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  • Avatar von MatthiasL
    Heute, 17:52
    Lieber Hans Peter, das heißt dann, dass Paulus hier davon schreibt, dass wir ausheimisch, also beim Herrn seiend, uns auch dann noch beeifern werden wohlgefällig zu sein? Also eine Beschreibung von etwas wie es in der Ewigkeit sein wird, was wir tun werden? Ist es denn da noch notwendig, dass wir uns beeifern? Ist denn dann ohne meine alte Natur und Sünde in meinem Fleisch dort ein Beeifern auf Wohlgefälligkeit überhaupt noch nötig? Liebe Grüße Matthias
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Heute, 16:11
    H. P. Wepf hat auf das Thema Chronologie des Alten Testamentes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    ►► Strikte Chronologie erstellt von Roger Liebi
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Heute, 16:06
    einheimisch (2 Cor. 5:9 ELO) vνδημοῦντες verb participle present active nominative masculine plural from ἐνδημέω __________________________________ Preuschen, Greek NT Lexicon (PREU) ἐνδημέω * ἐν'δημέω habe meine Heimat ἐν τῷ σώματι im Leibe P, πρός τινα bei . . . P ============= ausheimisch (2 Cor. 5:9 ELO) ἐκδημοῦντες, verb participle present active nominative masculine plural from ἐκδημέω __________________________________ Preuschen, Greek NT Lexicon (PREU) ἐκδημέω * ἐκ'δημέω (1) reise fort; ~ ἐκ τοῦ σώματος ~ aus dem Leib P; (2) bin in der Fremde; ~ ἀπὸ τοῦ κυρίου bin fern vom Herrn P [ S
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Heute, 06:12
    Lieber Oliver Es ging mehr um eine technische Anleitung für das "BWS". Die Fragestellung war von mir konstruiert. ►http://www.bibelkreis.ch/mal316/index.php/bibelworks-faq/299-suchen-in-bibleworks-am-beispiel-von-johannes-4
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 21:20
    Lieber Matthias Ich sehe das auch so, dass die Schrift hier in Vers 8 + 9 mit einheimisch = endemeo = Das Leben hier auf Erden und mit ausheimisch sein = ekdemeo = Das Leben ausserhalb dieser Schöpfung nähmlich das Sein in Christo versteht. Die Geschwister die schon "exiliert sind", also ausheimisch = ekdemeo sind, also: "Beim Herrn" sind, sind ev. schon vor dem Richterstuhl Christi, da wir ja in der Ewigkeit keine Zeitachse mehr haben, aber ich weiss das auch nicht genau, eventuell ist der Richterstuhl Christi ein "Zeitpunkt" dann, wenn alle Erretteten dann den Herrlichkeitsleib haben, also nach der Entrückung.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 20:49
    H. P. Wepf hat auf das Thema Chronologie des Alten Testamentes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Matthias herzlichen Dank! habe den Fehler soeben korrigiert.
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  • Avatar von MatthiasL
    Gestern, 20:45
    Liebe Geschwister, wie ist der folgende Vers zu verstehen? 2.Kor 5:9: "Deshalb beeifern wir uns auch, ob einheimisch oder ausheimisch, ihm wohlgefällig zu sein." Ist hier mit ausheimisch, das ausheimisch aus dem Leibe, also beim Herrn Jesus zu sein gemeint? Wie die Verse vorher? Ist jemand schon beim Herrn, also ausheimisch dem Leibe, von dem Paulus hier spricht und beeifert sich dieser auch wohlgefällig zu sein? Was ist hier unter ein-/ausheimisch in Verbindung mit dem Beeifern wohlgefällig zu sein zu verstehen? Oder meint hier ein-/ausheimisch eben gar nicht dasselbe, wie die Verse vorher, weil ja auch nicht jeweils "von dem Leibe" mit dabeisteht? Vielen Dank und liebe Grüße Matthias
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  • Avatar von MatthiasL
    Gestern, 20:32
    MatthiasL hat auf das Thema Chronologie des Alten Testamentes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter, bei Noah scheint ein Tippfehler vorzuliegen. Es müßte wohl 3063-2113 heißen, mit 950 Jahren als Alter. Liebe Grüße Matthias
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  • Avatar von Olivier
    Gestern, 19:58
    Olivier hat auf das Thema Joh 4,18 Wie muss ich das "dein" verstehen? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Peter Ich verstehe die Fragestellung nicht. In der ganzen Welt ist klar, wenn man von deinem Mann (persönliches Fürwort) spricht, so meint man immer den geehelichten Mann, den Ehemann und nie ein Liebhaber oder ein Konkubinatspartner. Hurer korrigieren einen fast immer wenn man von ihren Ehegatten mit deine Frau/dein Mann anspricht. Auch wenn die moderne Welt sich vieles einfallen gelassen hat an Bezeichnungen für Hurereien, MEINE Frau ist und bleibt immer meine Ehefrau, im sprachlichen Umgang. Ich bin sprachlich ja unterbelichtet aber ein bekennender Zusammenhangs-Leser. Wenn die direkten Zusamenhänge auch nicht immer überall klar sind, so nützen vieleicht auch da und dort Programme zur Unterstützung, doch bei Johannes 4 sehe ich die Antworten im Text: Sie : Habe keinen (Ehe)-Mann der Herr: du hattest 5 Männer der Herr : den du jetzt hast ist nicht dein (Ehe)-Mann Sie : Du bist ein Prophet, >> meint: du hast recht gesagt, daraus gezogener Schluss: Beide haben recht gesagt, weil die Frau einen Schein-Ehemann hat, ein Konkubinatspartner, ein Mit-Hurer und aussagte, dass sie aktuell aber keinen Ehemann hat. Hingegen bez. den 5 Männern welche die Frau hatte, könnte man sagen, dass nicht 100% klar sei ob sie 5 Männern geschlechtliche/eheähnliche Beziehungen hatte, oder ob sie 5 mal verheiratet war, das persönliche ‚DEINE Männer’ Fürwort fehlt. Allerdings erwartete ich ein auch in Vers 18 um klarzumachen, falks es um dasselbe ginge wie ihre aktuelle Situation. Für mich persönlich ist es klar, dass es um 5 Ehemänner geht; ob geschiedene oder verstorbene ??
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  • Avatar von Olivier
    Gestern, 19:25
    Wer sich stolz und selbstbewust durch alle Böden hindurch Lutheraner(in) nennt und sich wegen den paar Tropfen Wassers als Säugling errettet meint, hat sich halt viel. später öffentlich zum Lutheranismus bekehrt aber sicher nicht zu Christus der Bibel. Luther nützt solchen Menschen einmal am grossen Weissen Thron Nullkommagarnichts. Luther selbst steht nämlich auch dort und beiden iist hr ewiges Teil im See der ewig mit Schwefel brennt. Jetzt ist noch gänzliche Umkehr -metanoia- und wahrer Glauben an den wahren Erlöser möglich, vielleicht, noch..
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 18:03
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 18:01
    Antwort: H. S. →→ Warum muss der Mensch sich bekehren? aus dem Buch "Briefe an junge Menschen": Liebe Freunde! Ihr fragt nun, warum ein Mensch sich bekehren muss und was Bekehrung in Wirklichkeit ist. Die einfachste Antwort auf die erste Frage lautet: Weil Gott es sagt! Wenn Gott etwas sagt, gibt es keine Widerrede mehr. Dann haben wir als Geschöpfe unser Haupt zu beugen und zu gehorchen. „O Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst wider Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum ...?“ (Röm 9,20). In Apostelgeschichte 17,30 haben wir gesehen, dass „Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat und jetzt den Menschen gebietet, alle allenthalben Buße zu tun“. Ja, in ungefähr 80 Stellen des Alten und ungefähr 70 Stellen des Neuen Testaments wird über Bekehrung gesprochen. Aber Gott zeigt uns in Seinem Worte auch deutlich, warum Er dem Menschen gebietet, sich zu bekehren. „Er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen“ (2. Petr 3,9). In Apostelgeschichte 17 gibt Er als Grund für Seinen Befehl an die Menschen, sich zu bekehren, an, dass „er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit“. Einmal kommt der Tag, an dem jeder Mensch vor seinem Schöpfer über sein Leben Rechenschaft ablegen muss. Und Gott, der den Menschen kennt, wird dann als Richter sagen: „Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“ (Röm 3,23). Darum will Gott die Bekehrung des Menschen haben, denn „dies ist gut und angenehm vor unserem HeilandGott, welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Tim 2,4). Das ist also die Ursache, weshalb Gott dem Menschen gebietet, sich zu bekehren: Der Mensch hat seinem Schöpfer nicht gedient, sondern ist ein Sünder, der das gerechte Urteil Gottes empfangen wird. Der Mensch ist ein Sünder Das ist eine schreckliche Wahrheit. Es ist so, aber viele Menschen denken nicht daran, und es gibt sogar solche, die diese Wahrheit leugnen. Sind sie aber wohl von dem, was sie sagen, selbst überzeugt? Kann ein ehrlicher Mensch leugnen, dass er häufig verkehrte Dinge tut? Ich habe mehr als einmal jemanden, der laut verkündigte, er habe immer gut gelebt und jedem das Seine gegeben, gefragt, ob sein Gewissen ihn noch niemals verurteilt hat, nachdem er etwas getan, gesagt oder gedacht hatte. Nur selten hatte einer dann noch den traurigen Mut zu behaupten, so etwas sei ihm nie passiert. Ein Sünder ist jemand, der gesündigt hat. Er wird es nicht erst, wenn er viel Verkehrtes getan hat. Eine Sünde, wenn sie begangen ist, macht den Menschen zum Sünder. Im gesellschaftlichen Leben sieht das jeder ein. Niemand wird sagen: „Der oder der ist kein Mörder, denn er hat bisher nur ein oder zweimal einen Mord begangen.