Bindung. Jakobus war da aber nach meiner Einsicht immer noch nicht bekehrt. Vermutlich hat Jakobus sich erst nach → Gal 2,12 Denn bevor etliche von Jakobus kamen, hatte er mit denen aus den Nationen gegessen; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, da er sich vor denen aus der Beschneidung fürchtete. bekehrt.
    19 Antwort(en) | 1424 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    22.11.2018, 13:09
    H. P. Wepf hat auf das Thema Ersticktes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    E: Andreas Reuter Bei dem, was Du an Bobby schreibst: musste ich sofort an die heutigen Falschpropheten der Charismatiker und Pfingstler denken. Auch ihre falschen Weissagungen werden oft mit dem Ausspruch, „so spricht der Herr” oder "Der Herr hat mir gezeigt", eingeleitet... - Das sieht man schön, wie ein paar wenige über andere Macht ausüben wollen - mit dem Mittel der Manipulation. Das "und uns gut erschienen" zeugt von Hochmut. Denn: Wer sind wir, um uns in den Vordergrund zu stellen? Ein Mit-Christus-Gekreuzigter hält nichts mehr von seiner eigenen Meinung...
    19 Antwort(en) | 1424 mal aufgerufen
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