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  • Avatar von Ulrich
    Heute, 11:48
    Ulrich hat auf das Thema 1. Mose 49 5. Mose 33 Unterschied im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    bei Levi sieht man eine Stellung im Volk Gottes, die man nicht erwartet hatte. Zerstreuung in die Levittenstädte, weil die Levitten das Erbteil Jehovas bekamen. Zerstreuung, auch damit die Zufluchtsstädte im Land verteilt waren. Öffnung der Zufluchtsstädte für Todschläge, beim Tod des Hohenpriesters, der aus den Levitten ist. Simeon? Der Stamm wird letztmalig in 2. Chr. 34 erwähnt, er hat eigentlich gar kein eigenes Erbteil und verschwindet im Dunkel. Man bekommt den Eindruck, Simeon war unbußfertig. Allein die Entwicklung der beiden Stämme ist bedenkenswert.
    2 Antwort(en) | 76 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    Heute, 06:54
    Olivier hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Markus Solches tun leider viele Christen(?) mit vielen solchen Aussagen. Oft bedienen sie sich der Evangelien und bekräftigen ihre Irrtümer mit „Jesus hats doch gesagt“, wir wollen uns nach der Bergpredigt ausrichten (=nicht dem Werk des ‚Predigers’ glauben), sich selbst lieben, uvam. Bei LAU finde ich den Hinweis im Beitrag von HP wichtig, zu unterscheiden zwischen Halbherzigkeit und Vermischung. Letzteres ist korrekt, ersteres würde die Heilserhaltung durch Herzenshaltung, also „heisse oder kalte Werke“, bedeuten. Werksgerechtigkeitserhaltung, auch Lordship Salvation genannt. Nein, es geht um das Vermischen von Welt und Dingen des Glaubens. Ursache und Ergebnis sind eine tote Religion von irdisch gesinnten Weltverbessern ohne innewohnenden Geist Gottes.
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    Heute, 01:21
    Markus K. hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Olivier viele benutzen den Begriff um andere nur abzuschrecken und tun ihn in einem falschen Zusammenhang verwenden zb.: man ist lauwarm wenn man zb. schon sagen wir einmal nicht der Meinung von jemandem entspricht oder man ist lauwarm, weil man zb: irgend ein Hobby macht, wo der andere meint: "das darfst du nicht" und der andere direkt ein Gesetz aufstellt.
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  • Avatar von Ulrich
    Gestern, 14:40
    Ulrich hat auf das Thema 1. Mose 49 5. Mose 33 Unterschied im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, in 1. Mose 49 leben die Söhne Jakobs alle noch, zudem werden Simeon und Levi gemeinsam genannt und Hauptthema ist ihre Gewalttat an Sichem. 5. Mose 33 findet 453 Jahre später statt. Zunächst einmal fällt auf, dass Simeon von Mose überhaupt nicht erwähnt wird, Levi aber sehr wohl. Beim Segen selbst muss man zwei Aspekte unterscheiden. Im Segen gibt es prophetische Aussagen, gleichzeitig bedeutet aber segnen auch jemandem den Weg zum Heil weisen, wir würden sagen Evangelium verkündigen. Wenn wir dann weiter darauf achten, welch eine prominente Stellung der Stamm Levi, gerade im Gegensatz zu der Aussage von Jakob über Simeon und Levi in 1. Mose 49 einnimmt, dann ist das schon bemerkenswert. Levi an herausragender Stelle und Simeon gar nicht erwähnt. Die Zerstreuung in Israel hat bei beiden stattgefunden, mehr dazu vielleicht morgen.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 14:07
    H. P. Wepf hat auf das Thema 2/3 Errettete im Forum Evangelium geantwortet.
    2. Kor 1,10: welcher uns von so großem Tode errettet hat und errettet, auf welchen wir unsere Hoffnung gesetzt haben, daß er uns auch ferner erretten werde;
    2 Antwort(en) | 60 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    Gestern, 12:17
    Olivier hat auf das Thema 2/3 Errettete im Forum Evangelium geantwortet.
    Wir erwarten die 3. Qualität der Errettung: Die Erlösung unseres Leibes.
    2 Antwort(en) | 60 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 11:16
    H. P. Wepf hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    CLEVER Bibel Download oder per CD = ca 30 Fr. http://www.cleverbibel.de/
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 11:07
    H. P. Wepf hat das Thema 2/3 Errettete im Forum Evangelium erstellt.
    Nicht "die" Juden werden gerettet, sondern: "aus" den Juden "aus" den Schweizern "und" "aus" den Deutschen usw. werden Menschen gerettet, nämlich die die Busse tun und glauben. Liebe Grüsse Hans Peter der 2/3 Errettete.
    2 Antwort(en) | 60 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 11:05
    H. P. Wepf hat das Thema Robinson/Pierpont im Forum Grundtextfragen erstellt.
    Ingolstadt, 17.4.18 Peter Streitenberger, M.A. (Phil.) Besprechung des griechischen Neuen Testaments nach Robinson/Pierpont 2018 Hintergrund Vor einiger Zeit ist „The Greek New Testament – Byzantine Textform/RP 2018“ im Buchhandel (VTR, Nürnberg) erhältlich. Es liegt als Taschenbuch mit 630 Seiten im Softcoverformat vor und erscheint unter der ISBN 978-3-95776-100-2 in der Größe 12,9 x 3,3 x 19,8 cm für einen Preis von 19,95 €. Im Folgenden greife ich einige Kennzeichen davon auf: Den Text, Unterschiede zu anderen Ausgaben, technische Details zum Buch und eine zusammenfassende Würdigung. Zum Unterschied zu anderen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments (vornehmlich Nestle-Aland) Grundlage der vorliegenden Ausgabe des Neuen Testamentes ist der sog. byzantinische Text. Die Bezeichnung „byzantinisch“ ist zwar eingebürgert, aber m.E. fraglich, da es diese Textform überall gab, auch im Bereich Ägypten, ganz und gar nicht allein in Byzanz, nicht einmal nur in der Blütezeit dieses Reiches. So hatte Clemens von Alexandria (geb. ca. 150 nach Christus), also in Ägypten (weit weg von Byzanz und lange vor dessen Dominanz), mit Abzug bestimmter Eigenanteile, die jeder Kopist hat (gute Schreiber kaum, schlechte häufiger, d.h. individuelle Unterschiede zum Original), diese Textform (eine genaue Auswertung des Textes von Clemens ist als Buch erschienen) vorliegen, also lange vor dem eigentlichen sog. alexandrinischen Text, dessen Bezeichnung ebenfalls fraglich ist, da Clemens ja sog. byzantinischen Text (und das in Alexandria) vor sich hatte, noch lange vor den beiden Repräsentanten, dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus. Zudem ist eine Textform an sich auf der Grundlage zahlreicher Singulärlesarten nicht zu rekonstruieren, sodass „alexandrinischer Text“, der zahlreiche Einzellesarten beider Handschriften aufweist, kaum als Textform per se oder gar Überlieferungslinie einzuschätzen (Singulärlesarten, d.h. oft keine Vorgänger- bzw. Nachfolgehandschriften etc.). Das Problem bei den Bezeichnungen byzantinisch vs. alexandrinisch ist zusammengefasst also, dass diese Attribute den historischen Fakten nicht entsprechen, denn, wie bereits geschildert, gibt es byzantinischen Text lange vor dem alexandrinischen Text in Raum Alexandria. Byzantinischen Text gibt es überall, keineswegs in Byzanz allein. Zudem etablieren Singulärlesarten einer einzelnen Handschrift keine eigene Textform, dennoch spricht man im Hinblick auf die Ausgabe von Nestle-Aland vom „alexandrinischen Text“, unplausibel wie dies auch sein mag. Der byzantinische Text (wie in dieser Ausgabe vorgelegt) ist der Konsens aller erhaltenen griechischen Handschriften des Neuen Testamentes und nicht wie die Ausgabe von Nestle/Aland eine neuzeitliche, neuartige und nie in einer einzigen Handschriften überhaupt so vorhandenen Verschmelzung von zwei bestimmten, vermeintlich qualitativ besseren Handschriften (Codex Vaticanus, gefolgt von Codex Sinaiticus, bzw. Codex Alexandrinus; letzterer ersetzt sozusagen in der Offenbarung den dort fehlenden Codex Vaticanus). Dabei zeigen Statistiken, dass der Codex Vaticanus aufgrund seiner zahlreichen Eigenheiten am weitesten vom Konsens der Überlieferung des Neuen Testaments (etwa 127 Papyri, 322 Majuskeln, 2911 Minuskeln, 2453 Lektionare) entfernt ist. Der Codex Sinaiticus hat z.B. allein im Lukasevangelium 632 Singulärlesarten, die keine andere Seite 2 Handschrift neben ihm hat. Zudem sind sich diese Codizes auch laufend untereinander uneins und auf der Grundlage sich widersprechender Zeugen ist ein Konsens unmöglich. Hier sei wieder auf das Lukasevangelium hingewiesen, in dem sich beide Handschriften je Vers knapp zwei Mal widersprechen. Bei der Synthese beider Handschriften in der Ausgabe von Nestle/Aland entstand ein künstlicher Text quasi im Reagenzglas aus einem liberalen theologischen Labor unserer Zeit. Die Idee dazu kam von den Theologen Westcott/Hort, die dem bis dahin vorherrschenden Textus Receptus ein Ende bereiten wollten. Nestle/Aland hat deren Text bis auf Details unverändert gelassen, auch bis zur aktuellen 28. Ausgabe ist nicht wirklich Wesentliches verbessert. Diese heterogenen Handschriften wurden also zu einem neuen Text quasi zusammengeschweißt bzw. kombiniert, welcher, wie bereits angedeutet, so nie in der Überlieferung des Neuen Testamentes historisch vorhanden war. Die vorherrschenden Kopierfehler (neben anderen) beider Handschriften sind Auslassungen. Die Region liegt weit entfernt von den Orten der Originale des Neuen Testaments, sowohl lokal als auch sprachlich und somit waren Korrekturen anhand des Originals der Schreiber des Neuen Testamentes dort de facto unmöglich – ganz im Gegensatz zum byzantinischen Text. Fehler wie Auslassungen unterliefen Kopisten oft unabsichtlich, wenn sie unkonzentriert, schlampig und ohne nötigen Respekt vor dem heiligen Text arbeiteten. Dies zeigen typische Fehler, wenn z.B. bei gleichen Endungen in der Vorlage, der Text dazwischen übersprungen wurde. Zum Verständnis sei ein einfaches analoges Beispiel auf Deutsch gegeben: Ein Satz wie „Hans kauft eine Gans, brät sie im Ofen“ in der Vorlage führt bei Nachlässigkeit dazu, dass ein entsprechender Schreiber „Hans“ liest und in seine Kopie schreibt. Dann sucht er mit den Augen in der Vorlage, wo er eben aufhörte bzw. nach dem nächsten Wort, das er lesen und dann schreiben will, und verrutscht auf das Wort mit gleicher Endung, nämlich „Gans“. Da er inhaltlich nicht bei der Sache zu sein scheint, lässt er den Text dazwischen aus, sodass in seiner Abschrift „kauft eine Gans“ fehlt und in die Kopie „Hans brät sie im Ofen“ geschrieben wird. Das nennt die Fachwelt „aberratio oculi“ bzw. „Abschweifen der Augen“ bei gleicher Endung bzw. „Homoioteleuton“. Besonders häufig tritt dieser Fehler dann auf, wenn die gleiche Endung am Ende oder Anfang einer Zeile steht, sodass ein einziger flüchtiger Blick und Unachtsamkeit dafür sorgt, dass Gottes Wort nicht exakt kopiert wird. So ist auch eine Ausgabe auf der Grundlage von diesen Handschriften wesentlich kürzer, Nestle/Aland und Robinson/Pierpont haben große Unterschiede in der Zahl der Wörter. Beispielsweise wird der Schluss des Markusevangeliums bei Nestle/Aland für unecht deklariert, obwohl das Gegenteil erwiesen ist, wobei diese Auslassung andere Gründe hatte (da der Platz des langen Textes der Vorlage dort in der maßgeblichen Kopie, die eine Auslassung begründen sollte, ausgespart wurde, kannte der Schreiber den langen Text, ggf. hat er, so einfach wie es sich anhört, sein Arbeit vorzeitig beendet oder hatte sonstige triviale Gründe, den Text nicht bis zum Ende zu kopieren. Wenn diese Auslassung im Original