“ Wenn es aber um das Verhältnis zu Gott geht, will der Mensch einen anderen Maßstab anlegen, denn sonst muss er sich selbst verurteilen. Das Gewissen Gott hat jedem Menschen ein Gewissen gegeben (Röm 2,15), das ihn wegen ganz bestimmter unrechter Dinge anklagt. Nicht, als ob das Gewissen alles angibt, was verkehrt ist. Das Gewissen wird durch die Umgebung beeinflusst und geformt. Aber immer spricht es, wenn der Mensch etwas tut, was in der Umwelt, in der er aufgewachsen ist, als schlecht verurteilt wird. Gott hat dafür gesorgt, dass alle Menschen, auch solche, die nie etwas von Gott gehört haben und die Sein Wort nicht kennen, gemahnt werden, wenn sie bewusst Dinge tun, von denen sie wissen, dass sie nicht gut sind, damit sie zur Besinnung kommen und davon überzeugt werden, dass sie böse und schuldig sind. Wenn Ihr euer Leben nun betrachtet, wie viele Sünden habt Ihr wohl schon bewusst getan? Ihr seid vielleicht 18 Jahre alt. Nehmen wir einmal an, Ihr hättet die ersten 8 Jahre Eures Lebens niemals etwas bewusst verkehrt gemacht. Das stimmt zwar nicht, denn Ihr wisst sehr gut, dass Euch Euer Gewissen auch vorher schon verurteilt hat. Aber in der Zeit danach, wie oft hat Euer Gewissen geschlagen? Wir wollen annehmen, einmal am Tag. Das wäre 365 mal im Jahr und für Euch nun 3650 mal. Bei einem Achtundzwanzigjährigen wäre es 7300 und bei einem Achtundsechzigjährigen sogar 21900 mal. Daraus seht Ihr, dass Euer Gewissen Euch nun schon mindestens 3650 mal auf eine Sünde aufmerksam gemacht hat (ist es in Wirklichkeit nicht häufiger gewesen?). Kann einer, der so viele Sünden begangen hat, darauf bestehen, kein Sünder zu sein? Sollte der gerechte Gott einen solchen freisprechen können? Ist hiermit nicht schon deutlich genug gezeigt, dass jeder Mensch das Gericht verdient hat, und dass er vor Gott bekennen muss, gegen Ihn gesündigt zu haben und dass er es verdient hat, für ewig verloren zu gehen? Unbewusste Sünden Aber nun kommt eine andere Frage. Ist der Mensch nur schuldig, wenn er ganz bewusst sündigt? Ist er nicht auch schuldig, wenn er hätte wissen können, dass sein Handeln verkehrt ist? Wird nicht jeder Richter das „Schuldig“ aussprechen, wenn jemand das Gesetz übertritt, auch wenn die Person versichert, sie haben das Gesetz nicht gekannt? Er hätte es kennen können, denn es ist veröffentlicht worden. Darum gilt der juristische Grundsatz: „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!“ Der Richter wird es höchstens bei der Festsetzung des Strafmaßes berücksichtigen, wenn er annehmen muss, dass der Übertreter das Gesetz nicht kannte. Ein Rechtsanwalt, der bestimmte Gesetze übertritt, wird härter bestraft werden als ein Jugendlicher, wenn er dasselbe tut. Dennoch wird in beiden Fällen das „Schuldig“ gesprochen werden. Diesen Grundsatz finden wir auch in Gottes Wort: „Wenn jemand sündigt und eines von allen den Verboten Jehovas tut, die nicht getan werden sollen, hat er es auch nicht gewusst, so ist er schuldig und soll seine Ungerechtigkeit tragen“ (3. Mo 5,17). Das ist auch völlig verständlich. Hat der Mensch, der als Geschöpf seinem Schöpfer verantwortlich ist und vor Ihm für seine Taten Rechenschaft ablegen muss, das Recht, selbst zu bestimmen, worin er schuldig oder unschuldig ist? Das kann doch nicht sein! Der Schöpfer, der Sein Geschöpf gemacht hat und ihm einen Auftrag gegeben hat, hat allein das Recht zu beurteilen, ob Sein Geschöpf seiner Verantwortlichkeit entspricht. Gott allein bestimmt, was Sünde ist. Wenn wir es wissen wollen, haben wir nach Seinen Gedanken zu fragen. Gottes Wort ist in diesem Punkt auch sehr deutlich. In 1. Mose 1,28 und 2,15-17 finden wir den Auftrag, den Gott den Menschen gegeben hat. Er musste den Garten Eden „bebauen und ihn bewahren“ und das in Abhängigkeit von Gott und im Gehorsam gegen Gott. Der Test für diesen Gehorsam ist das Verbot, von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Aber was hat der Mensch getan? Bei der ersten Gelegenheit, bei der er seinen Gehorsam und seine Abhängigkeit hätte zeigen können, hörte er nicht auf Gott, sondern war bewusst ungehorsam. Das war der Anfang. Dreitausend Jahre später ließ Gott in Seinem Wort niederschreiben: „Jehova hat vom Himmel hernieder geschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sein, einer, der Gott suche. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verderbt; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer“ (Psalm 14,2.3). Und wieder tausend Jahre später sagt Gottes Wort: „Da ist keiner, der Gott suche. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich worden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer“ (Röm 3,11.12). Ist es da nicht klar, dass Gottes Richterspruch lauten muss: „Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“ (Röm 3,23)? Was ist Sünde? Nun werdet Ihr sagen: „Dass wir wohl mal verkehrte Dinge tun, müssen wir zugeben, aber wir können nicht einsehen, dass kein Mensch irgendwann einmal etwas Gutes getan hätte. Es gibt doch Menschen genug, die gute Taten vollbringen. Man braucht nur an solche zu denken, die ihr Leben einsetzen, um anderen zu helfen, z. B. Henri Dunant, Albert Schweitzer usw. Und wenn ich z. B. esse oder trinke, zur Schule oder zur Arbeit gehe, tue ich doch nichts Böses“. An sich sind das keine verkehrten Dinge, dennoch können sie sehr verkehrt sein. Einen Apfel essen, ist kein Unrecht; aber ein Kind, das einen Apfel isst, nachdem seine Mutter es verboten hat, ist ungehorsam. Damit berühren wir auch den Kern der Frage: „Was ist Sünde?“ Der Mensch ist von Gott geschaffen und hat von Ihm den Auftrag bekommen, Ihm zu dienen. Alles, was der Mensch also im Widerspruch zu dieser Stellung und dieser Aufgabe, die Gott ihm zugewiesen hat, tut, ist Sünde. Diesen Grundsatz finden wir in 1. Johannes 3,4: „Die Sünde ist die Gesetzlosigkeit“. Sünde ist jede Handlung, bei der man Gottes Autorität über Sein Geschöpf außer acht lässt. Daher ist z.B. auch das Essen Sünde, wenn es nicht in Abhängigkeit von Gott geschieht. Der Herr Jesus wollte nur essen, wenn Gott es sagte (Matth 4,4; siehe auch Joh 4,34). Deshalb sagt Gottes Wort: „Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde“ (Röm 14,23). Wenn wir diesen Grundsatz auf unser Leben anwenden, was finden wir dann? Welche Tat, die wir getan haben, welches Wort, das wir gesprochen haben, welcher Gedanke, der in uns aufkam, entsprang dem Gehorsam gegen Gott und aus der Frage: „Was soll ich tun, Herr?“ Kommen wir dann nicht zu dem Schluss, dass dann alles, was wir getan haben, Sünde gewesen ist? Das ist es auch, was Gottes Wort sagt: „Da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer“ (Röm 3,12). „Alles Gebilde der Gedanken seines Herzens (ist) nur böse den ganzen Tag“ (1. Mo 6,5). Darum muss der gerechte Gott alle Menschen verurteilen. Darum ruft der barmherzige Gott allen Menschen zu, dass sie sich bekehren müssen, damit Er sie von dem schrecklichen Gericht, das ihrer wartet, retten kann. Was ist Bekehrung? Ich komme nun zu Eurer zweiten Frage: „Was ist Bekehrung eigentlich?“ Das Wort ist nicht so einfach zu erklären, denn die Worte „Bekehrung“ oder „Buße“ sind keine wörtlichen Übersetzungen des griechischen „metanoia“, das in den ursprünglichen Handschriften des Wortes Gottes gebraucht wird. Es gibt kein deutsches Wort, das die Bedeutung des griechischen Wortes genau wiedergibt. Aus 1. Thessalonicher 1,9 kann man entnehmen, dass das Wort „Umkehr“ darin enthalten ist. Bis dahin lebten die Thessalonicher, indem sie ihr Leben an den Götzenbildern ausrichteten. Nun waren sie umgekehrt, hatten den Götzen den Rücken zugewendet und sich Gott zugewandt. Aber Stellen wie Apostelgeschichte 2,38-38; 17,30-31; Offenbarung 9,20-21 usw. lassen erkennen, dass damit ein Selbstgericht und eine Verurteilung des eigenen Lebens und der eigenen Taten verbunden ist, und zwar vor Gott. Wir können also sagen, Bekehrung heißt: Wir nahen uns Gott, um uns dort vor Ihm zu verurteilen. indem wir bekennen, dass unser Leben bis dahin Ihm nicht unterworfen und daher böse und schuldig war. Das aber schließt ein, dass wir darüber betrübt sind. Wenn das Wort „Bekehrung“ sprachkundlich auch nicht so einfach zu umschreiben ist, so bestehen aber für einen Menschen, der in das Licht Gottes gekommen ist und dort erkannt hat, wer er vor Gott ist und welches Gericht er verdient hat, hierüber keine Schwierigkeiten. Gott sieht das Herz, das Gewissen, an und nicht den Verstand. Der Zöllner sagte nichts als: „O Gott, sei mir dem Sünder, gnädig!“ Aber Gott, der die Herzen prüft und „ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens“ ist (Hebr 4,12), weiß, was in diesen Worten lag. Nein, nicht die Worte, die ausgesprochen werden, sondern der Zustand unseres Herzens, mit dem wir zu Gott kommen, ist dafür entscheidend, ob eine „Bekehrung“ stattgefunden hat. Nun frage ich Euch: Seid Ihr bekehrt? Seid Ihr mit Euren Sünden und Eurer Schuld, mit dem Bekenntnis Eures verlorenen Zustandes zu Gott gekommen? O, wartet nicht damit, sondern tut es heute. Morgen kann es zu spät sein! Mit freundlichen Grüßen Eurer H.L.H.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 17:59
    aus dem FB K. G. 18:20 24.06.2018 "wieso sollen sie sich bekehren? was heisst das? wenn ich getauft bin, bin ich Christin. wer danach lebt, tut es in der Stille und muss es nicht in die Welt hinausschreien. Ich bin Lutheranerin und muss mich nicht bekehren. Oder muss ich mich bekehren lassen in einen anderen Glauben? oder muss ich mich zu einer Sekte bekehren lassen? Ich wohne in einem fast 100 %igen kath. Dorf in den Abruzzen. einzige Protestantin, daneben gibt es noch einige evangelistische Familien, ZJ, Mulime und Orthodoxen. Alle leben wir friedlich miteinander. Wenn aber "ZJ" kommen, bin ich nicht zu Hause! tut mir leid.