tatsächlich gewesen wäre, wie konnten dann 99% der anderen Handschriften, vereinfacht gesagt, alle ein und denselben Text, von Varianten abgesehen, gleichlautend hinzufügen?). So weist der Text von Nestle/Aland 28 insgesamt 138.013 Wörter auf (98,47%), RP 140.146 (100%). Das sind 2.133 Wörter weniger bei Nestle/Aland oder 1,53% weniger Text, wobei die langen, bei Nestle/Aland als unecht eingestuften Abschnitte der Perikope der Ehebrecherin (Johannes 8) und der Markusschluss nicht einberechnet wurden, daneben auch nicht die anderen als falsch deklarierten Wörter und Sätze, die in Nestle/Aland in doppelten Klammerns stehen. Dies liegt an der falschen Auffassung, dass man meint, die Schreiber von Gottes Wort hätten den kurzen Originaltext mit zusätzlichem Text ergänzt, was jedoch unplausibel und gegen jede Praxis der Kopisten war, denn sie sollten, wollten und haben das abgeschrieben (abgesehen von menschlichen Unzulänglichkeiten), was ihnen vorlag. Wenn ein Kopist tatsächlich fehlenden Text in einer Handschrift nachgetragen hat, ist dies immer klar Seite 3 in der Handschrift zu lesen und leicht erkennbar, da er den fehlenden Text oft an den Rand oder über den Satz schrieb. In der Edition bzw. Kombination der beiden Handschriften durch Westcott/Hort bzw. Nestle/Aland wurde dem Codex Vaticanus (B) in der Auswahl an Lesarten oft der Vorzug vor dem Codex Sinaiticus (Aleph) gegeben, obwohl dieser ja am weitesten vom Konsens entfernt ist, wohl gerade deshalb. Bei der Zusammenfügung beider Ausgaben entstanden Sequenzen wie beispielsweise B+Aleph B B B+Aleph B+Aleph B Aleph B+Aleph B+Aleph B Aleph B B etc. Es gibt zwar für diese willkürliche Methode Versuche von Erklärungen in Kommentaren, diese erscheinen jedoch intransparent und methodisch fragwürdig. Kein Leser weiß etwa, warum einmal B, einmal Aleph verwendet wurde, wenn beide, wie so oft, unterschiedlich sind. Die so zusammengesetzten Textbausteine ergeben, wie leicht einzusehen, Abfolgen, die so in keiner Handschrift zu finden sind, sodass man von einem Kunstprodukt sprechen muss. Man könnte viele weitere Gründe nennen, die zeigen, dass beide Codizes bereits für sich selbst genommen von schlechter Qualität sind (z.B. anhand der Frequenz unsinniger, ungrammatischer oder inhaltlich unmöglicher Lesarten). Der Codex Sinaiticus hatte immerhin mehrere Korrektoren, die viele Fehler der Erstschrift erkannten, nur werden diese in den Editionen gar nicht berücksichtigt. Der Grund hierfür ist, dass bereits davor sehr schlechte Kopien in der Region Ägyptens angefertigt wurden, die aufgrund des Inseldaseins danach nicht hinreichend zu korrigieren waren und auch die Codizes negativ beeinflussten. Die Originale lagen schlichtweg in zu weiter Ferne und man hätte lange unterwegs sein müssen, um von Ägypten aus das Original einzusehen, sagen wir das des Johannesevangeliums in Ephesus in der heutigen Türkei. Als Beispiel sei hier der alexandrinische Papyrus P66 genannt, dessen Schreiber mit Sicherheit, die typischen Fehler zeigen das, nicht einmal Griechisch konnte (analog zum Deutsche ist die Handschrift überzogen mit Fehlern wie „Voter“ statt „Vater“, was darauf hinweist, dass der Kopist es nicht besser wusste bzw. nicht erkannt hat, dass er falsch kopierte. Hätte er Griechisch zumindest ansatzweise beherrscht, wäre diese Art Fehler nicht passiert). Vergleiche zeigen die Abhängigkeit der ägyptischen Papyri und der beiden Codizes (anhand sog. Fehlervererbungen). Zudem zeigen mathematische Vergleiche, dass, wenn einzelne Texte weit vom Original entfernt sind, diese immer zunehmend Merkmale aufweisen, die der Konsens nicht kennt (messbar an der Zahl der Singulärlesarten etwa). Nähe zum Original hingegen zeigt sich durch Übereinstimmung und Konsens von Handschriften, die voneinander unabhängig sind, also nicht nur Kopien von Kopien. Eine zentrale Steuerung der Überlieferung des Neuen Testamentes hat es entgegen anderer Behauptungen nie gegeben, da das Neue Testament ein freier Text war, den jeder kopieren konnte und der sternförmig vom Ort der Originale in die damalige Welt ging und auch in viele verschiedene Fremdsprachen übersetzt wurde. Eine Untersuchung der Handschriften zeigt dies allein darin bereits, dass Handschriften vom jeweiligen Kopisten produzierte Eigenanteile aufweisen, die sie von anderen unterscheidet und dies ihre Unabhängigkeit zeigt. Hier gibt es daneben aber auch Kopien von Kopien, die daran zu erkennen sind, dass sie Kennzeichen der Vorgängerhandschrift übernehmen. Insgesamt jedoch geht es um den unabhängigen Konsens bei der Beurteilung von Lesarten, d.h. haben Kopisten und Kopien ohne Absprache ein und denselben Text, spricht dies für Ursprünglichkeit und Nähe zum Original. Wie konnte es geschehen, ginge man nur einmal gedanklich vom kurzen Text aus, den z.B. Vaticanus nur bietet, dass alle anderen Schreiber ein und denselben Seite 4 Text dazu erfanden? Unter dem Eindruck der dringlichen Warnung am Ende des Buches der Offenbarung, nichts von der Bibel wegzulassen oder hinzuzufügen (!), hatten gläubige und gottesfürchtige Kopisten wohl nicht im Sinn, ein Bibelwort zu erdichten, zu erfinden oder zu ergänzen bzw. zu harmonisieren (von anderen Stellen zu übernehmen und einzufügen). Das hätte bedeutet, entgegen der Warnung Gottes selbst, in breitem Maße zu fälschen und die Leser zu täuschen. Eine gemeinsame Absprache kommt hier erst recht nicht in Frage, da sich die meisten gar nicht kannten, etwa die Schreiber verschiedener Klöster, z.B., um ein tatsächliches Beispiel anzuführen, eines in der Nähe von Jerusalem und eines in Griechenland am Berg Athos oder eines in Konstantinopel in der heutigen Türkei: Alle praktisch identischen Text. Die Aufgabe der Kopisten, und die haben sie bis auf Ausnahmen ausgezeichnet erfüllt, war Gottes Wort zu kopieren, dabei nichts wegzulassen oder hinzuzufügen. Wäre die Theorie von Westcott/Hort und Nestle/Aland korrekt, dann wäre die Überlieferung des Neuen Testamentes eine große Katastrophe, da eine bzw. zwei Handschriften den Originaltext weit weg von den Originalen einmal in einer Lesart dieser, einmal jener Kopie bewahrten und die ursprünglichen Lesarten durch liberale Theologen der Neuzeit für niemand nachvollziehbar zusammengefügt werden mussten und der Rest der Arbeiten der Kopisten (sagen wir 99,99% der übrigen Kopien, d.h. mehrere tausend Handschriften), nur ausgedachte Ergänzungen, besser gesagt, Fälschungen von Gottes Wort wären. Dieses irrationale Szenario, unhistorisch wie es auch für sich schon wäre, wäre nur durch eine großangelegte, zentral gesteuerte Fälschung oder Harmonisierung möglich, da ja nahezu alle Kopien den gleichen Text haben. Diese Notwendigkeit macht dieses Szenario praktisch vollkommen unwahrscheinlich. So fehlt in Offenbarung 5,9 ausschließlich im Codex Alexandrinus das Wort „uns“ – alle anderen Handschriften haben dieses Wort. Wenn die Kopisten sich i.d.R. gar nicht kannten, abgesprochen haben oder einer Zentrale unterstellt waren (aufgrund der traurigen Spaltungen in der Christenheit wäre das ohnehin unmöglich), wie nun konnten alle darauf kommen, gemeinsam „uns“ zu ergänzen? Plausibel ist allein, dass ein einzelner Schreiber dieses Wort nicht kopiert hat. Zudem müssten auch (analog zu den missing links der sog. Evolutionslehre) Übergangshandschriften gefunden werden, d.h. Übergänge vom kürzeren zum längeren Text nachzuweisen sein. Diese Handschriften gibt es jedoch nicht, analog wie die sog. Evolutionslehre Übergänge zwischen den Arten zeigen müsste. Die Überlieferung des Neuen Testaments kann nicht auf die Weise erklärt werden, dass das Original durch das Zusammenfügen lediglich zweier Handschriften, mit oben beschrieben Mängeln, dargestellt werden kann. Zusammenfassend kann man sagen, ist die Edition von Gottes Wort in Form der Ausgabe von Nestle/Aland sowohl für Christen als auch für andere Interessierte vollkommen unbrauchbar, gescheitert und unseriös, auch wenn die Herausgeber mit akademischer Gelehrsamkeit und Titeln für Glaubwürdigkeit stehen und die Idee ja sehr kompliziert und so für manche attraktiv erscheint. Im säkularen Bereich gibt es tatsächlich plausible Methoden, wie auf der Grundlage von erhaltenen Handschriften das Original zuverlässig dargestellt wird, die Theologen wie Westcott, Aland etc. nicht bekannt waren oder angewendet wurden (vgl. Arbeiten von Paul Maas zur Textkritik bei klassischen Werken). Aufgrund deren negativen Haltung zu Gottes Wort fanden Lesarten Eingang, die das Neue Testament als Gottes Wort in Frage stellen. Als Beispiel sei hier ein Kopierfehler genannt: Die Namen Arni und Admin im Geschlechtsregister des Herrn Jesus in Lukas 3,33, die nie im Original standen und somit aufgrund der Falschheit Gottes Wort als Ganzes in Frage stellen. Die Handschriften des byzantinischen Textes liefern hingegen einen einheitlichen Text und sind i.d.R. unschwer im Konsens in der vorliegenden (bzw. vorigen) Ausgabe darzustellen. Die Seite 5 Überlieferungstheorie dabei ist recht einfach, oft zu einfach für Menschen, die es kompliziert haben wollen. Gottes Wort, vom Heiligen Geist inspiriert, wurde von den Orten aus, wo die Originale lagerten, von allen, die es wollten, frei kopiert und ging in die ganze Welt. Das Original ist in allen verschiedenen Handschriften erkennbar und alle einzelnen Exemplare weisen Kennzeichen auf, woher sie stammen. Sehr vereinfacht gesagt, wäre es die Aufgabe eines Herausgebers, Sondergut bzw. individuelle Fehler der Handschriften (Singulärlesarten) zu eliminieren (und nicht genau das Gegenteil zu tun), auch die von Überlieferungslinien, um dann den Text, der von allen Handschriften gemeinsam gelesen wird, in einer Ausgabe darzustellen. Dabei ist es ausgeschlossen, dass der Originaltext sich in nur einer oder zwei Handschriften erkennen lässt, denn alle Kopien haben die inhärente Möglichkeit, auf das Original zu verweisen. Daher ist es unseriös, wenn praktisch die gesamte Überlieferung des Neuen Testamentes für korrupt erklärt wird, allein, um eine bestimmte Handschrift als qualitativ höherstehend zu deklarieren, was bereits auf den ersten Blick aufgrund der hohen Fehlerfrequenz z.B. beim Codex Vaticanus als unhaltbar erkennbar ist. Daher haben auch die Ausgaben von Robinson/Pierpont kaum wesentliche Änderungen im Text erfahren müssen und es wird auch in Zukunft nichts davon zu erwarten sein. Die Handschriften mit byzantinischem Text sind zuverlässig überliefert und auch spätere Handschriften weisen kaum Abweichungen vom alten Text auf, da die Schreiber das Neue Testament als Gottes Wort anerkannten und stur bemüht waren, den Text zu überliefern. Auch die frühen Papyri in Ägypten lassen sich auf den byzantinischen Text zurückführen, wenn man Kopierfehler erkennen kann, z.B. das oben beschriebene Überspringen von Text bei gleicher Endung zuvor und danach. Für die Frühzeit ist allgemein heute kein großer Bestand an Handschriften erhalten, aber die große Zahl an Folgehandschriften lassen auf die große Verbreitung des byzantinischen Textes in der Frühzeit schließen, denn Folgehandschriften haben zwangsläufig Vorläufer, die jedoch entweder verschlissen, von Gegnern zerstört oder aufgrund der Übertragung des Textes von Papyrus auf Pergament bzw. aufgrund des Übergangs von Groß- auf