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  • Avatar von andy
    Gestern, 07:45
    Bibelstunde 14-06-2018 Daniel 5.13-6.1 Bibelabschnitt Daniel 5,13–22 13 Darauf wurde Daniel vor den König geführt. Der König hob an und sprach zu Daniel: Bist du Daniel, einer der Weggeführten von Juda, welche der König, mein Vater, aus Juda hergebracht hat? 14 Und ich habe von dir gehört, daß der Geist der Götter in dir ist, und daß Erleuchtung und Verstand und außergewöhnliche Weisheit bei dir gefunden werden. 15 Und nun sind die Weisen, die Beschwörer, vor mich geführt worden, damit sie diese Schrift läsen und ihre Deutung mir kundtäten; aber sie vermögen nicht, die Deutung der Sache anzuzeigen. 16 Ich habe aber von dir gehört, daß du Deutung zu geben und Knoten zu lösen vermagst. Nun, wenn du diese Schrift zu lesen und ihre Deutung mir kundzutun vermagst, so sollst du mit Purpur bekleidet werden, mit einer goldenen Kette um deinen Hals, und du sollst als Dritter im Königreich herrschen. 17 Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir verbleiben, und deine Geschenke gib einem anderen; jedoch werde ich die Schrift dem König lesen und die Deutung ihm kundtun. 18 Du, o König! Der höchste Gott hatte Nebukadnezar, deinem Vater, das Königtum und die Größe und die Ehre und die Herrlichkeit verliehen; 19 und wegen der Größe, die er ihm verliehen, bebten und fürchteten sich vor ihm alle Völker, Völkerschaften und Sprachen. Wen er wollte, tötete er, und wen er wollte ließ er leben; und wen er wollte, erhob er, und wen er wollte, erniedrigte er. 20 Als aber sein Herz sich erhob und sein Geist bis zur Vermessenheit sich verstockte, wurde er von seinem königlichen Throne gestürzt, und man nahm ihm seine Würde. 21 Und er wurde von den Menschenkindern ausgestoßen, und sein Herz wurde dem der Tiere gleich, und seine Wohnung war bei den Wildeseln; man gab ihm Kraut zu essen wie den Rindern, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt bis er erkannte, daß der höchste Gott über das Königtum der Menschen herrscht, und darüber bestellt, wen er will. 22 Und du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du dieses alles gewußt hast. Daniel 6,1 Es gefiel Darius, über das Königreich hundertzwanzig Satrapen zu bestellen, die im ganzen Königreich sein sollten, Querverweise Matthäus 5,16 Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen. 2. Korinther 6,14 Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 2. Chronik 33,21 Zweiundzwanzig Jahre war Amon alt, als er König wurde, und er regierte zwei Jahre zu Jerusalem. 1. Korinther 3,16 Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? 1. Korinther 11,20–21 20 Wenn ihr nun an einem Orte zusammenkommet, so ist das nicht des Herrn Mahl essen. 21 Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist trunken. Psalter 115,4–8 4 Ihre Götzen sind Silber und Gold, ein Werk von Menschenhänden. 5 Einen Mund haben sie und reden nicht; Augen haben sie und sehen nicht; 6 Ohren haben sie und hören nicht; eine Nase haben sie und riechen nicht; 7 sie haben Hände und tasten nicht, Füße, und sie gehen nicht; keinen Laut geben sie mit ihrer Kehle. 8 Ihnen gleich sind die, die sie machen, ein jeder, der auf sie vertraut. Jesaja 44,14–15 14 Man haut sich Zedern ab, oder nimmt eine Steineiche oder eine Eiche, und wählt sich aus unter den Bäumen des Waldes; man pflanzt eine Fichte, und der Regen macht sie wachsen. 15 Und es dient dem Menschen zur Feuerung, und er nimmt davon und wärmt sich; auch heizt er und bäckt Brot; auch verarbeitet er es zu einem Gott und wirft sich davor nieder, macht ein Götzenbild daraus und betet es an. Sprüche 21,2 Jeder Weg eines Mannes ist gerade in seinen Augen, aber Jehova wägt die Herzen. Jeremia 27,6–7 6 Und nun habe ich alle diese Länder in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, meines Knechtes, gegeben; und auch die Tiere des Feldes habe ich ihm gegeben, daß sie ihm dienen. 7 Und alle Nationen werden ihm dienen und seinem Sohne und seinem Sohnessohne, bis die Zeit auch seines Landes gekommen ist, und viele Völker und große Könige ihn dienstbar machen. Jesaja 47,12 Tritt doch auf mit deinen Bannsprüchen und mit der Menge deiner Zaubereien, worin du dich abgemüht hast von deiner Jugend an! Vielleicht kannst du dir Nutzen schaffen, vielleicht wirst du Schrecken einflößen. 1. Samuel 17,1 Und die Philister sammelten ihre Heere zum Streit und versammelten sich zu Soko, das Juda gehört, und lagerten sich bei Ephes-Dammim, zwischen Soko und Aseka. Matthäus 22,1 Und Jesus antwortete und redete wiederum in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Hebräer 11,25 und wählte lieber, mit dem Volke Gottes Ungemach zu leiden, als die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben, 1. Samuel 8 1 Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter ein über Israel. 2 Und der Name seines erstgeborenen Sohnes war Joel, und der Name seines zweiten Abija; sie richteten zu Beerseba. 3 Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen; und sie neigten sich dem Gewinne nach und nahmen Geschenke und beugten das Recht. 4 Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama; 5 und sie sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze einen König über uns ein, daß er uns richte, gleich allen Nationen. 6 Und das Wort war übel in den Augen Samuels, als sie sprachen: Gib uns einen König, daß er uns richte! Und Samuel betete zu Jehova. 7 Und Jehova sprach zu Samuel: Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, daß ich nicht König über sie sein soll. 8 Nach allen den Taten, die sie getan von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten heraufgeführt habe, bis auf diesen Tag, indem sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben, also tun sie auch dir. 9 Und nun höre auf ihre Stimme; nur zeuge ernstlich wider sie und tue ihnen die Weise des Königs kund, der über sie herrschen wird. 10 Und Samuel sprach alle Worte Jehovas zu dem Volke, das einen König von ihm begehrte. 11 Und er sprach: Dies wird die Weise des Königs sein, der über euch regieren wird: Eure Söhne wird er nehmen und für sich bestellen auf seinen Wagen und unter seine Reiter, und daß sie vor seinem Wagen herlaufen; 12 und er wird sie nehmen, um sich Oberste über tausend und Oberste über fünfzig zu machen, und daß sie seine Äcker pflügen und seine Ernte einbringen, und daß sie sein Kriegsgerät und sein Wagengerät machen. 13 Und eure Töchter wird er nehmen zu Salbenmischerinnen und zu Köchinnen und zu Bäckerinnen. 14 Und eure Felder und eure Weinberge und eure Olivengärten, die besten, wird er nehmen und sie seinen Knechten geben. 15 Und von euren Saaten und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und ihn seinen Kämmerern und seinen Knechten geben. 16 Und eure Knechte und eure Mägde und eure schönsten Jünglinge und eure Esel wird er nehmen und sie zu seinen Geschäften verwenden. 17 Euer Kleinvieh wird er zehnten, und ihr, ihr werdet ihm zu Knechten sein. 18 Und ihr werdet an jenem Tage schreien wegen eures Königs, den ihr euch erwählt habt; aber Jehova wird euch an jenem Tage nicht erhören. 19 Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören; und sie sprachen: Nein, sondern ein König soll über uns sein, 20 damit auch wir seien wie alle Nationen, und daß unser König uns richte und vor uns her ausziehe und unsere Kriege führe. 21 Und Samuel hörte alle die Reden des Volkes und redete sie vor den Ohren Jehovas. 22 Und Jehova sprach zu Samuel: Höre auf ihre Stimme und setze einen König über sie ein. Da sprach Samuel zu den Männern von Israel: Gehet hin, ein jeder in seine Stadt. 1. Korinther 2,14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird; Lukas 24,25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen und trägen Herzens, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben!
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  • Avatar von andy
    Gestern, 07:44
    Bibelstunde 07-06-2018 Daniel 6.2-6,13 Bibelabschnitt Daniel 6,2–13 2 Es gefiel Darius, über das Königreich hundertzwanzig Satrapen zu bestellen, die im ganzen Königreich sein sollten, 3 und über diese drei Vorsteher, von welchen Daniel einer war: damit jene Satrapen ihnen Rechenschaft gäben und der König keinen Schaden erlitte. 4 Da übertraf dieser Daniel die Vorsteher und die Satrapen, weil ein außergewöhnlicher Geist in ihm war; und der König gedachte, ihn über das ganze Königreich zu bestellen. 5 Da suchten die Vorsteher und die Satrapen einen Anklagegrund gegen Daniel von seiten der Verwaltung zu finden; aber sie konnten keinen Anklagegrund und keine schlechte Handlung finden, weil er treu war und kein Vergehen und keine schlechte Handlung an ihm gefunden wurden. 6 Da sprachen diese Männer: Wir werden gegen diesen Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn daß wir in dem Gesetz seines Gottes einen gegen ihn finden. 7 Dann liefen diese Vorsteher und Satrapen eilig zu dem König und sprachen zu ihm also: König Darius, lebe ewiglich! 8 Alle Vorsteher des Königreichs, die Statthalter und Satrapen, die Räte und Landpfleger, sind Rats geworden, daß der König eine Verordnung aufstelle und ein Verbot erlasse, daß ein jeder, der binnen dreißig Tagen von irgend einem Gott oder Menschen etwas erbittet außer von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll. 9 Nun, o König, erlaß das Verbot und laß eine Schrift aufzeichnen, die nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist, nicht abgeändert werden darf. 10 Deshalb ließ der König Darius die Schrift und das Verbot aufzeichnen. 11 Und als Daniel erfuhr, daß die Schrift aufgezeichnet war, ging er in sein Haus; und er hatte in seinem Obergemach offene Fenster gegen Jerusalem hin; und dreimal des Tages kniete er auf seine Knie und betete und lobpries vor seinem Gott, wie er vordem getan hatte. 12 Da liefen jene Männer eilig herbei und fanden Daniel betend und flehend vor seinem Gott. 13 Dann nahten sie und sprachen vor dem König betreffs des königlichen Verbotes: Hast du nicht ein Verbot aufzeichnen lassen, daß jedermann, der binnen dreißig Tagen von irgend einem Gott oder Menschen etwas erbitten würde, außer von dir, o König, in die Löwengrube geworfen werden sollte? Der König antwortete und sprach: Die Sache steht fest nach dem Gesetz der Meder und Perser, welches unwiderruflich ist. Querverweise Exodus 18,21 Du aber ersieh dir aus dem ganzen Volke tüchtige, gottesfürchtige Männer, Männer der Wahrheit, die den ungerechten Gewinn hassen, und setze sie über sie: Oberste über tausend, Oberste über hundert, Oberste über fünfzig und Oberste über zehn, 1. Korinther 4,2 Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, daß einer treu erfunden werde. Lukas 16,10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. Psalter 37,12 Der Gesetzlose sinnt wider den Gerechten, und mit seinen Zähnen knirscht er wider ihn.