Kursivschrift außer Gebrauch kamen und nicht mehr aufbewahrt oder verwendet wurden. Zudem ist im Raum Ägypten aus klimatischen Gründen möglich gewesen, dass alte Handschriften bis heute erhalten blieben, von der Qualität des Textes darauf, sagt dies praktisch gar nichts aus, denn, und dieser Grundsatz ist wichtig, es geht um das Alter und die Qualität des Textes und nicht um das Alter des Materials, auch wenn dieses zahlreiche Rückschlüsse erlaubt. Die Fehler in den Papyri und den beiden Codizes lassen sich nur mit dem byzantinischen Text als Original und nicht vice versa plausibel deuten, zudem lagerten nach historischen Zitaten (Tertullian, Passah-Chronik) die Originale weiterhin an den Orten, wohin sie geschickt bzw. wo sie aufbewahrt wurden. Die Gleichung, eine späte Handschrift sei notwendigerweise eine schlechte Handschrift, ist, wie gesagt, vollkommen unplausibel, da grobe Fehler in bestimmten Bereichen, wo Griechisch bereits nicht mehr beherrscht wurde, beim Abschreiben auch schon früh passierten, vornehmlich im Raum Ägypten. Es ist daher entscheidend, in welcher Haltung zum Text und mit welcher Sorgfalt eine Kopie entstand. Auch die Kompetenz der griechischen Sprache ist dabei wichtig, weniger, wann ein Schreiber den Text kopiert hat. Es ist der Evidenz nach sogar so, dass einige alte Handschriften im Bereich Ägypten recht schlecht kopiert wurden (im Fall von Papyri 66 ja die wohl schlechteste Handschrift der ganzen Überlieferung des Neuen Testamentes), da sie schlampig und ohne Kompetenz der griechischen Sprache angefertigt wurden, wie einschlägige Kopierfehler zeigen (die Kopisten bemerkten nicht, Seite 6 dass sie Fehler produzierten, einem Muttersprachler würden diese Art von Fehlern gar nicht unterlaufen – Beispiele dafür gibt es im P66 in jedem Vers). Zudem gibt es klare Belege, dass markante Kennzeichen der damaligen Sprache in Ägypten Einfluss auf die dortigen Handschriften hatte, was auf einen bewussten Eingriff in den biblischen Text hinweist (Rezension). Eine spätere Handschrift, wenn die Vorlage gut war und der Schreiber gute Arbeit leistete, ist oftmals hingegen wesentlich besser, zumal, wie gesagt, auch die Originale nicht verschwanden und weiter einzusehen und zu kopieren waren. Daher und aus zahlreichen anderen Gründen (Abdruck zahlreicher Singulärlesarten, Kopierfehler und offensichtlicher grammatischer, orthographischer und inhaltlicher Fehler, die niemals im Original vorhanden waren), ist der Versuch von Westcott/Hort und in Folge Nestle/Aland, das Neue Testament zuverlässig darzustellen, nun wirklich vollkommen gescheitert. Auch glaubten die Herausgeber nicht, dass der Text Gottes Wort ist, sodass in liberalen Kreisen der Christenheit und der akademischen Gelehrsamkeit aus bestimmten Gründen oft der künstliche Text von Nestle/Aland bevorzugt wird. Andere noch stärker eklektische Ausgaben (d.h. die Herausgeber wählen willkürlich Lesarten aus verschiedene Codizes, wie beschrieben, aus. Die Gründe bleiben für den Leser dabei undurchschaubar und sind es auch, auch wenn die Methode als „wissenschaftlich“ bezeichnet wird und so für vermeintliche Glaubwürdigkeit steht) des alexandrinischen Textes wie die von M. Holmes (SBL) bzw. zuvor der von Sodens sind aufgrund der Methodik (radikaler Eklektizismus) und Intransparenz noch viel problematischer, sodass sie gar nicht erwähnt werden (ebenso die Ausgabe „The Greek New Testament“, Tyndale House, Cambridge, aber aus anderen Gründen). Sie hätten nach den Methoden der Textkritik, d.h. wie der Text der Originalschriften erschlossen werden, ohnehin keinen Anspruch auf Ursprünglichkeit. Die Auffassung der Überlieferung des Neuen Testamentes wäre fatal, da ja die gesamte Überlieferung somit für falsch, korrupt, unzuverlässig und nicht vertrauenswürdig erklärt wird, wie dies Nestle/Aland postulieren. Sowohl bei den Ausgaben von Holmes als auch bei Nestle/Aland bleibt die Frage, wie bei einem freien und unkontrollierten Text alle Schreiber, die sich in der Regel (aufgrund der Zeit- und Ortsunterschiede) nicht kannten, ein und denselben Text „hinzugefügt“ hätten. Dies kann auch die neuerdings vorgelegte Prozesstheorie gar nicht erklären, noch weniger die kohärenzbasierte Methode, die in Münster verfochten wird, wo die Ausgabe von Nestle/Aland herausgegeben wird. Letztere Methode bringt es nun sogar so weit, dass Lesarten ohne eine einzige griechische Handschrift in den Text aufgenommen wurden. Auch wenn sich der Name der Methode sehr gelehrt und wissenschaftlich anhört, ist sie doch nur unbrauchbar, wenn man das Ziel hat, das Original darzustellen. Selbst diesen Anspruch haben die Herausgeber von Nestle/Aland gar nicht mehr, sondern das Ziel ist es, einen Text zum Zeitpunkt X (sog. Ausgangstext) zu haben, das Original ist dabei nicht mehr im Focus, denn dies sei nicht mehr darzustellen oder zu rekonstruieren. Um die Abgrenzung zu unbrauchbaren Ausgaben positiv abzuschließen: Im Vorwort der vorliegenden Ausgabe bekennen sich die Herausgeber von Robinson/Pierpont 2018 zum Neuen Testament als Gottes Wort und sehen sich Gott in ihrer Arbeit verpflichtet. Andere Ausgaben des sog. byzantinischen Textes Auch hebt sich der Text, wie Robinson/Pierpont ihn vorlegt, von anderen Versuchen ab, den byzantinischen Text darzustellen. Zum Beispiel wird dabei in der Offenbarung zwar im Wesentlichen, aber eben nicht nur, der Koine-Text berücksichtigt (die Gruppe der meisten Handschriften). Es wurde Seite 7 versucht, stets einen Konsens herzustellen, auch wenn es manchmal Spaltungen in der Überlieferung gab. Daher kann schon korrekterweise nicht ausschließlich ein reiner Mehrheitstext (d.h. einfach die Lesart mit den meisten Handschriften als Beleg) abgedruckt werden (auch wenn das i.d.R. so ist), d.h. es geht nicht um Zählen von Handschriften, sondern um Gewichtung und Berücksichtigung der Überlieferung. Somit ist die Bezeichnung „Mehrheitstext“ ebenfalls nicht geeignet. In der Offenbarung ist das sinnvollerweise nicht plausibel, da Lesarten eine Streuung auch in anderen Überlieferungslinien (Andreas-Text etc.) haben können, sodass es nicht um reines mechanisches Zählen von Mehrheiten geht. Es ist ein Bonus, wenn sich Robinson/Pierpont 2018 von HodgesFarstad in der Offenbarung (und der Perikope der Ehebrecherin) an manchen Stellen unterscheiden, obwohl sonst große Übereinstimmung besteht. Auch der Versuch von W. Pickering, eine spätere sekundäre Linie innerhalb der byzantinischen Überlieferung in seiner Ausgabe hervorzuheben, wird damit übertroffen. Die neue Ausgabe von Text und Textwert hat die sekundäre Bearbeitung durch die Kopisten der f35 Linie erwiesen, obwohl diese Eigenschaft von f35 bereits bekannt war. Damit wird die Ausgabe von W. Pickering nicht unwichtig. Für historische Zwecke und Vergleiche im Gegensatz zu Nestle/Aland (deren Text historisch bedeutungslos ist, da es ihn nicht gegeben hat) ist sie durchaus von Interesse, insbesondere für die Geschichte des byzantinischen Textes. Der Textus Receptus (TR) nun, obwohl er immer noch viele Gemeinsamkeiten mit Robinson/Pierpont und den anderen Ausgaben des byzantinischen Textes hat, ist der schlechteste Vertreter aller dieser Ausgaben. Dennoch ist er sogar dem Text von Nestle/Aland um Meilen qualitativ weit voraus, da er eine gewisse Nähe zum Konsens hat. Er beruht nur auf einer sehr kleinen Anzahl an Handschriften, in der Offenbarung z.B. nur einer einzigen und noch dazu sogar einer sehr schlechten Kopie mit zahlreichen Kommentaren bzw. Glossen, die in einer Ausgabe von Gottes Wort nichts zu suchen haben. Bei Stellen, wo sich der TR von RP unterscheidet, wird ausnahmslos von RP die bessere und ursprüngliche Lesart für den Leser bereitgestellt. Jedoch hat dieser Text eine wichtige Wirkungsgeschichte und sollte aus dem Grund für manche wichtig sein. Ebenso ist der Text nach Antoniades vergleichsweise wenig relevant, da er auf der Grundlage von Lektionaren erstellt wird, die von den Kopien von Gottes Wort selbst zu unterscheiden sind, sind sie doch für kirchliche Zwecke angepasst worden. Somit ist der vorliegenden Ausgabe des byzantinischen Textes vor allen anderen der Vorzug zu geben. Die technische Seite der Ausgabe Im Apparat hat diese Edition wesentliche Unterschiede innerhalb der byzantinischen Überlieferung verzeichnet. Persönlich finde ich diese sehr aufschlussreich und bei genauem Hinsehen zeigen sich diese als sekundär, aber dennoch oft interessant, wenn man sich für die Geschichte des griechischen Textes interessiert. So findet man die Lesarten z.B. von f35 dort berücksichtigt. Ein wesentlicher Unterschied zur Ausgabe von Nestle/Aland ist der fehlende Apparat mit Handschriftenangaben. Dies ist natürlich auch so nicht realisierbar, denn, wenn die Handschriften einzeln aufgelistet werden würden, die eine Lesart belegen, wären es pro Vers ja bereits mehrere Seiten nur an Buchstaben und Zahlen, womit Handschriften bezeichnet werden. Der Apparat von Nestle/Aland dient hingegen allein einer Alibifunktion und suggeriert Überprüfbarkeit, Seite 8 Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit. Nur ist dieser tendenziös und so stark vereinfacht und einseitig, etwa indem die Realität auf den Kopf gestellt wird, wenn nur einige wenige Handschriften gelistet werden, die oft 99,99%, oft mehrere tausend anderslautender Handschriften unter das Sigel „Byz“ zusammengefasst werden. Dabei gehen Varianten im byzantinischen Text unter und es entsteht das Bild, dass man die vielen unterschiedlichen Handschriften (wie dies auch in Publikationen reklamiert wird) wie eine einzige Handschrift bzw. wie einen einzigen Zeugen behandeln müsse. So findet sich zwar in dieser Ausgabe kein Apparat, jedoch ist dies kein Mangel, da der Apparat von Nestle/Aland ja für Leser einen falschen Eindruck erweckt, nämlich, dass die Entscheidungen gut zu belegen wären, was gerade nicht der Fall ist. Dort ist alarmierend, was gerade nicht abgedruckt wird. Ein Leser, der daran Interesse hat, ist mit einem Apparat wie Laparola (der die Übersetzungen grob listet), von Soden, Text und Textwert oder der von CNTTS gut bedient. Wobei in den Arbeiten von Sodens viele Korrekturen nötig sind (Notation, Eingruppierungen und in der Handhabung schwer zu verstehen), sodass CNNTS derzeit die beste Möglichkeit ist, auch da dieser Apparat, obwohl die Handschriften nur teilweise aufgeführt sind und so eine Erweiterung zu erhoffen ist, über geeignete Software zu erforschen ist. Am besten eignen sich auch Werke die Vollkollationen liefern, also Auswertungen aller Handschriften, damit ein interessierter Leser sich ein Bild verschaffen kann. Leider leistet dies die Editio Critica Maior auch nur sehr tendenziös, der byzantinische Text wird dort ebenfalls nicht hinreichend dargestellt. Die neue Ausgabe von Text und Textwert für die Offenbarung leistet eine plausible Möglichkeit die Daten gut zu deuten. Dort ist der Mut der Herausgeber zu loben, den Codex Sinaiticus, einem der beiden Handschriften, auf der Nestle/Aland basiert, als sehr schlechte Handschrift zu benennen, die über weite Strecken kein gutes Bild macht. Zu Lebzeiten von Kurt Aland wäre diese zutreffende Aussage undenkbar gewesen. Der fehlende Apparat müsste ggf. bald durch einen Kommentar zu den Entscheidungen und ihren Begründungen vom Herausgeber ersetzt werden. Die derzeit beste Möglichkeit ist, den Apparat von W. Pickering oder den einfachen von Hodges/Farstad zu verwenden, für Details: Van Soden, CNTTS. Die überteuerten Ausgaben der Editio Critica Maior sind leider zu einseitig, als dass sie einem Leser, der ggf. nicht tief in der Thematik involviert ist, ein neutrales Bild verschaffen. Daher wird davon abgeraten, auch wenn einige neue Dinge dabei herausgearbeitet wurden. Für den Preis leisten sie zu wenig und für Interessenten am byzantinischen Text nicht hinreichend viel. Somit wäre ein Apparat in der Ausgabe wohl unseriös. Man hat aber Möglichkeiten genug, sich zu behelfen. Die Einteilung der Bücher des Neuen Testaments der vorliegenden Ausgabe (und früherer) sind zwar heute leider unüblich, entsprechen jedoch der Einteilung der historischen Überlieferung der griechischen Handschriften. Die sonst oft gebrauchte basiert m.W. auf der lateinischen Vulgata. Zumindest hatten die griechischen Handschriften die folgende Einteilung: Evangelien, Apostelgeschichte, sog. katholische bzw. allgemeinen Briefe (nicht zu verwechseln mit einer großen Benennung in der Christenheit), dann die Briefe des Paulus, worunter auch richtigerweise der Hebräerbrief fällt, auch wenn der Autor, ganz offenbar Paulus, dort nicht genannt ist, gefolgt von der Offenbarung. Zum Aufbau der vorliegenden Ausgabe lässt sich sagen, dass es noch unklar ist, ob die Klebeheftung für intensiven Gebrauch ihre Dienste lange tut, andere Ausgaben gleicher Art vom selben Verlag haben dies jedoch getan, obwohl Gottes Wort im Gegensatz zu anderen Büchern ja häufige Verwendung finden sollte. Die elegante Ausgabe von Chilton von Robinson/Pierpont 2005 Seite 9 (Hardcover und Fadenheftung) hat seit ihrer Anschaffung nach Erscheinen keine Seiten verloren und wirkt immer noch fast wie neu, wird aber so nicht mehr aufgelegt. Der Unterschied im Textbestand von RP 2005 zu 2018 ist hauptsächlich orthographischer Natur bzw. betrifft die Interpunktion (z.B. Kommasetzung). Wen die Kommasetzung ohnehin kaum interessiert, der wird eher an einigen Stellen Interesse haben, wo sich das Original besser darstellen ließ. Im Wesentlichen fällt nur eine Stelle in der Offenbarung auf, wo sich wirklich auch inhaltlich Entscheidendes seit der Ausgabe von RP 2005 getan hat. Die Stelle wurde bereits vor der Herausgabe von Text und Textwert, die diese Entscheidung bestätigt hat, optimiert, sonst sind die Verbesserungen oft orthographischer Natur bzw. nur für die Interpunktion oder Aktzentsetzung wichtig. Wer diese Dinge ohnehin zweitrangig findet, da sie im Original nicht vorhanden waren, wird wenig an Änderungen im Text selbst erwarten dürfen. Der Text ist mit Kapitel-Überschriften versehen, die nicht jeder gut findet, da sie subjektiv und von den verschiedenen Herausgebern anders eingeteilt werden und nicht immer sinnvoll sind. Ich habe sie nicht geprüft, da ich sie gewohnheitsmäßig überlese. Die Ausgabe hat alle Abweichungen von Nestle/Aland im Fußapparat verzeichnet. Dies mag für manche interessant sein. Ich persönlich habe daran kein Interesse, da diese Lesarten nicht relevant sind. Es stört jedoch auch nicht wirklich. Es gibt eine günstige Ausgabe bei Amazon, die darauf verzichtet, d.h. den bloßen RP Text abdruckt, aber deren Formatierung fehlerhaft ist. Das Druckbild ist fett und daher gut lesbar. Die Breite des Buches ist, grob geschätzt, 15% kürzer als die Chilton Ausgabe von 2005, aber der Text selbst, also das Entscheidende, ist gleich lang, d.h. nur die Ränder etc. sind in der besprochenen Ausgabe kürzer. Wenn man nichts in das Buch hineinschreiben will, ist das also egal. Ein Nachteil der vorliegenden Ausgabe ist jedoch, dass man das Buch nicht aufgeschlagen auf den Tisch legen kann, von daher muss man es wohl in der Hand halten (oder auf den Tisch pressen, obwohl dies für ein Buch nicht ratsam ist). Das ist der größte Nachteil im Gegensatz zu RP 2005 von Chilton, die bei Amazon von profitorientierten Anbietern ab 186 Euro aufwärts angeboten wird, da sie leider nicht mehr aufgelegt wird. Wer wenig Notwendigkeit an den genannten Änderungen hat, kann auch warten, ob VTR oder ein anderer Verlag eine Hardcover- Ausgabe herausgeben wird, falls er den Komfort der RP 2005 Ausgabe schätzt, denn diese kann gut aufgeschlagen am Tisch liegen. Es liegt, wie gesagt, eine billigere Ausgabe vor, die den identischen Textstand von 2010 bietet, die jedoch einige Fehler im Druckbild aufweist. Wenn man wirklich auf den Preis achten muss, etwa als Geringverdiener, ist dies eine Alternative. Das Urheberrecht der Ausgabe Erfreulich ist, dass der biblische Text nicht dem Copyright unterliegt und das, obwohl die Qualität den anderen Ausgaben weit voraus ist. Die Herausgeber verdienen mit Gottes Wort also kein Geld, auch wurden keine Steuergelder oder bezahlte Angestellte eingesetzt, wie das bei der Finanzierung über liberale theologische Einrichtungen, die andere bereits genannte Grundtextausgaben erstellen, der Fall ist. Jeder kann also den Text kopieren und weiterverbreiten, ohne dafür bezahlen zu müssen. Dazu ist Gottes Wort auch gedacht, nicht, um damit Geld zu verdienen oder Copyright-Rechte geltend zu machen. Seite 10 Zusammenfassung Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Text von RP 2018 konkurrenzlos ist. Man darf sagen, dass er dem Original zuverlässig entspricht, man mit den Entscheidungen im Hinblick auf den Text einverstanden sein kann und sollte. Die Ausgabe vom VTR Verlag ist einigermaßen erschwinglich (auch wenn es günstigere Alternativen mit dem gleichen Text gibt, allerdings mit gewissen qualitativen Einbußen beim Layout), dabei muss man eben o.g. Abstriche machen (kein Hardcover und mit Kleberand). Wer das in Kauf nimmt, ist gut beraten. Ein Langzeitgebrauch steht aber noch aus. Ich hoffe auf weite Akzeptanz und Verbreitung. Ich habe keine wirtschaftlichen oder sonstigen Vorteile, wenn ich hiermit eine positive Einschätzung (insbesondere des griechischen Textes selbst) abgebe, auch stehe ich in keinem Abhängigkeitsverhältnis zum Verlag oder den Herausgebern. Mein Wunsch ist es, dass Christen Gottes Wort in einer zuverlässigen Ausgabe im Original lesen können. Meiner Einschätzung nach ist dies hiermit möglich. Ingolstadt, 17.4.18 Peter Streitenberger, M.A. (Phil.)
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  • Avatar von Olivier
    Gestern, 09:59
    Olivier hat das Thema Strong-Verzeichnis in CleVer Software im Forum BibleWorks erstellt.
    Informationen zum Strongverzeichnis in der CLEVER-Software: Einleitung Vorwort Was sind die Strong-Nummern? James Strong (1822-1894) war ein amerikanischer Theologe. Er erstellte mit vielen Mitarbeitern eine Konkordanz aller hebräischen und griechischen Wörter, wie sie der damals im englischen Sprachraum am meisten verbreiteten Übersetzung, der "King James Version" (KJV) zugrunde lagen. Die KJV wurde erstmals 1611 herausgegeben. Überarbeitete Auflagen der KJV sind noch heute in Gebrauch. Die von J. Strong erstellte Konkordanz ordnete alle hebräischen und aramäischen Wortwurzeln des AT und die griechischen des NT in alphabetischer Reihenfolge und versah sie mit fortlaufenden Nummern. Diese Nummern wurden dann den Worten der englischen KJV zugeordnet. So entstand eine englische Wortkonkordanz anhand der Nummerierung der hebräischen und griechischen Wörter. Sie wurde erstmals 1890 als Strong's Exhaustive Concordance of the Bible herausgegeben und immer wieder aufgelegt, zuletzt 2006. Durch Hinzufügen weiterer Informationen entstand das Strong-Lexikon. Es enthält über 8600 hebräische und mehr als 5500 griechische Worte mit Angaben zu ihrer Etymologie, Grammatik und den verschiedenen Bedeutungen. Bibelübersetzungen, wie z.B. die KJV 1769, deren Worte eine Strong-Codierung besitzen, ermöglichen es auch Lesern, die keine tiefergehenden hebräischen oder griechischen Sprachkenntnisse haben, anhand der Nummern das zugehörige hebräische oder griechische Wort aufzufinden und seine Bedeutung kennen zu lernen. So wird es möglich, die Herkunft (Etymologie) eines Wortes, sein Bedeutungsspektrum und die Verwendung im Grundtext und in der betreffenden Bibelübersetzung zu studieren. Die Strong-Nummern in CLeVer In CleVer sind 3 Bibelübersetzungen mit (weitgehend) korrekten Strong-Nummern enthalten. Es sind dies: die englische KJV von 1769 * die englische New American Standard Bible (NASB), und als Novum: * die deutsche Elberfelder Übersetzung, Edition CSV (2005) In jahrelanger, aufwendiger Arbeit wurde für die Elberfelder Übersetzung, Edition CSV, erstmals eine vollständige Zuordnung der Strong-Nummern zu allen deutschen Wörtern erstellt. Diese Zuordnung ist durch den Verfasser urheberrechtlich geschützt (Copyright). Durch Hinzunahme erweiterter Informationen zu Wortbedeutung und Etymologie entstand ein Strong-Lexikon. Diese Erweiterungen können über ein kostenpflichtiges Modul erworben werden. Das Copyright dafür liegt bei Importantia Publishing (NL). An weiteren Verbesserungen des Strong-Lexikons wird gearbeitet. Die Strong-Zuordnung zu den Bibeln Elberfelder 1905, Schlachter 1951 und der russischen Synodal-Bibel ist unvollständig und mit Fehlern behaftet. Wir haben diese Nummern trotzdem beibehalten, weil sie eine gewisse Hilfe darstellen. Das Strong-Lexikon in CLeVer bezieht sich auf die Elberfelder Übersetzung, Edition CSV, kann aber auch in Verbindung mit jeder anderen Bibelübersetzung verwendet werden, die Strong-Codierungen enthält. Wie arbeitet man mit Strong-Nummern? Hierzu bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Wenn im unteren Bereich das Strong-Lexikon nicht angezeigt wird, öffnet sich beim Klick mit der linken Maustaste auf eine Strong-Nummer ein Popup-Fenster, in dem das zugrunde liegende hebräische oder griechische Wort mit sämtlichen Vorkommen, Bibelstellen und Übersetzungsvarianten angezeigt wird. Vorhandene Zusatzinformationen werden bei dem erweiterten Lexikon ebenfalls angezeigt. Ist das Strong-Lexikon im unteren Bereich geöffnet, so werden alle vorhandenen Informationen dort dargestellt. Die einzelnen Übersetzungsvarianten sind wiederum verlinkt und die zugehörigen Bibelstellen können mit einem Mausklick in einem Popup-Fenster angezeigt werden. Von dort können sie durch einen Klick auf den gebogenen Pfeil in das Hauptfenster übernommen werden. Alternativ werden sie durch STRG + Linke Maustaste in einem separaten Fenster (Tab) dargestellt. Als weitere Möglichkeit ist im Suchfenster die direkte Suche nach Strong-Nummern möglich. Dazu gibt man z.B. „H4325“ ein und erhält im Hauptfenster alle Stellen, in denen das hebräische „majim“ mit verschiedenen deutschen Worten wie: Wasser, Wasserquelle etc. übersetzt wurde, dazu in der Baumansicht eine komplette Statistik. Analog kann man natürlich auch im NT nach allen Vorkommen und Übersetzungsvarianten eines griechischen Wortes suchen. Es versteht sich von selbst, dass zwar die Bedeutung der Strong-Nummern konstant ist, aber die Zuordnung für jede Bibelübersetzung unterschiedlich ausfällt. So besitzt die Elberfelder CSV nicht genau die gleiche Wortzuordnung wie z.B. die Schlachter 1951, was sich in der Kopfzeile der Bibelübersetzung in verschiedenen Trefferzahlen widerspiegelt. Ein eigenes Lexikon für jede Bibel ist aber nicht machbar. Daher werden im deutschen Strong-Lexikon immer die Vorkommen in der Elberfelder CSV angezeigt. Die Strong-Statistik im Baumbereich passt sich jedoch der aktuell angezeigten Übersetzung an. Importantia Abkürzungen der Grammatik Kürzel für griechische Wörter 3S 3. Person Singular 1P 1. Person Plural 2P 2. Person Plural 3P 3. Person Plural Kasus, Fall N Nominativ (bezeichnet das Subjekt) V Vokativ (Anredefall) G Genitiv (beschreibt die Zugehörigkeit) D Dativ (Person/Sache, auf die sich eine Handlung indirekt bezieht) A Akkusativ (Person/Sache, auf die sich eine Handlung direkt bezieht) Nummerus S Singular (Einzahl) P Plural (Mehrzahl) Genus, Geschlecht M Maskulinum - männlich F Femininum - weiblich N Neutrum - sächlich Suffixe, Nachsilben S Superlativ (Höchstform) C Com-/Komparativ (Vergleichsform) ABB Verkürzte (ABBreviated) Form (nur mit der Zahl 666 verwendet) I Interrogativ (Frageform) N Negativ (in Verbindung mit Partikeln wie PRT-N) C Kontrahierte (Contracted) Form, oder zwei Worte mit Krasis (Zs.