    13 Antwort(en) | 1684 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    Gestern, 07:43
    Bibelstunde 24-05-2018 Daniel 4,22-34 Abschnitt in Bibelstunde Daniel 4,22–34 22 das bist du, o König, der du groß und stark geworden bist; und deine Größe wuchs und reichte bis an den Himmel, und deine Herrschaft bis an das Ende der Erde. 23 Und daß der König einen Wächter und Heiligen vom Himmel herniedersteigen sah, welcher sprach: Hauet den Baum um und verderbet ihn! Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und er habe sein Teil mit den Tieren des Feldes, bis sieben Zeiten über ihm vergehen- 24 dies ist die Deutung, o König, und dies der Beschluß des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, kommen wird: 25 Man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein; und man wird dir Kraut zu essen geben, wie den Rindern, und dich vom Tau des Himmels benetzt werden lassen; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will. 26 Und daß man gesagt hat, den Wurzelstock des Baumes zu lassen, dein Königtum wird dir wieder werden, sobald du erkannt haben wirst, daß die Himmel herrschen. 27 Darum, o König, laß dir meinen Rat gefallen, und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn deine Wohlfahrt Dauer haben soll. 28 Alles das kam über den König Nebukadnezar. 29 Nach Verlauf von zwölf Monaten wandelte er umher auf dem königlichen Palaste zu Babel; 30 und der König hob an und sprach: Ist das nicht das große Babel, welches ich zum königlichen Wohnsitz erbaut habe durch die Stärke meiner Macht und zu Ehren meiner Herrlichkeit? 31 Noch war das Wort im Munde des Königs, da kam eine Stimme vom Himmel herab: Dir, König Nebukadnezar, wird gesagt: Das Königtum ist von dir gewichen! 32 Und man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wird deine Wohnung sein, und man wird dir Kraut zu essen geben wie den Rindern; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will. 33 In demselben Augenblick wurde das Wort über Nebukadnezar vollzogen; und er wurde von den Menschen ausgestoßen, und er aß Kraut wie die Rinder, und sein Leib ward benetzt von dem Tau des Himmels, bis sein Haar wuchs gleich Adlerfedern und seine Nägel gleich Vogelkrallen. 34 Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kam mir wieder; und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist, und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt. Psalter 136,1 Preiset Jehova! Denn er ist gütig, denn seine Güte währt ewiglich. Psalter 138,1 Von David. Preisen will ich dich mit meinem ganzen Herzen, will dich besingen vor den Göttern. Offenbarung 17,8 Das Tier, welches du sahest, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht in dem Buche des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, daß es war und nicht ist und da sein wird. Offenbarung 1,8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. Sprüche 16,6jes Durch Güte und Wahrheit wird die Missetat gesühnt, und durch die Furcht Jehovas weicht man vom Bösen. Jesaja 1,16 Waschet euch, reiniget euch; schaffet die Schlechtigkeit eurer Handlungen mir aus den Augen, lasset ab vom Übeltun! Psalter 89,27 So will auch ich ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten der Könige der Erde. Psalter 8,7 Schafe und Rinder allesamt und auch die Tiere des Feldes, Hiob 33,29 Siehe, das alles tut Gott zwei-, dreimal mit dem Manne, Genesis 6,3 Und Jehova sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien hundertzwanzig Jahre. Kohelet 8,11 Weil das Urteil über böse Taten nicht schnell vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder in ihnen voll, Böses zu tun; 2. Petrus 3,9 Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten, sondern er ist langmütig gegen euch, da er nicht will, daß irgend welche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen. Jeremia 46,13 Das Wort, welches Jehova zu Jeremia, dem Propheten, redete betreffs der Ankunft Nebukadrezars, des Königs von Babel, um das Land Ägypten zu schlagen: Jeremia 46,17 Man rief daselbst: Der Pharao, der König von Ägypten, ist verloren; er hat die bestimmte Zeit vorübergehen lassen! 1. Korinther 3,16 Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 06:15
    H. P. Wepf hat auf das Thema Die Versammlung Gottes (01) im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Morgen Und mache ein Blech von reinem Golde und stich darauf mit Siegelstecherei: Heiligkeit dem Jahwe! --- Heiligkeit, ohne welche niemand den Herrn schauen wird. --- Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. --- In denen, die mir nahen, will ich geheiligt, und vor dem ganzen Volke will ich verherrlicht werden. --- Und wir allesamt sind dem Unreinen gleich geworden, und alle unsere Gerechtigkeiten gleich einem unflätigen Kleide. --- Dies ist das Gesetz des Hauses: Auf dem Gipfel des Berges soll sein ganzes Gebiet ringsherum hochheilig sein. --- Deinem Hause geziemt Heiligkeit, Jahwe, auf immerdar. --- Ich heilige mich selbst für sie, auf daß auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. --- Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesum, den Sohn Gottes, ... Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. 2. Mose 28,36 --- Hebräer 12,14 --- Johannes 4,24 --- 3. Mose 10,3 --- Jesaja 64,5 --- Hesekiel 43,12 --- Psalm 93,5 --- Johannes 17,19 --- Hebräer 4,14.16 Abend Mein Becher fließt über. --- Schmecket und sehet, daß Jahwe gütig ist! Glückselig der Mann, der auf ihn traut! Fürchtet Jahwe, ihr seine Heiligen! Denn keinen Mangel haben, die ihn fürchten. Junge Löwen darben und hungern, aber die Jahwe suchen, ermangeln keines Guten. --- Seine Erbarmungen sind nicht zu Ende; sie sind alle Morgen neu, deine Treue ist groß. --- Jahwe ist das Teil meines Erbes und meines Bechers; du erhältst mein Los. Die Meßschnüre sind mir gefallen in lieblichen Örtern; ja, ein schönes Erbteil ist mir geworden. --- ...es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer... --- Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo. --- Ich habe gelernt, worin ich bin, mich zu begnügen. --- Die Gottseligkeit aber mit Genügsamkeit ist ein großer Gewinn. --- Mein Gott aber wird alle eure Notdurft erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christo Jesu. Psalm 23,5 --- Psalm 34,9-11 --- Klagelieder 3,22-23 --- Psalm 16,5-6 --- 1. Korinther 3,22 --- Epheser 1,3 --- Philipper 4,11 --- 1. Timotheus 6,6 --- Philipper
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  • Avatar von H. P. Wepf
    Gestern, 06:03
    H. P. Wepf hat das Thema Die Versammlung Gottes (01) im Forum Biblische Lehre erstellt.
    www.BIBELSTUDIUM.de Sonntag, 24.06.2018 Die Versammlung Gottes (01) Bibelstellen: Eph 1,23; 1. Kor 12,13 Der Leib Hauptgedanke: Einheit und Vielfalt Vorraussetzung für die Bildung des Leibes: 1. Der Herr Jesus musste erst als Mensch verherrlicht im Himmel sein, bevor der Leib gebildet werden konnte (Joh 7,39). 2. Der Heilige Geist musste auf die Erde gekommen sein (Joh 7,39). Die wesentlichen Merkmale: 3. An Pfingsten wurde der eine Leib gebildet durch den Heiligen Geist (Apg 2,1–4; 1. Kor 12,13). 4. Es gibt nur einen Leib, dem alle wahren Gläubigen angehören (1. Kor 12,13; Eph 4,4; Röm 12,4.5). 5. Christus ist das Haupt des Leibes (Eph 4,15 und Kol 2,19). Ohne das Haupt gibt es daher keinen Leib. 6. Die Versammlung ist somit eins mit Christus (Eph 1,23; 3,4). 7. Jeder Errettete wird durch den Heiligen Geist ein Glied am Leib Christi (1. Kor 6,19; Eph 1,13). 8. Der Leib besteht aus vielen einzelnen Gliedern, die zusammen den einen Leib bilden (1. Kor 12,20). 9. Alle Glieder sind wohl zusammengefügt (Eph 4,15.16 und 1. Kor 12,18.24). 10. Jedes Glied wird von Gott speziell an einen Platz gestellt, damit es seine Aufgabe dort wahrnehmen kann (in der Abhängigkeit vom Herrn) (1. Kor 12,16–18). 11. Jedes Glied an dem Leib benötigt das andere (1. Kor 12,21.22). 12. Jedes Glied trägt Sorge für das andere (1. Kor 12,25). 13. Jedes Glied hat ein Mitempfinden (Leid/Freude) mit dem anderen (1. Kor 12,26). 14. Der Leib kann in drei Bereiche eingeordnet werden: a. ewiger Aspekt: Leib nach dem Ratschluss Gottes (Eph 1,23) b. zeitlicher Aspekt: Leib an einem bestimmten Zeitpunkt auf der ganzen Erde (1. Kor 10,17; Eph 4,16) c. örtlicher Aspekt: Leib an einem bestimmten Ort (1. Kor 12,27) 15. Dem Leib sind Gaben gegeben zur Auferbauung (Eph 4,11.12; 1. Kor 12,4–11). 16. Durch das Brechen des Brotes stellen wir die Einheit des ganzen Leibes dar (1. Kor 10,16). 17. Zum Funktionieren des Leibes gibt es Gelenke (erhalten Beweglichkeit) und Bänder (schaffen Stabilität) (Eph 4,16; Kol 2,19). Allgemeine Hinweise: 18. Der Leib wurde einmal gebildet und besteht seitdem vollkommen und vollständig weiter, wächst aber (wie ein Kind, das größer wird; Eph 4,16). 19. Jede Gründung und Beitritt in eine Benennung stellt eine Leugnung der Einheit des Leibes dar (Eph 4,4). 20. Es gibt keine direkten Hinweise aus dem Alten Testament im Blick auf den Leib. Eine Andeutung findet sich im Erschaffen Evas (1. Mo 2,21–24). Manuel Dietermann www.bibelstudium.de – Artikel online lesen
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  • Avatar von H. P. Wepf
    23.06.2018, 20:19
    Verfasser: Peter Streitenberger ► Kompletter Artikel mit Anleitungen zu BWS 10 Arbeiten mit Bibleworks am Beispiel von Johannes 4,18 Oder: Trieb die Frau Hurerei oder Ehebruch? Ein Tutorial Allgemeines Wer sich zum Herrn Jesus bekehrt hat, interessiert sich für sein Wort. Damit kommt man automatisch auf Computerprogramme wie Bibelworks, die dies in Präzision und Genauigkeit ermöglichen, wie es in der Geschichte der Christenheit bis dato nicht möglich war. Man kann konkrete Fragen per Knopfdruck beantworten bzw. wenn man etwas Übung damit hat, die Fragen richtig zu stellen und dem Computer beizubringen, aber auch auszuwerten. Ziel der Arbeit, ist es, anhand einer konkreten Fragestellung , den Umgang mit dem Programm BibleWorks (andere Tools funktionieren nach analogen Prinzipien und wer eines verstanden hat, kommt mit anderen Programman auch zurecht, daher ist diese Anleitung auch für Nutzer anderer Programme hoffentlich nicht ungeeignet). Fragestellung: Was war die Sünde der Frau in Joh 4,18? In dem Gespräch mit der Frau am Brunnen trifft der Herr Jesus in Joh 4,18 folgende Aussage: „Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Das hast du richtig gesagt!“ Wenn man nur eine deutsche Übersetzung liest, bleibt die Frage offen, ob die Frau unverheiratet mit einem Mann zusammenlebt (Paraphrase: der Liebhaber ist nicht dein MANN, sondern dein FREUND/HURER. D.h. die Frau lebt in der Hurerei, weil ein Zusammensein von Mann und Frau ohne Ehe Hurerei ist) oder ob die Frau sogar im Ehebruch lebt (Paraphrase: der Liebhaber ist ja gar nicht DEIN Mann, sondern der Mann einer ANDEREN Frau). Diese Fragestellung ist sehr spezifisch und geht bewusst in Details, auch der Sprache, damit auch alle anderen Fragen dieser Art, wenn das Prinzip damit klar ist, entschieden werden können. Vorüberlegungen, wie die die Frage zu beantworten ist Man hofft, dass diese Frage sich recht eindeutig beantworten lässt. Man würde ein gutes Bibelprogramm benötigen und ein gewisses Grundinteresse an der Sprache, in der Gott sein Wort inspiriert hat, das ist Griechisch. Und auf Griechisch lautet der Satz, den der Herr Jesus in Johannes 4.18 sprach: πέντε γὰρ ἄνδρας ἔσχες, καὶ νῦν ὃν ἔχεις οὐκ ἔστιν σου ἀνήρ · τοῦτο ἀληθὲς εἴρηκας. Die Frage entscheidet sich, ob man erkennen kann, ob σου ἀνήρ („dein Mann“), also die Kombination des Pronomens „du“ (hier im Genitiv, also „Dein“) mit dem Nomen „Mann“ in der vom Herrn vorgetragenen Art das Pronomen „dein“ betont oder nicht. Für die Aussprache würde es je nach Ergebnis notwendig sein, „dein“ zu betonen oder in der Schreibung „dein“ zu unterstreichen oder gesperrt zu drucken, damit der Leser erkennt, ob der Herr Jesus das Pronomen betont oder nicht. Warum ist der Unterschied der Betonung, das worum es geht, wenn man die Frage beantworten will? Weil die Betonung von „dein“ (Paraphrase: Deiner ist es nicht) beinhaltet, dass es, wenn der Liebhaber nicht der Mann der angesprochenen Frau ist, dass er mit einer andern Frau verheiratet ist (Paraphrase und Folgen: Wenn es nicht DEIN Mann ist, wessen Mann ist er dann? Warum bist DU bei ihm und nicht SEINE Frau. Du bist nicht seine Frau und er hat eine Ehefrau. Bitte trenne dich von dem Mann einer anderen Frau). Angenommen es handelt sich um ein Zusammenleben in der Hurerei, ohne, dass die Frau notwendigerweise ein Verhältnis mit dem Mann als Verheiratetem hat, müsste der Heiland das Pronomen „deiner“ unbetont lassen, nicht hervorheben und in der Aussprache und der Schreibung dürfte keine Hervorhebung vorhanden sein (Paraphrase: Er ist gar nicht dein MANN, er ist dein FREUND. Du lebst in der Hurerei, weil ihr bis dato nicht geheiratet habt. Ihr solltet heiraten, wenn ihr nicht in Sünde leben wollen). Wir wollen also wissen, ob σου ἀνήρ lautet: „er ist nicht DEIN Mann“ oder „er ist nicht dein MANN“. Da wir den Text geschrieben vorliegen haben, kann die Betonung des Herrn Jesus nur in der schriftlich vorliegenden Form deutlich werden. Operationsalisierung der Frage in BibleWorks Da wir zunächst vielleicht σου ἀνήρ („dein Mann“) nicht einschätzen können, ob es „DEIN Mann“ oder „dein MANN“ zu betonen ist, suchen wir nach Vergleichen in Gottes Wort, die klar und eindeutig sind. Wenn wir diese gefunden haben, dann können wir im Analogieschluss sagen, dass es in Joh 4.18 genauso sein muss. Wir programmieren BibleWorks also, dass wir für beide Varianten, sagen wir einfachheitshalber, für die erste Variante Ehebruch (E) und die zweite Hurerei (H), Vergleichsstellen finden, auswerten und die Frage beantworten. Zur doppelten Beweisführung sehen wir uns erst Stellen an, die E entsprechen, d.h. Stellen, wo das Pronomen wie DEIN betont ist, dann müsste H falsch sein. Dann geht es um Stellen, die H entsprechen, d.h. das Nomen wie hier MANN betonen, dann ist E falsch. Vielleicht ahnen wir bereits, dass es zwei Möglichkeiten gibt, wie ein Pronomen wie DEIN und eine Nomen wie MANN kombiniert werden und vielleicht gibt uns das die Lösung. Und genau so ist es! Daher suchen wir in BibleWorks Muster mit: Pronomen-Nomen (PN) oder Muster mit: Nomen-Pronomen (NP). Dann sehen wir, was jeweils betont ist: Das Pronomen (P) oder das Nomen (N). D.h. was wäre, wenn der Herr Jesus die Wortfolge anders gewählt hätte und statt σου ἀνήρ (PN) gesagt hätte ἀνήρ σου (NP)? Die Antwort wäre dann: Betont die Abfolge PN das P, also DEIN (oder ein anderes P), dann ist die Variante E richtig (Ehebruch). Betont die Abfolge PN das N, also MANN, dann ist die Variante H (Hurerei) richtig. Praktische Durchführung Der Satz entspricht dem Muster: A ist (nicht) B, d.h. der, den du jetzt hast (=A), ist (nicht) dein Mann (B). Der Teil A ist das Subjekt, also die Größe, die bekannt ist und von der der Herr Jesus ausgeht (fachsprachlich: Topic oder Thema): Der jetzige Mann. Dann bemüht der Herr ein Verb, dass A mit B gleichsetzt, das kann man Kopula nennen („ist“). Mit B nennt der Herr, die Größe, die er A zuschreibt bzw. womit er ihn identifiziert: „Dein Mann“ (fachsprachlich: Comment oder Rhema). Für die Fragestellung ist es nicht erheblich, ob das Prädikativ (Rhema, Comment: „dein Mann“) verneint ist wie hier oder nicht, man kann davon ausgehen, dass dies die Betonung nicht direkt beeinflusst. Es ist immer gut, wenn man davon ausgeht, was man hat und wir rufen in BibleWorks den Vers in Joh 4,18 auf und versuchen analoge Muster wie hier im Eingabefeld links in BibleWorks zu programmieren: Voreinstellung der geeigneten Datenbank – Wahl des griechischen Textes: Es muss eine morphologisch codierte Suchversion eingestellt sein (BYM, BNM für das Neue Testament, also Robinsonr-Pierpont oder notfalls Nestle-Aland bzw. STM für den Textus Receptus bzw. BGM für die Septuaginta). Mit BGM kann man also auch die Septuaginta durchsuchen, sie hat jedoch den Nachteil, dass Oben ist die Sucheingabe zu sehen. Darunter erscheinen Kästchen mit Haken und die Angabe der Bibelstelle und deren griechischer Text. Die Wörter, die die Treffer ausgelöst haben, also die der Suche entsprechen, sind gelb markiert. Die Suche hat, wie unten zu erkennen, 49 Verse in BGM (Septuaginta und Nestle-Aland) erzeugt. Die gesuchte Abfolge erscheint in einigen Versen mehr als ein Mal, daher gibt BibleWorks 52 Treffer an. Die Laufzeit der Suche beträgt 2.29 Sekunden. Als erste Anlaufstelle ist der gewünschte Mustervers Joh 4,18 zu suchen. Ist der Ausgangsvers nicht vorhanden, ist die Suche gescheitert und es werden keine Parallelstellen gezeigt, dann muss die Suche optimiert werden. Man kann nun mit den Pfeiltasten die einzelnen Verse aufrufen und durchgehen. Zur Beantwortung der Fragestellung beschränken wir uns auf das Neue Testament. Die Auswertung der ErgebnisseDa wir den Ausgangsvers Joh 4,18 gefunden haben, entsprechen die anderen Treffer diesem Muster bei den angegebenen Kriterien. Beim Durchsehen der Ergebnisse empfiehlt sich immer die Fragestellung im Kopf zu haben und nach Antworten zu suchen. Die Septuaginta enthält auch außerbiblische Beispiele in den Apokryphen. Diese sind nicht immer nützlich zum Lesen und dienen manchmal nur, um grammatische Fragen zu beantworten. Die Septuaginta hat oft den Nachteil, dass sie nur eine Übersetzung des Hebräischen Originals ist und so oft Merkmale hat, die untypisch für Griechische Grammatik sind, einige Apokryphe Bücher scheinen im Original Griechisch gewesen zu sein. Beim Durchsehen stößt man z.B. auf ein außerbiblisches Beispiel, das nicht dem Inhalt nach wichtig ist, sondern nur der Bedeutung für unsere Frage nach. So kann man Judith 11.23 bei den Treffern aufrufen: „καὶ νῦν ἀστεία εἶ σὺ ἐν τῷ εἴδει σου καὶ ἀγαθὴ ἐν τοῖς λόγοις σου ὅτι ἐὰν ποιήσῃς καθὰ ἐλάλησας ὁ θεός σου ἔσται μου θεός καὶ σὺ ἐν οἴκῳ βασιλέως Ναβουχοδονοσορ καθήσῃ καὶ ἔσῃ ὀνομαστὴ παρὰ πᾶσαν τὴν γῆν“. In der deutschen Übersetzung davon heißt es: „Und nun: Du bist anmutig in deinem Aussehen und gut in deinen Worten. Wenn du tust, wie du gesprochen hast, wird dein Gott mein Gott sein, und du wirst im Haus des Königs Nebukadnezzar sitzen und wirst namhaft sein auf der ganzen Erde“. Dieses Beispiel zeigt die gewünschten Eigenschaften. Dies macht die gelbe Markierung deutlich: ἔσται μου θεός. Die deutsche Übersetzung hilft zur Interpretation. Im Satz davor und in diesem wird klar, dass der Redende vom Gott Israels spricht, der aber noch nicht sein Gott ist. Wenn die Bedingungen erfüllt würden, würde der Gott Israels auch SEIN Gott werden. Da Gott bereits das Thema war, ist es hier nicht betont, betont ist vielmehr die Absicht, dass auch er Gott anerkennen würde und es auch SEIN Gott würde. Damit wäre ein Beispiel vorhanden, das zeigt, dass die Abfolge wie in Joh 4,18 (ἔστιν σου ἀνήρ), die in dieser Stelle ἔσται μου θεός (PN) entspricht, anzugeben scheint, dass das Pronomen und nicht das Nomen in den Vordergrund gerückt werden soll. Damit wäre die Hypothese, dass die Frau am Brunnen eine Ehebrecherin ist, erhärtet, denn die Parallele zeigt, dass der Gegensatz auch dort ist: Nicht nur DEIN Gott soll es sein, sondern auch MEIN Gott. Zusammenfassung:Wir versuchten die Frage zu klären, ob die Hypothese (Annahme) E oder H in Joh 4,18 zutrifft, dazu haben wir die Struktur in Joh 4,18 in BibleWorks nachmodelliert und Beispiele gefunden, dass, wenn das Pronomen wie “Dein” vor einem Nomen wie “Mann” platziert ist, dies eine Betonung des Pronomens bewirkt. Damit hat sich E erhärtet. Wir haben dann die Suche so umformuliert, dass das Pronomen nach dem Bezugswort beim selben Verb (“sein” bzw. “er ist”) stehen sollte. Dabei viel auf, dass das Pronomen (wie “dein”) dabei nicht betont ist, ja sogar in einer Stelle in den Hintergrund gerückt wird (“jener”). Das zusammengenommen beantwortet die Frage, dass die Frau, Ehebruch betrieben hat, bevor sie zum Herrn Jesus fand.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    23.06.2018, 20:15
    ►►Suchen in Bibleworks am Beispiel von Johannes 4
    0 Antwort(en) | 27 mal aufgerufen
  • Avatar von valentin
    23.06.2018, 15:45
    valentin hat auf das Thema Die Taufe - 3 unterschiedliche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Vielen Dank, Hans Peter
    3 Antwort(en) | 118 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    23.06.2018, 15:20
    H. P. Wepf hat auf das Thema Die Taufe - 3 unterschiedliche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Valentin lieber Oliver ich habe die Kopierfehler korrigiert und den vergessenen Verfasser eingefügt.