-ziehung von Vokalen) ATT ATTische Griechisch Form P Partikel beigefügt (mit Relativpronomen) Tempora (Zeitformen); Aspekt P Präsens (Gegenwart: bezieht sich auf ein Geschehen, das gerade abläuft I Imperfekt (Vergangenheit: ein Geschehen ist zum Sprechzeitpunkt Vergangenheit) F Futur (Zukunft: ein Geschehen, das zum Sprechzeitpunkt noch nicht eingesetzt hat) 2F Futur 2 (vollendete Zukunft: Abschluss eines Geschehens zu einem zukünftigen Zeitpunkt) A Aorist (eine punktuelle Handlung ohne Zeit) 2A Aorist 2 (Starker) R PeRfekt (vollendete Gegenwart) 2R PeRfekt 2 L PLusquamperfekt (vollendete Vergangenheit: Geschehen in der Vergangenheit abgeschlossen) 2L PLusquamperfekt 2 X Keine Zeit angegeben (Adverbialer Imperativ) Genus Verbi, Diathesen, Handlungsrichtungen A Aktiv (Handlung mit Subjekt als Handelndem) M Medium (reflexiv, eine Person ist sowohl aktiv als auch passiv) P Passiv (Handlung mit Subjekt als davon betroffen) E MEdium oder Passiv D Deponens Medium (Passivform mit aktiver Bedeutung) O DepOnens Passiv N DepoNens Medium oder Passiv Q Unpersönliches Aktiv X Keine Handlungsart angegeben Modus (Aussageweise) I Indikativ (Wirklichkeitsform) S Sub-/Konjunktiv (Möglichkeitsform) O Optativ (Wunschform) M IMperativ (Befehlsform) N INfinitiv (Grundform) P Partizip (Mittelwort) Undeklinierte Formen 1 - Diese haben keine Nachsilbe N-PRI Nomen PRoprium - In-/ undeklinierbarer Eigenname A-NUI Adjektiv, NUmeral - In-/ undeklinierbares Zahlwort N-LI Nomen, Buchstabe (Letter) - In- /undeklinierbarbar N-OI Nomen, (Other) - In-/ undeklinierbar anderen Typs Undeklinierte Formen 2 - Diese können Nachsilben haben ADV ADVerb oder Adverb und Partizip Kombination CONJ KONJunktion, Bindewort oder konjunktives Partizip COND KONDitionales Partizip oder Konjunktion PRT PaRTizip, disjunktives, trennendes Partizip PREP PRÄPosition (Verhältniswort) INJ INterJektion (Ausruf) ARAM ARAMäisch transliteriertes Wort (Undeklinierbar) HEB HEBräisch transliteriertes Wort (Undeklinierbar) Abkürzungsverzeichnis = entstanden aus, Herkunft von, Verwandtschaft mit; zu anderen indogermanischen Sprachen + zusammengesetzt (bei Komposita), ein aus n + n zusammengesetztes Wort -> daraus ergab sich die folgende Bedeutung:, daraus folgt, ? unsicher, fraglich - steht anstelle eines Wortteiles; z.B.: anbinden, zu- = zubinden Abl. Ableitung von f absolut (unabhängiges Wort), d.h. objektloser Gebrauch eines transitiven Zeitwortes oder eines Adjektivs. Adj Adjektiv (Eigenschaftswort) adj. adjektivisch (als Eigenschaftswort) gebraucht Adv Adverb (Umstandswort) adv. adverbiell (als Umstandswort) gebraucht ägypt. ägyptisch ahdt. althochdeutsch ai. altindisch, Sanskrit Akk Akkusativ (Antwort auf d. Frage: Wen?) Akt. Aktiv (Tätigkeitsform) akt. aktivisch gebraucht allg. allgemein Aor. Aorist arab. arabisch aram. aramäisch Art Artikel AT Altes Testament Bed. (in der) Bedeutung bildl. bildliche Bedeutung bzw. beziehungsweise (cop.) a-copulativum drückt ein Zusammensein, ein Gleichsein oder eine Verstärkung aus (siehe 1) d. der, die, das Dat Dativ (Antwort auf d. Frage: Wem?) d.h. das heißt Dim.. Diminutiv, Verkleinerungs~ oder Koseform des Basiswortes dir. direktiv, d.h. d. Aktion d. Kompositums konzentriert sich auf ein Objekt. Das Simplex ist in diesem Fall allgemein, d. Kompositum mit besonderem Nachdruck zu verstehen (nämlich als Ausrichtung auf ein Objekt hin). dt. deutsch e. ein, einer, eine, eines eigtl. eigentlich Erg. Das Ergebnis dessen was das Grundwort aussagt (bei Hauptwörtern welche eine Tät. und ein Erg. ausdrücken. Erg. bedeutet dabei d. Sache bzw. d. Wirkung welche durch d. Handlung d. Grundwortes zustande kommt. f feminin (weiblich) ff. folgend(e), bei Stellenangaben Fut. Futurum (Zukunft) Gen Genitiv (Antwort auf d. Frage: Wessen?) Gen obj. Genitivus objektivus; d.h. d. Genitiv gibt d. Objekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm für Gott (bereitgestellt). Gen subj. Genitivus subjektivus; d.h. d. Genitiv gibt d. Subjekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm von Gott (selbst bereitgestellt). Ggs. Gegensatz; im Gegensatz dazu got. gotisch gr. griechisch Gräz. Gräzität; d. gesamte übrige griechische Literatur neben d. NT. Es werden Wortbedeutungen angeführt d. für d. NT zwar nicht zutreffen, für d. Verständnis d. Wortbedeutung(en) im NT jedoch hilfreich sind. hebr. hebräisch Hebr. Hebräisch hell. hellenistisch, d.h. nachklassisch, (Koine) Hss. Handschrift(en); (LA) Lesarten in anderen Handschriften (auch v.l. varia lectio) ig. indogermanisch Imp. Imperativ (Befehlsform) Ind. Indikativ (Wirklichkeitsform) indekl. indeklinabel (d.h. Wortendung grammatisch nicht beugbar) Inf. Infinitiv (Nennform) instr. instrumental (das Mittel wodurch etwas geschieht: mittels) Interj. Interjektion: eine Ausrufungspartikel intr. intransitiv; Ein Zeitwort d. kein Objekt erfordert Impf Imperfekt jmd. jemand,~en,~em,~es, kausal d. Grund oder d. Ursache angebend kl. klassisch Komp. Komparativ, Steigerungsstufe bei der Steigerung von Adjektiven Konj. Konjunktiv (Möglichkeitsform) Konj Konjunktion (Bindewort - ein Wort d. Satzteile miteinander verbindet) konj konjunktivisch (als Bindewort) gebraucht LA Lesarten (auch v.l. varia lectio) lat. lateinisch lit. litauisch lok. lokal (örtlich) LXX Septuaginta (griechische Übersetzung d. AT) m Maskulin (männlich) med. t.t. medizinischer Fachausdruck, terminus technikus Med Medium mögl. möglich(erweise) N Nomen, Substantiv, Hauptwort (hier nicht für Adjektiv gebraucht) N indekl Nomen indeklinierbar N pr Nomen proprium (Eigenname) n Neutrum (sächlich) neg. negativ NF Nebenform nhdt. neuhochdeutsch Nom Nominativ (Antwort auf d. Frage: Wer?) NT Neues Testament od. oder Opt. Optativ (Wunschform) örtl. örtlich Pap. Papyri Pass. Passiv (Leideform) pass. passivisch gebraucht perf. perfektiv; bei Komposita drückt es d. Vollendung oder eine Verstärkung des Grundwortes (Simplex) aus. D.h. die Präposition als Vorsilbe bringt die Aktion des Zeitwortes (Simplex) zu einem definitiven Ergebnis. z.B.: κειμαι = sich legen —> κατακειμαι = sich nieder-legen. pers. Persisch Pf. Perfekt Pl. Plural (Mehrzahl) Plpf. Plusquamperfekt Präd. Prädikat (Satzaussage) Präp Präposition (Verhältniswort) präp. präpositional Präs. Präsens (Gegenwart) (priv) a-privativum als verneinende Partikel= a-privativum; eine Vorsilbe d. eine Verneinung ausdrückt. dt. z.B.: un-, (siehe 1) prol. prolongiert, d.h. eine verlängerte Form Pron Pronomen (ein persönliches Fürwort, d.h. ein Wort d. für eine vorherige oder nachfolgende Person, ein Individium, eine Sache oder einen Namen steht) (proth.) a-protheticum, ein Vorlaut aus Gründen des Wohlklangs, jedoch ohne besondere Bedeutung (siehe 1) Ptz. Partizip rabb. Rabbinisch (jüdische Literatur: Talmud, Midrasch, Targum usw.) röm. Römisch s. siehe; s.d. = siehe dort sem. Semitisch; aus d. Semitischen Sg. Singular (Einzahl) Subj. Subjekt (Satzgegenstand) subst. substantivisch (haupwörtlich gebraucht) Superl. Superlativ, höchste Stufe bei der Steigerung von Adjektiven Syn. Synonym für; synonym; Wörter d. sinnverwandt sind, d.h. fast d. gleiche Bedeutung haben. Tät. Die Tätigkeit dessen was d. Grundwort aussagt temp. temporal (zeitlich) tr. transitiv; Ein Zeitwort d. ein Objekt erfordert t.r. textus receptus; eine ältere Grundtextausgabe d. Gr. NT. t.t. terminus technicus (Fachausdruck) u. und ua. und andere (Bibelstellen) uva. und noch viele andere (Bibelstellen) übertr. übertragene Bedeutung udgl. und dergleichen unpers. unpersönlich Urspr. vom Ursprung d. Wortes, urspr. ursprünglich usw. und so weiter V Verb (Tätigkeitswort, Zeitwort) V Med Verb im Medium V Dep Verb als Deponens mit Aktiv Bedeutung V Dep Med Verb als Deponens mit Medium Bedeutung V Dep Pass Verb als Deponens mit Passiv Bedeutung vgl. vergleiche viell. vielleicht Vok Vokativ (Anrede - Fall) w. wörtlich Wz. aus der (meist indogermanischen) Wurzel oder Basis z.B. zum Beispiel zeitl. zeitlich Aufbau und Bedienerführung des Wörterbuchs Das Wörterbuch ist nach Strong’s Nummern (alphabetisch) geordnet. James Strong (geb. 14. August 1822, gest. 07. August 1894) war ein methodistischer Theologe in den UK. Er erstellte eine Konkordanz aller hebräischen und griechischen Worte des AT und NT, die "Strong’s Concordance". Von 1858-61 war er Professor der biblischen Literatur an der Troy Universität, 1868 wurde er Professor der Exegese am Drew Theological Seminary und starb in Round Lake, New York. Sein bekanntestes Werk ist "Strong’s Exhaustive Concordance of the Bible," zuerst veröffentlicht 1890 und immer wieder herausgegeben, zuletzt 2006. Dafür nummerierte James Strong jede Wortwurzel im hebräischen (AT) und griechischen (NT) Grundtext. Für das AT verwendete er 8673, für das NT 5624 Referenz-Nummern. Viele Bibelausgaben geben diese Nummern hinter den jeweiligen landessprachlichen Wörtern an. In elektonischen Lexika kann man diese Links durch Mausklick in eigenen Fenstern anzeigen. Jeder Eintrag in Strong’s Wörterbüchern erklärt kurz Etymologie, Grammatik und verschiedene Bedeutungen. Im Standard Griechisch Deutsch Lexikon findet man hinter jeder Strong-Nr. das griechische Wort (ohne Akzentuierung), die deutsche Umschrift mit einem Akzent auf der betónten Silbe, die Bedeutung und die grammatische Funktion des Wortes (z.B. V = Verb Zeitwort, N = Nomen, Substantiv, Adj = Adjektiv, usw.) (siehe Abkürzungsverzeichnis Seite 5799) und Häufigkeit des Vorkommens in (n). Nach einer Leerzeile folgen etymologische Angaben zur Herkunft bzw. Zusammensetzung des Wortes. Für die Etymologie wurden die Angaben in: Strong J.: A Concise Dictionary of the Words in the Greek Testament. 