    3 Antwort(en) | 118 mal aufgerufen
  • Avatar von valentin
    23.06.2018, 10:25
    valentin hat auf das Thema Die Taufe - 3 unterschiedliche im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Hans Peter, danke für das Einstellen dieses Themas TAUFE. Übrigens, wer ist der Autor?
    3 Antwort(en) | 118 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    22.06.2018, 18:29
    H. P. Wepf hat das Thema Die Taufe - 3 unterschiedliche im Forum Biblische Lehre erstellt.
    Ex Version 4.3 , Build 312 , EXPLORER Copyright © 1996-2001 by Karl-Heinz Troyer www.bibleworkshop.de www.bibleworkshop.com Aus: Christus und die Gemeinde Willliam MacDonald Kapitel 10 ,Die Taufe Wir finden die Taufe von unserem Herrn in den Evangelien eingesetzt (Mt 28,19), von den frühen Gläubigen in Apostelgeschichte praktiziert (Apg 10,47.48) und in den Briefen erklärt und ausgelegt (Röm 6,3-10). Genaugenommen ist sie nicht eine Aufgabe der örtlichen Gemeinde, sondern des Evangelisten oder Seelengewinners. In der Apostelgeschichte wurde sie sobald wie möglich nach der Bekehrung vollzogen und geschah auf der Grundlage des Bekenntnisses des Glaubens an Christus von seiten des zu Taufenden. 10.1. Drei unterschiedliche Taufen im NT 1. Wenn wir uns mit der Taufe beschäftigen, sollten wir gleich zu Beginn erwähnen, daß wir im Neuen Testament drei hauptsächliche Formen von Taufen unterscheiden können. 1.1. Zuerst finden wir die Taufe des Johannes (Mk 1,4). Als der Vorläufer des kommenden Königs rief Johannes das Volk Israel auf, Buße zu tun und der Buße würdige Frucht zu bringen (Mt 3,8). Diejenigen, die zu ihm kamen und ihre Sünden bekannten, wurden zur Buße getauft, und sonderten sich so von dem gottlosen Zustand des Volkes ab. Der Herr Jesus wurde von Johannes getauft, nicht weil er Sünden gehabt hätte, über die er hätte Buße tun müssen, sondern um sich mit dem bußfertigen Überrest Israels eins zu machen und alle Gerechtigkeit zu erfüllen (Mt 3,15). 1.2. Zweitens unterscheiden wir die Glaubenstaufe (Röm 6,3.4). Sie bedeutet Einsmachung mit Christus in seinem Tod, und wird später im Detail besprochen. 1.3. Drittens finden wir die Taufe des Heiligen Geistes (1Kor 12,13). Diese ist das souveräne Werk des Geistes Gottes, wodurch alle, die an Jesus als ihren Erretter glauben, in den Leib Christi eingefügt werden. In Verbindung mit diesen drei Taufen sollten wir gut bedenken, daß die Taufe des Johannes nicht die gleiche wie die Taufe mit dem Heiligen Geist ist. Die beiden werden in Matthäus 3,11 sorgfältig unterschieden. die Taufe des Johannes nicht die gleiche wie die Glaubenstaufe ist. Apostelgeschichte 19,1-5 zeigt uns, daß solche, die bereits als des Jünger Johannes getauft waren, mit der christlichen Taufe wiedergetauft werden mußten. die Taufe mit dem Heiligen Geist nicht die gleiche wie die Glaubenstaufe ist. Viele haben eine verschwommene Idee, daß die Wassertaufe ein Bild oder eine Darstellung der Geistestaufe sei. Aber die beiden sind in Wirklichkeit völlig verschieden. Die Geistestaufe spricht vom Einfügen in den Leib Christi, während die Glaubenstaufe ein Bild des Todes ist. Kurz gesagt sind alle diese drei Arten von Taufen voneinander verschieden und sollten nicht durcheinander gebracht werden. 10.2. Wir finden im Neuen Testament keinen Hinweis darauf, daß nach Pfingsten je jemand getauft worden wäre außer denjenigen, die an den Herrn Jesus glaubten. Beachten wir folgende Stellen: 2.1. "Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen" (Apg 2,41). 2.2. "Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, wurden sie getauft, sowohl Männer als Frauen" (Apg 8,12). Es ist richtig, daß auch "Häuser" getauft wurden (Apg 16,15; 1Kor 1, 16); aber es gibt keine Hinweise, daß diese Haushalte Kinder einschlossen, die nicht an den Herrn Jesus glaubten. 10.3. Die Hauptbedeutung der Glaubenstaufe wird am ausführlichsten in Römer 6,1-10 entwickelt. Wir könnten die Aussagen dieser Verse folgendermaßen zusammenfassen: 3.1. Als der Herr Jesus starb, kamen über ihn sozusagen die Wogen und Wellen des Zornes Gottes (Ps 42,8). 3.2. Er tat dies als unser Stellvertreter. 3.3. Weil Christus wirklich an unserer Stelle gestorben ist, können wir sagen, daß, als er starb, auch wir gestorben sind. 3.4. Durch sein Sterben hat er die ganze Frage der Sünde ein für allemal geregelt. 3.5. Deshalb sind auch wir der ganzen Frage der Sünde gestorben. Die Sünde hat keinen Anspruch mehr auf uns. 3.6. Gott sieht jeden Gläubigen als mit Christus gekreuzigt. Alles das, was er als Sünder im Fleisch war, ist ans Kreuz genagelt worden. 3.7. In der Taufe stellt der Gläubige bildhaft dar, was bei ihm innerlich bereits geschehen ist. Indem er im Wasser untertaucht, sagt er praktisch: "Wegen meiner Sünden hatte ich den Tod verdient. Aber als der Herr Jesus starb, bin auch ich gestorben. Mein alter Mensch, mein altes Ich wurde mit ihm gekreuzigt. Als der Herr Jesus begraben wurde, wurde auch ich begraben, und ich bekenne nun, daß mein altes Ich auch in der täglichen Praxis für immer aus Gottes Augen verschwinden soll." 3.8. Und ebenso wie der Herr Jesus aus den Toten auferstanden ist, so erhebt sich der Gläubige dann aus dem Taufwasser. Damit stellt er seine Absicht dar, nun auch in Neuheit des Lebens zu wandeln. Er wird nicht mehr leben, um sich selbst zu gefallen, sondern wird sein Leben praktisch seinem Erretter übergeben, so daß er sein Leben in dem Gläubigen leben kann. So könnten wir sagen, daß die Taufe eine bildhafte Handlung ist, die das Ende der früheren Lebensweise darstellt. Sie ist ein öffentlicher Akt des Gehorsams dem Willen des Herrn gegenüber (Mt 28,19.20) und versinnbildlicht das Gestorbensein des Gläubigen mit Christus. Sie kann nichts zur Errettung beitragen, sondern ist für diejenigen, die bereits errettet sind. 10.4. Es gibt endlose Streitereien über die Frage, wie die Taufe vollzogen werden sollte, ob durch Besprengung oder Untertauchen. Folgende Fakten können bei der Suche nach einer Lösung eine Hilfe bieten. 4.1. Das griechische Wort für "taufen" ("baptizo") bedeutet ursprünglich "eintauchen, untertauchen, waschen, färben". 4.2. In Verbindung mit der Taufe Christi lesen wir: "Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf" (Mt 3,16). 4.3. Johannes selbst taufte zu Änon, nahe bei Salim, "weil dort viel Wasser war" (Joh 3,23). 4.4. Bei der Taufe des Kämmerers von Äthiopien stellt die Schrift sorgfältig fest, daß "sie beide in das Wasser hinabstiegen, sowohl Philippus als der Kämmerer; und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus ..." (Apg 8,38.39). 4.5. Wir haben oben gesehen (Röm 6,3), daß die Taufe ein Symbol von Tod und Begräbnis ist. Besprengen hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem Begräbnis, während Untertauchen dies sehr schön versinnbildlicht. 10.5. Innere Voraussetzungen zur Taufe 5. Aber weit wichtiger als die Art und Weise des Taufvollzugs ist der Herzenszustand des Täuflings. Es gibt Tausende von Menschen, die in Wasser untergetaucht, aber nicht wirklich getauft worden sind. Ein wirklich getaufter Christ ist jemand, der sich nicht nur dem äußerlichen Ritus unterzogen hat, sondern dessen Leben auch deutlich macht, daß das Fleisch, die alte Natur auf den Platz des Todes gebracht worden ist. Die Taufe muß sowohl ein äußeres Bekenntnis, wie auch und vor allem eine Herzenssache sein. Dies kann vielleicht ziemlich pointiert durch eine Paraphrase von Römer 2,25-29 ausgedrückt werden, die sich dann auf die Taufe, statt auf die Beschneidung bezieht: "Denn Taufe ist wohl nütze, wenn du das Evangelium befolgst; wenn du aber ein Übertreter des Wandels nach dem Evangelium bist, so ist deine Taufe Nichtgetauftsein geworden. Wenn nun der Nichtgetaufte die Rechte des Evangeliums befolgt, wird nicht sein Nichtgetauftsein für Taufe gerechnet werden und der Nichtgetaufte von Natur, der dem Evangelium gehorcht, dich richten, der du mit dem Buchstaben des Evangeliums und der Taufe ein Übertreter des Wandels nach dem Evangelium bist. Denn nicht der ist ein Christ, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Taufe im Fleisch Taufe; sondern der ist ein Christ, der es innerlich ist, und Taufe ist die des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.1 10.6. Jeder Gläubige kann taufen 6. Der Gedanke, daß jemand ein ordinierter Pastor sein muß, um taufen zu können, ist unbiblisch. Jeder wirklich Gläubige kann andere taufen. 10.7. Die Folgen der Taufe 7. In den frühen Tagen der Gemeinde wurde ein Gläubiger, wenn er getauft war, oft binnen kurzem verfolgt und umgebracht. Doch wann immer andere zum Glauben kamen, traten sie, ohne zu zögern, zur Taufe vor, um die Reihen der Märtyrer aufzufüllen. Auch heute noch ist in manchen Teilen der Welt die Taufe das Signal für den Beginn schrecklicher Verfolgung. In vielen Ländern wird ein Gläubiger solange toleriert, wie er Christus nur mit den Lippen bekennt. Aber wann immer er Christus öffentlich in der Taufe bekennt und seine Verbindung zur Vergangenheit abschneidet, nehmen die Feinde des Kreuzes den Kampf gegen ihn auf. Doch was immer auch die Kosten sein mögen, kann doch jeder Getaufte die gleiche Erfahrung wie der Kämmerer von Äthiopien bezeugen, von dem geschrieben steht: "Er zog seinen Weg mit Freuden."