1890; verwendet, sofern sie noch auf dem heutigen Stand der vergleichenden Sprachforschung waren. Wo dies nicht der Fall war, wurden andere Werke (siehe Literaturliste) zur Bearbeitung herangezogen. Die Strong Nummern innerhalb der Etymologieangaben können mit dem Mauszeiger (Cursor) im schwebenden Fenster oder einem eigenen Fenster durch Doppelklick angezeigt werden. Auf diese Weise kann man bis zum Ursprungswort zurückgehen. Dort findet man dann unter der Überschrift "Wortfamilie" alle aus dieser Wurzel ableitbaren Worte aufgelistet. Auf diese Weise kann man auch übergreifende Wortstudien innerhalb einer Wortfamilie durchführen. Hinter (w.) ist manchmal die wörtliche Bedeutung des griechischen Wortes wiedergegeben, welche jedoch nicht als Übersetzung betrachtet werden soll, sondern bloß Verständnis geben will, wie sich die Bedeutung des Wortes aus der etymologischen Herkunft heraus entwickelte. Hinter der Abkürzung: Gräz.: = Gräzität findet man bei vielen Wörtern Bedeutungen angeführt, welche das betreffende Wort außerhalb des Neuen Testaments in der gesamten übrigen griechischen Literatur noch hat. Manche dieser Bedeutungen könnten auch für das Neue Testament zutreffen, was im Einzelfall vom Textzusammenhang der Stelle her zu prüfen ist. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle Herrn Anton Gänsler aus München für seine Mithilfe bei computertechnischen Problemen im Rahmen der Erstellung der Dateien für das Wörterbuch. Bei der Überarbeitung der Version 2008 wurden aus dem Englischen GrkEng die griechischen Worte zu jeder Strong’s Nummer hinzugefügt. Die Umschrift wurde aufgrund der Akzentuierung im holländischen GrkDut übernommen. Das war in überschaubarer Zeit nur möglich, weil Dipl. Math. Carsten Ziegert zwei kurze Perl-Programme dafür geschrieben hatte. Es wird darauf hingewiesen, dass eigenmächtig veränderte Versionen dieses Wörterbuchs nicht verbreitet werden dürfen, - auch nicht als "Freeware." Natürlich sind wir für Korrektur- und Verbesserungsvorschläge offen und dankbar. Geben Sie aber bitte die Fachliteratur an, auf welche Sie ihre Vorschläge gründen. Zur Bearbeitung herangezogene Fachliteratur Die Grundlage für dieses Wörterbuch bildet: Grimm/Thayer, J.H. - A Greek-English Lexicon of the NT. 1897; Dieses Werk wurde jedoch im Zuge der Übersetzung stark überarbeitet, sachlich ergänzt und völlig neu konzipiert. (1) Abbott-Smith: A Manual Greek Lexicon of the New Testament. 3.Aufl. 1937 (2) BA: Bauer, Aland: Wörterbuch zum Neuen Testament. 6.Aufl. 1988 (3) BDR: Blass, Debrunner, Rehkopf: Grammatik d. neutestamentl. Griechisch. 15.Aufl. 1979 (4) Deißmann A.: Bibelstudien. 1895 (5) Deißmann A.: Neue Bibelstudien. 1897 (6) Deißmann A.: Licht vom Osten. 4.Aufl. 1923 (7) Moulton, Howard, Turner: A Grammar of NT Greek. 4 Bände. 1963-76 (8) Moulton, Milligan: The Vocabulary of the Greek Testament illustrated from the Papyri and other non-literary Sources. 1930 (9) Hainz J. : Münchener Neues Testament. 2.Aufl.: 1989 (10) Kittel, Friedrich: Theologisches Wörterbuch zum NT. 11Bände, 1933-79 (11) Coenen L. : Theol. Begriffslexikon zum NT. 6.Aufl. 2Bände, 1983 (12) Burton E.: Syntax of the Moods and Tenses in NT Greek. 1894 (13) Zerwick M.: Biblical Greek. 1963 (14) Zerwick M., Grosvenor M.: A Grammatical Analysis of the Greek NT. 3.Aufl. 1988 (16) Vine, Unger, White: Vine’s complete Expository Dictionary of Old and New Testament Words. 1985 (17) Trench R.: Synonyms of the NT. 9.Aufl. 1880 (reprint) (18) Turner N.: Grammatical Insights into the NT. 1965 (19) Earle R.: Word Meanings in the NT. 1989 (20) Gemoll Wz.: Griechisch-Deutsches Schul- u. Handwörterbuch. 9.Aufl. 1965 (21) Nicoll Wz. Robertson: The Expositor’s Greek Testament. Vol. I-V, 1988 (reprint) (22) Robertson A.T.: Word Pictures in the NT. Vol. I-VI, 1930 (23) Berry: Dictionary of NT Greek Synonyms. (24) Slotty F.: Einführung ins Griechische. 5.Aufl., 1964 (25) Hoffmann, Siebenthal: Grammatik zum NT. 1985 (26) Aland, Black, Martini, Metzger, Wikgren: The Greek New Testament, 3.Aufl. 1975 (27) Metzger B.M.: A Textual Commentary on the Greek NT. (28) Heinrich von Siebenthal: Grundkurs Neutestamentliches Griechisch, 1. Aufl. 2008 (29) Heinrich von Siebenthal: Kurzgrammatik (KG) zum Griechischen NT, 1. Aufl. 2005 (30) Duden Band 7, Herkunftswörterbuch, 3. Aufl. 2001 (31) Elberfelder Studienbibel, 1. Aufl. 2005 (32) Abraham Meister: Biblisches Namenslexikon, 1. Aufl. 1970 (33) NTR - DAS NEUE TESTAMENT, Eine leicht erweiterte Übersetzung mit Erklärungen zum Text von Manfred Roth, 1. Auflage 2009 (34) Wiktionary Deutsch: ==> Explorer "http://de.wiktionary.org/w/index.php?title=Kategorie:Altgriechisch" Kautz Die Grundlage für dieses Wörterbuch bildet: Grimm/Thayer J.H.: A Greek-English Lexicon of the NT. 1897; Dieses Werk wurde jedoch im Zuge der Übersetzung stark überarbeitet, sachlich ergänzt und völlig neu konzipiert. Aufbau Der Aufbau und die Benützung des Wörterbuchs Das Wörterbuch ist alphabetisch geordnet. Nach einer Leerzeile folgen hinter dem Zeichen: Hinter der Abkürzung: Gräz. (siehe Abkürzungsverzeichnis)findet man bei vielen Wörtern Bedeutungen angeführt, welche das betreffende Wort außerhalb des Neuen Testaments noch hat. Manche dieser Bedeutungen könnten auch für das Neue Testament zutreffen, was im Einzelfall vom Textzusammenhang der Stelle her zu prüfen ist. Hinter der Abkürzung: LXX (siehe Abkürzungsverzeichnis) findet man bei einigen Wörtern Hinweise auf besondere Bedeutungen des Wortes in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments. Manche griechischen Wörter im Neuen Testament sind nämlich nur vom Hintergrund des Alten Testaments her richtig zu verstehen. Nach einer weiteren Leerzeile werden unter: I.) II.) III.) usw. die Hauptbedeutung(en) wiedergegeben, die das betreffende Wort im Neuen Testament hat. Es wurde versucht zu vermeiden, verschiedene griechische Wörter mit einem gleichen deutschen Wort wiederzugeben, was jedoch nicht in allen Fällen gelang ohne daß der Sprache Gewalt angetan worden wäre. Jede Hauptbedeutung ist mit: 1) 1a) 1b); 2) 2a) 2b) usw. untergliedert um die Hauptbedeutung(en) des Wortes zu untergliedern und ausführlicher zu beschreiben. Hinter jeder Bedeutung sind Schriftstellen aus der LXX und dem Neuen Testament angeführt. Sie können mit dem Mauszeiger angegangen und dann mit der Maustaste mittels Doppelklick angezeigt werden. Bei den Stellenangaben aus der LXX ist das betreffende griech. Wort in der deutschen Bibel manchmal ganz anders übersetzt, da die deutsche Übersetzung des AT den hebräischen Masoretentext und nicht den griechischen LXX-Text übersetzt! Es könnten auch Fehler aufgrund der unterschiedlichen Verszählung von Masoretentext und LXX-Text enthalten sein. Bei manchen Wörtern steht in der ersten Zeile rechts: Synonyme siehe:... Diese Nummern können mit dem Mauszeiger angegangen werden und dann mit der Maustaste mittels Doppelklick eingeblendet werden. Man findet dort Informationen zu sinnverwandten Wörtern und ihren feinen Bedeutungsunterschieden. Die Unterscheidung von Synonyma ist einerseits eine wichtige, andererseits auch eine sehr heikle Angelegenheit. Moderne (und liberale) Gelehrte neigen dazu die Unterschiede bei den Synonyma herunterzuspielen. Wer aber an die "Verbal-Inspiration" glaubt, sieht die Notwendigkeit einer Unterscheidung. Es ist jedoch zu beachten, daß die Unterscheidungen bei einem Wort sich manchmal nur auf seinen Gebrauch im NT beziehen und auch nicht an jeder Stelle wo dieses Wort im NT vorkommt gegeben sein müssen. Auch müssen nicht alle Unterscheidungsmerkmale auf einmal bei einem Wort zutreffen! Mit dieser Vorsichtsregel im Hinterkopf, ist das Studium der Synonyma ein unverzichtbares Hilfsmittel zum exakteren Verständnis neutestamentlicher Aussagen. Die aufgezeigten Unterscheidungen betreffen übrigens meistens (aber nicht immer) auch die verwandten Wörter der gleichen Wortfamilie. Schließlich wird hinter der Abkürzung: Ggs. (siehe Abkürzungsverzeichnis) manchmal auf ein Wort verwiesen, welches das direkte Gegenteil zu dem betreffenden Wort bildet. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle Herrn Anton Gänsler aus München für seine Mithilfe bei computertechnischen Problemen im Rahmen der Erstellung der Dateien für das Wörterbuch. Es wird darauf hingewiesen, daß eigenmächtig veränderte Versionen dieses Wörterbuchs nicht verbreitet werden dürfen, - auch nicht als "Freeware". Natürlich sind wir für Korrektur- und Verbesserungsvorschläge offen und dankbar. Geben Sie aber bitte die Fachliteratur an, auf welche Sie ihre Vorschläge gründen. Abkürzungen Abkürzungsverzeichnis samt grammatikalischen Erklärungen • < entstanden aus..., Herkunft von..., Verwandtschaft mit...; zu anderen indogermanischen Sprachen + zusammengesetzt (bei Komposita), ein aus ... + ... zusammengesetztes Wort --> daraus ergab sich die folgende Bedeutung: ..., daraus folgt..., ? unsicher, fraglich - steht anstelle eines Wortteiles; z.B.: anbinden, zu-, = anbinden, zubinden Abl. Ableitung von ... abs. absolut (= unabhängiges Wort), d.h. objektloser Gebrauch eines transitiven Zeitwortes oder eines Adjektivs. abstr. abstrakt (nicht gegenständlich, d.h. nicht mit d. Sinnen wahrnehmbar: z.B. die Liebe) Adj. Adjektiv (Eigenschaftswort) adj. adjektivisch (als Eigenschaftswort) gebraucht Adv. Adverb (Umstandswort) adv. adverbiell (als Umstandswort) gebraucht ägypt. ägyptisch ahdt. althochdeutsch ai. altindisch, Sanskrit Akk. Akkusativ (Antwort auf d. Frage: Wen?) Akt. Aktiv (Tätigkeitsform) akt. aktivisch gebraucht allg. allgemein Aor. Aorist ABR- Adverb gebraucht als Relativum APR- Relativpronomen arab. arabisch aram. aramäisch Art. Artikel AT Altes Testament Bed. (in der) Bedeutung bildl. bildliche Bedeutung bzw. beziehungsweise cop. a- copulativum d. der, die, das Dat. Dativ (Antwort auf d. Frage: Wem?) d.h. das heißt Dem. Deminutiv (Verkleinerungsform) dir. direktiv, d.h. d. Aktion d. Kompositums konzentriert sich auf ein Objekt. Das Simplex ist in diesem Fall allgemein, d. Kompositum mit besonderem Nachdruck zu verstehen (nämlich als Ausrichtung auf ein Objekt hin). dt. deutsch e. ein, einer, eine, eines eigtl. eigentlich epexeg. epexegetisch, d.h. erläuternd bzw. erklärend Erg. d. Ergebnis dessen was d. Grundwort aussagt (bei Hauptwörtern welche eine Tät. und ein Erg. ausdrücken. Erg. bedeutet dabei d. Sache bzw. d. Wirkung welche durch d. Handlung d. Grundwortes zustandekommt. etw. etwas euphem. euphemistisch d.h. beschönigend ausgedrückt f., ff. folgend(e), bei Stellenangaben fem. feminin (weiblich) Fut. Futurum (Zukunft) Gen. Genitiv (Antwort auf d. Frage: Wessen?) Gen.obj. Genitiv objektiv; d.h. d. Genitiv gibt d. Objekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm für Gott (bereitgestellt). Gen.subj. Genitiv subjektiv; d.h. d. Genitiv gibt d. Subjekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm von Gott (selbst bereitgestellt). Ggs. Gegensatz; im Gegensatz dazu got. gotisch gr. griechisch Gräz. Gräzität; d. gesamte übrige griechische Literatur neben d. NT. Es werden Wortbedeutungen angeführt d. für d. NT zwar nicht zutreffen, für d. Verständnis d. Wortbedeutung(en) im NT jedoch hilfreich sind. hebr. hebräisch hell. hellenistisch, d.h. nachklassisch, (Koine) Hss. Handschrift(en); Lesarten in anderen Handschriften ig. indogermanisch Imp. Imperativ (Befehlsform) Ind. Indikativ (Wirklichkeitsform) indekl. indeklinabel (d.h. Wortendung grammatisch nicht beugbar) Inf. Infinitiv (Nennform) instr. instrumental (das Mittel wodurch etw. geschieht: mittels) Interj. Interjektion: eine Ausrufungspartikel intr. intransitiv; Ein Zeitwort d. nicht zielgerichtet ist, weil kein Objekt notwendig ist (z.B.: sitzen: --> Ich sitze.). Manche griech. Zeitwörter haben sowohl eine transitive als auch eine intransitive Bedeutung! Ipf. Imperfekt jmd. jemand, -en, -em, -es, kausal d. Grund oder d. Ursache angebend kl. klassisch Komp. Komperativ Konj. Konjunktiv (Möglichkeitsform) Konj. Konjunktion (= Bindewort - ein Wort d. Satzteile miteinander verbindet) konj. konjunktivisch (als Bindewort) gebraucht konkr. konkret (gegenständlich, mit d. Sinnen wahrnehmbar: z.B. d. Haus) kontr. kontraktiert aus ... (d.h. eine zusammengezogene Form aus...) korrel. korrelativ: ergänzend oder in Wechselbeziehung zu... (bei Pronomen) lat. lateinisch lit. litauisch lok. lokal (= örtlich) LXX Septuaginta (griechische Übersetzung d. AT) mask. maskulin (männlich) Med. Medium MGr. modernes Griechisch mögl. möglich(erweise) neg. negativ neut. neuter (sächlich) NF Nebenform Subst.mask. Substantiv maskulin (ein männliches Hauptwort) Subst.fem. Substantiv feminin (ein weibliches Hauptwort) Subst.neut. Substantiv neuter (ein sächliches Hauptwort) N.indekl. Nomen indeklinierbar N.pr. Nomen proprium (= Eigenname) nhdt. neuhochdeutsch Nom. Nominativ (Antwort auf d. Frage: Wer?) NT Neues Testament od. oder Opt. Optativ (Wunschform) örtl. örtlich Pap. Papyri Part. Partikel Pass. Passiv (Leideform) pass. passivisch gebraucht perf. perfektiv; bei Komposita drückt es d. Vollendung oder eine Verstärkung des Grundwortes (Simplex) aus. D.h. die Präposition als Vorsilbe bringt die Aktion des Zeitwortes (Simplex) zu einem definitiven Ergebnis. z.B.: κειμαι = sich legen --> κατα−κειμαι = sich nieder -legen. pers. persisch Pf. Perfekt Pl. Plural (Mehrzahl) Plpf. Plusquamperfekt Präd. Prädikat (Satzaussage) Präp. Präposition (Verhältniswort) präp. präpositional Präs. Präsens (Gegenwart) priv. a- privativum; eine Vorsilbe d. eine Verneinung ausdrückt. dt. z.B.: un-, prol. prolongiert, d.h. eine verlängerte Form Pron. Pronomen (ein persönliches Fürwort, d.h. ein Wort d. für eine vorherige oder nachfolgende Person, ein Individium, eine Sache oder einen Namen steht) proth. a- protheticum; ein Vorlaut aus Gründen des Wohlklanges, jedoch ohne besondere Bedeutung Ptz. Partizip rabb. rabbinisch (jüdische Literatur: Talmud, Midrasch, Targum usw.) röm. römisch s. siehe sem. semitisch; aus d. Semitischen Sg. Singular (Einzahl) sp. speziell Subj. Subjekt (Satzgegenstand) Subst. Substantiv (Hauptwort) subst. substantivisch (haupwörtlich gebraucht) Superl. Superlativ Syn. Synonym für ...; synonym; Wörter d. sinnverwandt sind d.h. fast d. gleiche Bedeutung haben. Tät. d. Tätigkeit dessen was d. Grundwort aussagt temp. temporal (= zeitlich) tr. transitiv; Ein Zeitwort ist dann transitiv, wenn es zielgerichtet auf ein Objekt ist (z.B.: nehmen : Ich nehme... Was? --> Ich nehme einen Apfel); und wenn es ins Passiv gesetzt werden kann: ( nehmen --> Pass.: genommen werden). Manche griechischen Zeitwörter haben sowohl eine transitive als auch eine intransitive Bedeutung. T.R. Textus Receptus; eine ältere Grundtextausgabe d. NT. t.t. terminus technicus (Fachausdruck) u. und ua. und andere (Bibelstellen) uva. und noch viele andere (Bibelstellen) übertr. übertragene Bedeutung udgl. und dergleichen unbek. unbekannt unpers. unpersönlich uö. und öfter Urspr. vom Ursprung d. Wortes ..., urspr. ursprünglich usw. und so weiter Var. Variante; andere Lesart in d. Handschriften Vb. Verb (Tätigkeitswort, Zeitwort) Vb.Med. Zeitwort im Medium Vb.Dep. Zeitwort als Deponens mit Aktiv Bedeutung Vb.Dep.Med. Zeitwort als Deponens mit Medium Bedeutung Vb.Dep.Pass. Zeitwort als Deponens mit Passiv Bedeutung vgl. vergleiche viell. vielleicht Vok. Vokativ (Anrede - Fall) w. wörtlich W. aus der (meist indogermanischen) Wurzel oder Basis z.B. zum Beispiel zeitl. zeitlich Zur Bearbeitung herangezogene Fachliteratur (1) Abbott-Smith: A Manual Greek Lexicon of the New Testament. 3.Aufl.; 1937 (2) Bauer/Aland: Wörterbuch zum Neuen Testament. 6.Aufl.; 1988 (3) Blass/Debrunner/Rehkopf: Grammatik d. neutestamentl. Griechisch. 15.Aufl.; 1979 (4) Deißmann A.: Bibelstudien. 1895 (5) Deißmann A.: Neue Bibelstudien. 1897 (6) Deißmann A.: Licht vom Osten. 4.Aufl.; 1923 (7) Moulton/Howard/Turner: A Grammar of NT Greek. 4 Bände. 1963-76 (8) Moulton/Milligan: The Vocabulary of the Greek Testament illustrated from the Papyri and other non-literary Sources. 1930 (9) Hainz J. : Münchener Neues Testament. 2.Aufl.: 1989 (10) Kittel/Friedrich: Theologisches Wörterbuch zum NT. 11Bände, 1933-79 (11) Coenen L. : Theol. Begriffslexikon zum NT. 6.Aufl.; 2Bände, 1983 (12) Burton E.: Syntax of the Moods and Tenses in NT Greek. 1894 (13) Zerwick M.: Biblical Greek. 1963 (14) Zerwick M./Grosvenor M.: A Grammatical Analysis of the Greek NT. 3.Aufl.; 1988 (15) Baader F.H.: Hellenisch-Lexikon. 1988 (16) Vine/Unger/White: Vine's complete Expository Dictionary of Old and New Testament Words. 1985 (17) Trench R.: Synonyms of the NT. 9.Aufl.; 1880 (reprint) (18) Turner N.: Grammatical Insights into the NT. 1965 (19) Earle R.: Word Meanings in the NT. 1989 (20) Gemoll W.: Griechisch-Deutsches Schul- u. Handwörterbuch. 9.Aufl.; 1965 (21) Nicoll W. Robertson: The Expositor's Greek Testament. Vol. I-V, 1988 (reprint) (22) Robertson A.T.: Word Pictures in the NT. Vol. I-VI, 1930 (23) Berry: Dictionary of NT Greek Synonyms. (24) Slotty F.: Einführung ins Griechische. 5.Aufl., 1964 (25) Hoffmann/Siebenthal: Grammatik zum NT. 1985 (26) Aland/Black/Martini/Metzger/Wikgren: The Greek New Testament. 3.Aufl.; 1975 (27) Metzger B.M.: A Textual Commentary on the Greek NT. (corrected Edition); 1975 (28) Metzger B.M.: Lexical Aids for Students of NT Greek. 9.Aufl.; 1969 (29) Frisk H.: Etymologisches Wörterbuch d. griech. Sprache. 1960-72 (30) Krämer H.: Griechische Wortkunde. 2.Aufl.; 1975-78 (31) Rienecker F.: Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen NT. 17.Aufl.; 1984 (32) Friberg T.: Analytical Greek NT. 1981 (33) Douglas J.D. : New Bible Dictionary. 2.Aufl.; 1982 (34) Edersheim A.: The Life and Times of Jesus the Messiah. 3.Aufl.; 1886 (35) Field F.: Notes on the Translation of the NT. 1899 (36) Grimm/Thayer J.H.: A Greek-English Lexicon of the NT. being Grimm's Wilke's Clavis Novi Testamenti, translated by J.H.Thayer. 1897 (37) Moulton H.K.: The Analytical Greek Lexicon. 1977 (revised edition) (38) Strong J.: A Concise Dictionary of the Words in the Greek Testament. 1890 (39) Güthling O.: Langenscheidts Taschenwörterbuch, Deutsch-Altgriechisch. 1987 (40) Konkordanter Verlag Pforzheim: Konkordantes Neues Testament 5. Aufl.; 1980 (41) Dietzfelbinger E.: Das Neue Testament, Interlinear Übersetzung, Griechisch - Deutsch. 1986 (42) Rienecker F.: Lexikon zur Bibel. 2.Aufl.; 1973 (43) Bullinger E.W.: Figures of Speech used in the Bible. 14.Aufl.; 1989 (44) Guthrie D./Motyer J.A.: The new Bible Commentary, revised. 3.Aufl.; 1977 (reprint) (45) Stowasser J.M.: Der kleine Stowasser, Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch. 3.Aufl.; 1991 (46) Prellwitz Walther: Etymologisches Wörterbuch der griechischen Sprache. 1905 (47) Walde A./Pokorny J.: Etymologisches Wörterbuch der indogermanischen Sprachen. 1927(48) Webster's New Encyclopedic Dictionary. Revised Edition, 1995 (49) Papke W.: Das Zeichen des Messias. 1995 (50) Briem Chr.: Grammatik zum Neuen Testament. 1995 (51) Warns J.: Kurzgefasstes Lehrbuch des neutestamentl. Griechisch. 1931 (52) Godet F.: Kommentar zu dem Evangelium des Johannes, Nachdruck von 1903 (53) Online Bible, Griechisch-Deutsch Lexikon, 1995 (und Updates) (54) Ouweneel W.J., Das Buch der Offenbarung, Das Strongverzeichnis ist urheberrechtlich geschützt. Diese Informationen dienen nur dem Verständnis des Umgangs mit der Software CleVer, welcher käuflich aktuell für unter 20 Euro (!) erworben werden kann (inkl dem einfachem Strong-Verzeichnis). Das erweiterte Strong-Verzeichnis kostet zusätzlich Euro 8.90. http://www.cleverbibel.de https://clv.de/clever/
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  • Avatar von Olivier
    Gestern, 09:45
    Olivier hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Albert Importantia ist der Herausgeber bzw. Copyright-Inhaber der Strong Zuordnungen zu der Elberfelder-CSV Bibel mit Erweiterungen zu einem Lexikon, welches in der CLEVER-Software verwendet wird (als käufliches Modul). http://www.bbkr.ch/forum/showthread.php?t=8058&p=53524#post53524
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von Hans
    Gestern, 08:23
    Hans hat auf das Thema Gebote im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Das heutige Beröa-Kalenderblatt: Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Johannes 15,9.10 Bleibt in meiner Liebe! Bevor der Herr Jesus seinen Jüngern den Auftrag gibt, einander zu lieben und in der Welt von Ihm zu zeugen, fordert Er sie auf: «Bleibt in meiner Liebe.» Das ist der Ausgangspunkt für jedes Wachstum im Glauben und für jede geistliche Aktivität. Dazu ein Beispiel aus der Landwirtschaft: Ein Bauer hält auf seinem Hof einige Tausend Küken, die während neun Wochen zu Hühnern heranwachsen. Wenn sie ganz klein sind, hängt er im Stall Wärmelampen auf, um den Küken die nötige Nestwärme zu geben. Die kleinen Tiere drängeln sich unter die Lampe, weil sie es alle möglichst warm haben möchten. Ist das nicht eine eindrückliche Illustration? In dem Mass, wie wir uns den Strahlen der Liebe unseres Herrn aussetzen, wird unser Herz für Ihn erwärmt und unser Glaube angefacht. Er selbst erklärt uns, wie das im Alltag geht: «Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben.» Der Herr Jesus liebt uns alle. Aber nur durch unseren Gehorsam bleiben wir unter den Strahlen seiner Liebe. Wenn wir einen eigenwilligen Weg einschlagen und dem Wort Gottes nicht gehorchen, entfernen wir uns innerlich von Ihm. Seine Liebe berührt uns nicht mehr und unser Christenleben wird freudlos. Wie schade! Viel besser ist es, dem Beispiel des Herrn Jesus zu folgen. Er hat in seinem Leben auf der Erde immer dem Vater gehorcht und deshalb seine Liebe uneingeschränkt genossen. Herzliche Grüße Hans
    4 Antwort(en) | 94 mal aufgerufen
  • Avatar von Albert
    Gestern, 07:36
    Albert hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter Ist "Importantia" ein Nachschlagewerk oder ein Wörterbuch. Ich habe im Internet nichts gefunden.
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  • Avatar von andy
    Gestern, 06:55
    andy hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Del Andy Grund: Ich möchte meine Aussage noch einmal überprüfen. Es kann gut sein das ich zu voreilig war.
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von Joerg B.
    Gestern, 06:38
    Joerg B. hat auf das Thema Gebote im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Ja genau! Darum hat es bei mir auch so lange gedauert, bis ich Römer 7 und Römer 8 annehmen konnte.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 05:57
    H. P. Wepf hat auf das Thema Gebote im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Jörg Und zu Deiner guten Antwort noch ein Gedanke: Wer ist es, der den Herrn Jesus liebt? Die Neue Natur das Ewige Leben Die Alte Natur kann nur duch das Gestz Mose und oder das Gesetz der Natur Römer 2 "im Zaun" gehalten werden. Das Neie Leben muss aber nicht "gezügelt" werden es kann voll ausleben zur Verherrlichung des Herrn. Die Verlorenen beschäftigen sich mit Verbot und Gebot Du sollst, du darfst nicht. Die Erretteten beschäftigen sich mit dem Herrn Jesus Christus .