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  • Avatar von Olivier
    22.06.2018, 07:25
    Olivier hat auf das Thema Joh 4,18 Wie muss ich das "dein" verstehen? im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Hans Peter Ich interpretiere das als einen gezielten Ruf zum Nachdenken - Einsehen - Bekennen (Zugeben). Die Frau lebte mit einem Mann zusammen mit dem sie nicht rechtens verheiratet war. Selbstverständlich in der tiefst möglichen Art und Weise unseres wunderbaren Herrn, aus und in Gnade UND Wahrheit auf solches hinzuweisen.
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  • Avatar von H. P. Wepf
    22.06.2018, 07:04
    Wie muss ich das "dein" Elberfelder 1905 Johannes Joh 4,16 Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm hierher. Joh 4,17 Das Weib antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann; Joh 4,18 denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; hierin hast du wahr geredet. Joh 4,19 Das Weib spricht zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist. verstehen?
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  • Avatar von H. P. Wepf
    22.06.2018, 06:38
    H. P. Wepf hat das Thema Das Trankopfer im Forum Biblische Lehre erstellt.
    www.BIBELSTUDIUM.de Freitag, 22.06.2018 Das Trankopfer Bibelstellen: 3. Mose 23,13.18.37 Im Alten Testament finden wir verschiedene Opfer, die vom Herrn Jesus sprechen. Das Trankopfer wird aber nicht wie die anderen Opfer einzeln in 3. Mose 1–7 beschrieben, sondern wird als Beigabe der Opfer erwähnt. Das Trankopfer hat mit Freude zu tun. Direkte Bedeutung Das „Trankopfer“ ist vom Wort her gleichbedeutend mit einer „Spende“. Wenn ein Brand- oder Speisopfer dargebracht wurde, dann wurde eine gewisse Menge Wein dazu gespendet, und genau darin bestand das Trankopfer. Es bestand aus Wein. Wein hat in der Bibel die Bedeutung von Freude (vgl. Ri 9,13; Ps 104,15). Gleichzeitig lesen wir in Jesaja 53,12, dass unser Herr „seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod“. Doch wie passt das zusammen? Wie kann der Tod des Herrn Jesus mit Freude in Verbindung gebracht werden? Kontext Dazu ist es wichtig, sich zunächst die anderen Opfer anzusehen und wie Gott sie, und damit Seinen Sohn, sieht. Da finden wir in 3. Mose 1 zunächst einmal das Brandopfer. Es spricht davon, wie der Herr Jesus sich in Seinem Tod Gott ganz und gar hingegeben hat. Das Tragen von Sünden hat beim Brandopfer nichts verloren – es geht nur um die Hingabe zur Ehre Gottes und darum, wie Gott daran Wohlgefallen gefunden hat. In 3. Mose 2 finden wir das Speisopfer, welches vom Wohlgefallen Gottes am Leben des Herrn Jesus spricht. Ein perfektes, sündloses Leben nach den Gedanken Gottes (gezeugt und gesalbt vom Heiligen Geist) in Hingabe an Gott. Als Drittes (in 3. Mo 3) finden wir das Friedensopfer. Dadurch, dass Christus für uns Frieden gebracht hat, dürfen wir jetzt Gemeinschaft haben mit Gott, mit dem Vater und dem Sohn (vgl. 1. Joh 1,3). Und wenn wir anbeten, haben wir Gemeinschaft (wörtlich: „dasselbe-Teil-haben“) mit dem Vater darin, die Herrlichkeiten Seines Sohnes zu betrachten. Das Friedensopfer wird sogar eine Speise Gottes genannt (3. Mo 3,11)! Das Friedensopfer ist ein „Dankopfer“ (3. Mo 7,12) und erinnert uns an die Tischgemeinschaft und Anbetung beim Abendmahl. Ein Opfer, Gott zur Ehre Gott ist vollkommen heilig (Hab 1,13; Jes 6,3) und kann dementsprechend kein Gefallen an Sünde haben. Alle haben gesündigt (Röm 3,23), außer Einer: der Herr Jesus. Er war der Vollkommene, der als Einziger Gott ehren konnte (vgl. 1. Pet 2,22; Heb 10,4–10). Gott konnte nur an Ihm und daran, was der Herr Jesus tat, Wohlgefallen haben. Dadurch, dass der Herr Jesus gestorben ist, wurde Gott geehrt, da erstens die Sünde an sich als in der Schöpfung vorhandenseiendes und Gott verunehrendes Element gerichtet wurde (Christus wurde am Kreuz zur Sünde gemacht ; das nimmt aber nichts von der Verantwortung jedes einzelnen Menschen weg, siehe z.B. 2. Kor 5,20; Joh 3,16) und da Er zweitens den vor Grundlegung der Welt vorhandenen Plan Gottes ausgeführt hat. Gott hätte die ersten Menschen nach dem Sündenfall Seiner Heiligkeit entsprechend sofort in die Hölle werfen können, aber Gott hatte einen Plan! Von Ewigkeit her war klar sichtbar, dass Gott vollkommen und heilig war. Aber jetzt sollte Gottes Gnade und Liebe besonders sichtbar werden. Und das geschah am Kreuz (vgl. Tit 3,4; 1. Joh 4,8.9; Joh 3,16; Eph 1,4; 3,9–11). Wenn wir uns bekehrt haben, gehören wir zum Monument (d.h. zur Gemeinde/Versammlung Gottes), das in Ewigkeit dasteht und bezeugt: „Gott ist Liebe.“ Wo das Trankopfer (nicht) vorkommt Wenn nun das Trankopfer von Freude spricht, dann kann das Trankopfer nicht in Verbindung mit Sünde vorkommen – denn Gott ist heilig. Sünde ist für Gott keine erfreuliche Angelegenheit, und dementsprechend finden wir das Trankopfer nicht beim Sündopfer. Da ist nur Einer, dessen Handeln für Gott Freude brachte: der Herr Jesus. Der Grund, warum der Herr zum Sündopfer wurde, hat mit uns und unserer Sünde zu tun. Der Grund, warum der Herr Jesus zum Brandopfer wurde, hat jedoch in erster Linie nicht mit uns zu tun, sondern nur mit Ihm, wie Er Gott zur Ehre den ewigen Plan ausgeführt und sich dafür ganz hingegeben hat. Gott hat Freude daran, dass Er Gottes Wesen der Liebe offenbart hat, und auch daran, wie Er es getan hat. Deshalb finden wir das Trankopfer nur beim Speis- und Brandopfer gespendet, die vom Leben und Tod des Herrn zum Wohlgefallen Gottes sprechen. Auch in Verbindung mit dem Friedensopfer wird kein Trankopfer genannt – es geht dort nicht ausschließlich um den Herrn, sondern um Anbetung und Gemeinschaft, die uns aktiv mit einschließt. Aber es ist davon nicht weit entfernt, denn wie wir in 3. Mose 3,5 lesen, sollte das Friedensopfer „auf dem Altar, auf dem Brandopfer“ geräuchert werden. Der Gegenstand der Anbetung (das Friedensopfer) ist letztlich die volle Hingabe des Herrn (das Brandopfer). Alle Opfer, und damit auch das Trankopfer, wurden auf dem ehernen Altar am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft geopfert. Im Heiligtum gab es allerdings auch noch den goldenen Räucheraltar. Auf ihm wurden jedoch keine Opfer dargebracht, sondern lediglich Räucherwerk (2. Mo 30,1–9; vgl. 3. Mo 16,12). Es wird ausdrücklich miterwähnt, dass „kein Trankopfer“ auf diesen Altar gegossen werden soll (2. Mo 30,9). Denn, wie C.H.M. es einmal ausdrückte: „Wie wir denn genau gesprochen in dem ehernen Altar Christus in dem Wert Seines Opfers erblicken, so sehen wir in dem goldenen Altar Christus in dem Wert Seiner Fürbitte.“ Der Herr selbst steht in Seiner Gerechtigkeit und Herrlichkeit (Gold, 2. Mo 30,3) und als vollkommener Mensch (Holz, 2. Mo 30,1 vgl. 1. Mo 6,14; Heb 2,14) vor Gott (am Allerheiligsten, 2. Mo 30,6 vgl. Heb 9,4) und lässt die oft in Schwachheit aufsteigenden Gebete, Fürbitten und die Anbetung aufgrund Seiner Person als wohlriechendes Räucherwerk bei Gott ankommen (vgl. dazu Off 8,3.5,8; Ps 141,2). Ähnlich wie beim Friedensopfer ist beim Räucheraltar das Trankopfer (Gottes Freude an dem Was und Wie der Hingabe des Herrn) einfach nicht das Thema. Wie es vorkommt Das Trankopfer wird nicht bei den detaillierten Beschreibungen in 3. Mose 1–7 erwähnt, sondern unter anderem bei den Brand- und Speisopfern, die beständig, täglich, abends und morgens dargebracht werden sollten (2. Mo 29,38–42; 4. Mo 28,3–15). Was der Herr Jesus getan hat, ist Gott beständig und in Ewigkeit zur Freude! Und nicht nur Gott, auch wir Gläubigen werden uns in Ewigkeit an Ihm erfreuen, denn der Wein ist es „der Gott und Menschen erfreut“ (Ri 9,13). Die Menge des Weins, die als Trankopfer gespendet werden sollte, hing von der Größe des Brandopfers ab (4. Mo 28,14). Auf einen Stier wurde z.B. mehr Wein dargebracht als auf einen Widder. Beim beständigen Brandopfer, wo je ein Lamm geopfert werden sollte (2. Mo 29,39; 4. Mo 28,4), war die Menge des Trankopfers „ein viertel Hin“, das sind ca. 1,6 Liter (4. Mo 28,7; 2. Mo 29,40). Dabei ist interessant, dass genau dieselbe Menge an Öl beim mitgeopferten beständigen Speisopfer dargebracht werden sollte (4. Mo 28,5; 2. Mo 29,40.41). Das Öl spricht davon, wie der Herr Jesus im Geist (vgl. Heb 1,8; Lk 1,35; Apg 10,38) vollkommen nach den Gedanken Gottes gehandelt hat. Das Maß der Freude (Wein) Gottes am Sohn entspricht also dem Maß, wie Er nach den Gedanken Gottes gehandelt hat (Öl). Und das heißt: Da Er es im vollkommenen Maß getan hat, ist die Freude Gottes daran