    4 Antwort(en) | 94 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 05:27
    H. P. Wepf hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Markus Du dachtest an: Offb 3,16 Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. χλιαρός (chliaros) : lauwarm Importantia χλιαρος, α, ον chliarós Übersetzung: lauwarm Anzahl: 1 Grammatik: Adj Herkunft: χλιω warm werden, schmelzen; weichlich bzw. üppig leben Kautz Gräz.: von d. ekelerregenden Mischung zwischen heiß und kalt welche bei lauwarmen und abgestandenen Zisternenwasser zum Erbrechen anregt. Bedeutung lauwarm temperiert, lau --> daher zum Erbrechen anregend; übertr.: von d. ekelerregenden Mischung zwischen heiß und kalt in d. Hingabe d. Gläubigen an Gott. Offb 3,16; Das Wasser in Laodizäa war bereits lauwarm wenn es von d. heißen Quellen kommend über d. lange Wasserleitung d. Stadt erreichte. Wenn es noch heiß oder schon kalt gewesen wäre, hätte man es sinnvoll verwenden können. - vgl.: 2993 "Lau" ist ein hapax legmena in der → Bibel Da muss man auch verstärkt an die eigentliche Wortbedeutung denken. χλιαρός (chliaros) : lauwarm Importantia χλιαρος, α, ον chliarós Übersetzung: lauwarm Anzahl: 1 Grammatik: Adj Herkunft: χλιω warm werden, schmelzen; weichlich bzw. üppig leben Kautz Gräz.: von d. ekelerregenden Mischung zwischen heiß und kalt welche bei lauwarmen und abgestandenen Zisternenwasser zum Erbrechen anregt. Bedeutung lauwarm temperiert, lau --> daher zum Erbrechen anregend; übertr.: von d. ekelerregenden Mischung zwischen heiß und kalt in d. Hingabe d. Gläubigen an Gott. Offb 3,16; Das Wasser in Laodizäa war bereits lauwarm wenn es von d. heißen Quellen kommend über d. lange Wasserleitung d. Stadt erreichte. Wenn es noch heiß oder schon kalt gewesen wäre, hätte man es sinnvoll verwenden können. - vgl.: 2993 Aufgepasst: Die Erklärung von Kautz von lauwarm funktioniert lautmalerisch nur in Deutscher Sprache! .. Also ich wasche meine Hände noch gerne lauwarm und mit grenzflächen aktiven Stoffen Den Hinweis auf den toten Protestantismus der das hurerische Resultat der Kinder der Hure Thyatira = "RKK" ist, → Sardes = Protestantismus den ACG macht, ist beinahe schon klassisch. Laodicea bedeutet »Das Richten oder die Rechte des Volkes«. Es ist das Gegenteil von dem, was die Nikolaiten vertraten. Das Beherrschen des Volkes wird immer noch von Rom ausgeübt, aber im Protestantismus steht das Volk auf, fordert seine Rechte und will richten. Dieser Zustand wurde auch durch den Apostel Paulus vorausgesehen: »Denn es wird eine Zeit sein, da sie (das Volk) die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt« (2Tim 4,3). In Laodicea finden wir den letztendlichen, abgefallenen Zustand der protestantischen Christenheit. Wir sehen auch, daß der Herr dieses Scheinchristentum völlig zurückweist: »Ich werde dich ausspeien aus meinem Munde.« Er selbst wird uns hier als der Außenstehende vorgestellt, was zeigt, daß er abgelehnt wird. Doch in seiner unendlichen Gnade klopft er an und ist immer noch bereit, einzutreten, um den Reichtum seiner Gnade auszugießen. Der Gläubige von Philadelphia, der sich von Laodicea absondert und dessen Herz mit der Liebe Christi erfüllt ist, kann hier etwas lernen. Wenn unser Herr draußen steht und dennoch in Langmut anklopft, dann sind auch wir mit ihm abgelehnt, außerhalb des Lagers. So sollten auch wir in Geduld Zugang zu den Herzen von Laodicea suchen. Epaphras tat dies (vgl. Kol 4,12-13). Laodicea besteht aus einem stolzen, prahlerischen Geist mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber dem Herrn Jesus Christus und seinem Namen. Es ist eine Form der Religiosität ohne jegliche Wahrheit oder Kraft des Heiligen Geistes. Der Ausdruck »lauwarm« sagt alles. Es ist die vollkommene Mischung zwischen heiligen und weltlichen Dingen. Das Wort bezieht sich weniger auf Halbherzigkeit. Der lauwarme Zustand wird erreicht, wenn man heißes und kaltes Wasser in den selben Behälter gießt. Auf gleiche Weise wird in Laodicea ausgeprägte Weltlichkeit durch einleuchtende, humanitäre und religiöse Vorwände übertüncht. Große Reformationsbewegungen zur Förderung der Religion und Verbesserung der Welt sowie die Ablehnung des Evangeliums als Gottes Kraft zur Erlösung sind charakteristische Merkmale dieses letzten Zustandes des Christentums. Dies wird andauern und fortschreiten, bis schließlich Christi Geduld überschritten ist. Dann wird die wahre Gemeinde zusammen mit den in Christus Entschlafenen ihm in die Wolken entgegengerückt und Laodicea wird aus seinem Mund ausgespieen werden. Es ist wichtig, zu bemerken, daß Thyatira (Rom), Sardes (Protestantismus) und die beiden durch Philadelphia und Laodicea repräsentierten Phasen des Protestantismus nebeneinander existieren. Sie gehören in die gleiche Zeitspanne. Dies wird dadurch deutlich, daß unser Herr in jedem dieser Sendschreiben von seiner Wiederkunft spricht (2,25; 3,3.10-11.16). Der Herr nimmt die Seinen zu sich. Rom und die abgefallene protestantische Christenheit werden während des Gerichts vor seiner sichtbaren Wiederkunft in Herrlichkeit weiter auf dieser Erde verweilen.
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 05:20
    H. P. Wepf hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Markus es ist auch gut, wenn man zwischen irdischen- und weltlichen Dingen unterscheidet. Irdische Dinge sind Handlungen, Bedürfnisse für Geist Seele und Leib. Weltlich Dinge sind Dinge für und durch die alte verderbte sündige Natur. Irdische Dinge werden von Erretteten im Sinne Christi gezielt und kontrolliert getan. Weltliche Dinge will das Neue Leben nicht und nie, passen wir auf, wer tatsächlich unser Leben führt, entweder der Heilige Geist oder die Sünde! Alles was zur Ehre des Herrrn ist, wollen wir tun. Alles was zur Unehre des Herrn ist, wollen wir nicht tun da werden wir, wenn wir nicht aufpassen, durch die Sünde beherrscht . ....
    6 Antwort(en) | 244 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    Gestern, 04:48
    Olivier hat auf das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Markus Was ist denn deiner Ansicht nach die falsche Ansicht von lau?
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von Joerg B.
    Gestern, 04:21
    Joerg B. hat auf das Thema Gebote im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Hallo Markus K., du redest sicherlich von Joh. 14,15. Der Herr hat damit zum Ausdruck gebracht, seine Anweisungen aus den Evangelien und Lehrbriefen (durch Gehorsam) zu halten.
    4 Antwort(en) | 94 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    Gestern, 02:19
    Markus K. hat das Thema Gebote im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was meint der Herr im Neuen Testament mit dem Begriff: Wer mich liebt der hält meine Gebote.
    4 Antwort(en) | 94 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    Gestern, 02:15
    Markus K. hat das Thema Lauwarm im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Was genau meint man mit dem Begriff: "lauwarm" den ja heute meiner Meinung nach viele falsch verstehen und ihn in einem falschen zusammenhang sehen. Es steht ja in den 7 Sendschreiben Laodicea.
    8 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von Markus K.
    Gestern, 02:13
    Markus K. hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Ulrich Ich bin genau deiner Meinung und genau so mein ich es auch.Man kann damit nicht alles rechtfertigen richtig. Ich sehe Videospiele, Musik, Fernseher oder Filme als erlaubt aber nicht als nützlich viel eher sollten wir geistliche Dinge tun. Natürlich sollte man aber auch bedenken das man es bei einigen weltlichen Dingen nicht zu weit treiben soll, weil sowas wie Pornografie ist natürlich verboten.
    6 Antwort(en) | 244 mal aufgerufen
  • Avatar von Joerg B.
    20.04.2018, 19:58
    Hans Peter, eine Grenze, eine rote Linie für RÖM 13 könnte auch Apg 5,29 sein: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Bin mir zwar nicht ganz sicher bei diesem Gedanken, scheint mir aber ein geistlicher Hinweis zu sein, sogar mit fürchterlichen Konsequenzen, wenn es darauf ankommt.
    6 Antwort(en) | 180 mal aufgerufen
  • Avatar von Joerg B.
    20.04.2018, 19:50
    Danke Olivier, das ist genau die Problemstellung. Aber deswegen sind wir doch eins im Leib.
    6 Antwort(en) | 180 mal aufgerufen
  • Avatar von Joerg B.
    20.04.2018, 18:54
    Danke Ulrich für deine wertvollen Gedanken. Nach so einer Grenze habe ich gesucht. Wenn das Gewissen mit Wort und Geist erfüllt ist, gibt es diese. RÖM 13 hat damit eindeutig Grenzen. Danke Bruder.
    6 Antwort(en) | 180 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    20.04.2018, 17:52
    Wie kann man sich den Unterschied zwischen 1. Mose 49 zu 5. Mosse 33 erklären. Eventuell heilszeitlich?
    2 Antwort(en) | 76 mal aufgerufen
  • Avatar von Ulrich
    20.04.2018, 15:46
    Lieber Jörg, die Obrigkeit ist von Gott, d.h. in dem Vorhandensein von Obrigkeit kommt der Wille Gottes nach Ordnung zum Ausdruck. Wir finden in dem Textabschnitt auch die Erwartungshaltung Gottes an die Obrigkeit. Böses soll bestraft werden und Gutes soll belohnt werden. Die Obrigkeit steht unter Verantwortung. Spätestens in Vers 3 wird deutlich, warum die Obrigkeit das Schwert trägt. Tyrannen haben es immer missbraucht und werden / wurden dafür zur Verantwortung gezogen. Tyrannen können auch Forderungen stellen, die wir gar nicht erfüllen können (Apg. 4,19). Es ist auch bezeichnend, dass das Gewissen in Vers 5 angesprochen wird. Gewissen bedeutet vom Grundsatz her "mitwissen mit Gott". Es geht nämlich nicht nur darum Strafe zu vermeiden. Wenn wir grundsätzlich nicht gestraft werden sollten, dann könnten wir jede Verantwortung an die Regierung und damit letztlich an Gott delegieren. Hier wird aber das Gewissen als letzte Instanz genannt. Ich gebe dir ein Beispiel. Ich kannte einen Christen, ich bin wirklich davon überzeugt er ist ein Kind Gottes. Im Dritten Reich war er Soldat (was auch immer wir persönlich davon halten). Nach einer Kriegsverletzung war er zur Gefangenenaufsicht abkommandiert. Einer der gefangenen Russen floh aus der Gefangenschaft. Unser Bruder rief dreimal und hat den Gefangenen dann auf der Flucht erschossen. Das war Mord. Von der Regierung angeordnet blieb der Mörder straffrei. Sein Gewissen trieb ihn später zu einem Geständnis. Sein Gewissen hätte ihn aber schon von dem Schuss abhalten sollen, vielleicht sogar vom Kriegsdienst. Hätte er nicht geschossen, wäre er bestraft worden, vielleicht sogar mit dem Tod. Wenn die Obrigkeit als Gottes Beamte für Steuern und deren Verwendung zuständig ist, dann wird in diesem Zusammenhang das Gewissen nicht angesprochen. Ich denke darin liegt ein deutlicher Hinweis, dass wir nicht die Verantwortung für das tragen, was die Regierung mit Steuern und Abgaben anstellt. In Vers 13 und 14 findet man Dinge, die Obrigkeiten durchaus zu Zeitvertreib praktizieren. Da soll es sie nur verwundern, dass wir nicht mittun. Bereits in Römer 5 hat der Geist Gottes über Trübsale und Ausharren etwas gesagt. Auch Jakobus 1 behandelt diese Aspekte. Ich habe häufiger Gläubige getroffen, die waren der Meinung die Prüfung käme von Gott, sie selbst fühlten sich dem Treiben Gottes schutzlos ausgesetzt wie Odysseus dem Treiben der Dämonen. Viele haben gerade in Leiden griechische Denkansätze gezeigt und sind dann völlig verzweifelt. Auch die von Gott eingesetzten Obrigkeiten, wenn sie denn Tyrannen sind, schießen häufig mit feurigen Pfeilen des Bösen . Unser Gott und Vater und der Herr Jesus, gehen mit in die Leiden hinein, trösten und üben Barmherzigkeit. Wird allerdings der Gott allen Trostes und der Vater der Erbarmungen (2. Kor. 1,3) auf die Anklagebank gesetzt, dann wird das für die Betroffenen häufig ganz bitter.
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  • Avatar von Ulrich
    20.04.2018, 09:47
    Ulrich hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Markus, in dem vorangehenden Abschnitt hat der Geist Gottes deutlich von Dingen gesprochen die unter Kindern Gottes nicht gefunden werden sollten. Dann erinnert er die Korinther in 1. Korinther 6,11 an ihre Stellung, die sie auf Grund der Wiedergeburt auch verwirklichen sollten. Man muss hier den Vers 12 in diesem Zusammenhang lesen. Es gibt unerlaubte Dinge Rechtshändel Ungerechtigkeit Hurerei Götzendienst Ehebruch Weichheit Homosexualität Diebstahl Habsucht Trunkenbolde Schmäher Räuber alles das sollte der Vergangenheit angehören und nicht mehr unter den Korinthern, nicht mehr unter Kindern Gottes gefunden werden. Wenn diese Dinge weggetan waren, dann war alles erlaubt, aber nicht alles erlaubte war auch nützlich. Es gibt Dinge, die heute für uns einen großen Raum einnehmen können, bei denen wir uns aber bewusst machen sollen, dass sie vergänglich sind. Wir sollen auf das Unvergängliche ausgerichtet sein. Speise ist erlaubt, sogar notwendig, man soll es aber im richtigen Kontext der Vergänglichkeit sehen. Der Leib ist für den Herrn, weil der Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der bei uns bleibt in Ewigkeit. Weil der Leib für den Herrn ist, wird er auch auferweckt werden, der zweite Teil von 1. Kor. 15 sagt dazu sehr viel. Weiter sind die Leiber Glieder Christi. Jetzt macht der Geist Gottes am Beispiel der Hurerei deutlich, warum wir diese Liste von unerlaubten Dingen in den Versen 7-10 haben. Alle diese Dinge tut man im Leib und bei einem Kind Gottes ist immer Christus beteiligt. Glieder Christi können zur Einheit mit einer Hure werden. Das ist natürlich das Extrem, macht aber die anderen Punkte nicht weniger verwerflich. Das Ziel der Abhandlung ist "verherrlicht Gott nun in eurem Leib". Ich glaube es ist bezeichnend, dass wir Gott in unserem Leib verherrlichen sollen, dass geht viel weiter als "mit eurem Leib".
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  • Avatar von H. P. Wepf
    19.04.2018, 16:13
    H. P. Wepf hat auf das Thema 1.Korinther 6,12 im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Markus Du hast uns einige gute Inputs gegeben, die dann in den nächsten Tagen besprochen und präzisiert werden, Danke!
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