ebenfalls eine vollkommene Freude. Das Trankopfer wird nie mit dem Speisopfer allein genannt. Da muss das Brandopfer sein! Der Tod Christi ist für das vollkommene „Freudenergebnis“ nötig und nicht auszulassen. Wie schlimm muss es da für Gott gewesen sein, wenn das Trankopfer statt zum lieblichen Geruch, zu Götzenopfern dargebracht wurde. Israels Geschichte und das Trankopfer Israel blieb JHWH nicht zu allen Zeiten treu. Immer wieder opferten sie Götzen. Das fing bereits an, als Mose mit den frisch erhaltenen Gesetzestafeln vom Berg zum Volk herabstieg. Da hatten sie schon das erste Gebot übertreten (2. Mo 31,18–32,1). Heute wissen wir, dass das Gesetz gegeben wurde, damit wir wissen, dass wir sündigen und den Herrn Jesus als Retter brauchen (Röm 7,7; 3,23.24; Gal 3,24). Auch später und letztlich zur Zeit der Könige finden sich viele Situationen, in denen Götzen geopfert wurden. Irgendwann kam dann der Zeitpunkt, an dem Gott Israel ihre Folge der Untreue spüren ließ, und sie kamen in Gefangenschaft, so wie es für den Fall der Nichtbeachtung des Gesetzes vorausgesagt war (5. Mo 28,58–63). Doch Gott tut das in Seiner Güte nicht unangekündigt. Er warnte durch Seine Propheten – und Er warnt auch heute noch Menschen, die ihre Sünden Gott nicht bekennen und den Herrn Jesus nicht als Retter annehmen (2. Kor 5,11.20). Noch bevor Israel weggeführt wurde, warnte Gott und auch danach. Selbst den kleinen Rest an Menschen, der im Land blieb, warnte Gott noch, um sie zur Umkehr zu bringen. Und dabei wird immer wieder erwähnt, wie schlimm es ist, dass sie ihre Trankopfer nicht Gott, sondern der „Königin des Himmels“ (Astaroth, die Fruchtbarkeits-, Liebes-, Mondgöttin) darbrachten (Jer 7,18; 19,13; 32,29; 44,15–23; vgl. Joel 1,16). Am Ende war der kleine Rest des Volkes sogar so weit, dass sie meinten, es ginge ihnen schlecht, da sie der Astaroth nicht mehr geräuchert hatten (Jer 44,18). Ursache und Wirkung wurde vertauscht. Kann uns das auch passieren? Da ist uns etwas Irdisches viel zu wichtig geworden, und wenn Gott uns das spüren lässt, meinen wir plötzlich, es geht uns schlecht, weil wir nicht genug von dieser Sache haben. Nein, dann ist es vielleicht an der Zeit, sich frei- und aufzumachen, um sich Gott in Demut zu nahen (vgl. Jak 4,6–10). Israel ist in der momentan andauernden Gnadenzeit beiseitegesetzt und Gott handelt mit Seiner Versammlung (vgl. Röm 9,23–25), doch es wird in der Zukunft einen Zeitpunkt geben, wo sie den Herrn Jesus als Messias annehmen und demütig umkehren werden (Sach 12,10; 14,9). Im darauffolgenden 1000-jährigen Reich wird dann wieder geopfert werden und dort ist dann auch wieder das Trankopfer zu finden (Hes 45,17). Wir und das Trankopfer In Philipper 2,17 schreibt der Apostel Paulus: „Wenn ich aber auch als Trankopfer über das Opfer und den Dienst eures Glaubens gesprengt werde, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.“ In Römer 12,1 lernen wir, dass unser Dienst darin besteht, dass wir unsere Leiber Gott zum Wohlgefallen als heilige und lebendige Schlachtopfer darlegen dürfen. Der Dienst des Apostels durfte dazu führen, dass da solche waren, die überhaupt erst einmal glauben und ihr Leben Christus als Opfer darlegen würden (vgl. Röm 15,16). Doch auch wenn er einen so großen und verantwortungsvollen Dienst hatte, geht es ihm nicht um seine Ehre, sondern um die Ehre Gottes! Er freute sich darüber, den Dienst und den Glauben der Philipper zu sehen, und auch wenn sein Beitrag dazu nicht unerheblich gewesen war, nennt er sich „nur“ als dazu gespendetes Trankopfer – ein Trankopfer der Hingabe und Freude daran, dass GOTT geehrt wird. Freuen wir uns auch, wenn wir sehen, wie durch andere Geschwister Gott geehrt wird? Und sind wir zufrieden damit, wenn GOTT durch unseren Dienst geehrt wird, auch wenn wir vielleicht keine Anerkennung dafür bekommen? Wir laufen nicht unseren Lauf, sondern „den Lauf“ und erwarten für alles, was Gott zur Ehre war, ewigen Lohn (2. Tim 4,6–8). Der Herr und die Freude Wir sehen, wie der Herr Jesus zur Freude Gottes in Ewigkeit ist; doch wie war das beim Herrn selbst mit der Freude? Nun, auch Er hatte den Blick auf die Ewigkeit. In 3. Mose 23,13 finden wir das Trankopfer bei dem Fest der Erstlingsgarbe, das von Seiner Auferstehung spricht. Er wusste, dass Gott Ihn „dem Scheol nicht überlassen“ würde und Ihm nach Seiner Auferstehung „Fülle von Freuden“ erwarten würden (Ps 16,10.11). Und diese Fülle (eigentlich „Sättigung“) schließt uns, Seine eingebrachte Frucht, mit ein. Er ist der Erstling – die erste Frucht, die bei der Auferstehung in den Himmel einging (1. Kor 15,20), und wir sind die reiche Ernte, die nach dem Fest der Erstlingsgarbe folgte (1. Kor 15,23). Er erduldete das Kreuz wegen der „vor Ihm liegende Freude“ zur Rechten Gottes (Heb 12,2). Sowohl das Ergebnis Seines Werkes als auch das Bewusstsein, Gottes Willen auszuführen, war für Ihn zur Freude und Seine Speise (Joh 4,34.35 vgl. Mt 13,44). Und damit hatte Er Gott stets vor sich gestellt, was ebenfalls ein Grund zur Freude war (Ps 16,8.9). Wir und die Freude Schon oft hat es der Teufel geschafft, Menschen weiszumachen, dass man sich durch eigene Kraft, Übung und ganz viel „freudloses Leid“ den Himmel verdienen könnte – auch Luther war einmal an dem Punkt. Doch nur das Einsehen der eigenen Unzulänglichkeit und Sündhaftigkeit und das Bekennen derselben vor Gott führen einen letztlich dahin, Frieden mit Gott zu haben (1. Joh 1,9)! Und damit kehrt Freude ins Herz ein (vgl. Apg 8,39), denn wenn jemand gläubig geworden ist, bekommt er den Heiligen Geist (Eph 1,13) und dieser Geist bewirkt Freude (Röm 14,17; Gal 5,22). Der Geist möchte uns den Herrn Jesus groß machen (Joh 16,14); und wie wir bereits im Alten Testament lesen, ist „die Freude an dem HERRN“ unsere Stärke (Neh 8,10). Heißt das jetzt, dass wir als Christen kein Leid mehr erfahren? Nun, wir folgen einem von der Welt verachteten Herrn nach, und das bedeutet, dass wir auch zu Verachteten werden (Joh 15,18–20). Jedoch kann genau das dadurch entstehende Leid für uns zur Freude sein, wie wir bei den Jüngern in der Apostelgeschichte sehen (Apg 5,41). Das ist dann eine geistliche Freude. In Galater 5,17 lesen wir, dass der Geist und das Fleisch „einander entgegengesetzt“ sind, und das bedeutet, dass, wenn das Fleisch sich freut, der Geist leidet, und wenn der Geist sich freut, das Fleisch leidet! Während die Freude für das Fleisch allerdings nur von kurzer Dauer ist und meistens mit Sünde verknüpft ist, ist die geistliche Freude eine bleibende Freude, die das Herz wirklich ausfüllen kann. Wenn es um Gehorsam, Abhängigkeit von Gott und letztlich Gemeinschaft mit Gott geht, spricht der Apostel Johannes sogar von Freude, die „völlig“ ist (Joh 16,23.24; 15,10.11; 17,12.13; 1. Joh 1,3.4; 2. Joh 5.12). Überhaupt findet sich sehr viel zum Thema Freude im Neuen Testament. Man lese nur mal den Philipperbrief. Dennoch erleben wir auf der Erde aber durchaus Leid. Das lernen wir auch von Epaphroditus (Phil 2,25.26). Unsere Freude ist nun mal in erster Linie keine irdische (wie beim Volk Israel), sondern eine geistliche, himmlische. Das bedeutet, dass wir zum einen freudig, ähnlich wie der Herr auf der Erde, das „Danach“ erwarten (Röm 8,18; 2. Kor 4,17) und zum anderen, dass wir jetzt schon mit den geistlichen, himmlischen Segnungen beschäftigt sein dürfen und sie genießen dürfen (Eph 1,3). Wenn wir nun Leid erfahren, dann dient uns das aus geistlicher Sicht immer zum Besten (Röm 8,28), und auch wenn wir jetzt nicht alles verstehen, so wird sich spätestens im Himmel alles aufklären und jede Träne abgewischt werden (Off 21,4). Doch das gilt nur für Gläubige. Dem Fremden davon Weitersagen In 4. Mose 15,13–15 lesen wir davon, dass, wenn ein Fremder unter den Israeliten verweilen würde, er dann auch wie die Israeliten zu tun hatte. Auch er sollte genauso opfern wie die Israeliten. Gott gebührt Lob und Anbetung (Opfer, vgl. Heb 13,15), und der Vater sucht Menschen, die Ihn wahrhaftig anbeten (Joh 4,23). Sind wir uns dessen bewusst? Und sind wir uns auch dessen bewusst, dass es noch viele Menschen gibt, die den Herrn Jesus noch nicht als persönliches Sündopfer kennengelernt haben und dementsprechend auch noch keine Anbetung darbringen? Möchten du und ich uns nicht von Gott gebrauchen lassen, um im Alltag und darüber hinaus den Menschen davon zu erzählen, dass wir in allem Gott verantwortlich sind? Wollen wir ihnen nicht erzählen, dass sie sich nur durch den Herrn Jesus und dessen Opfer Gott nahen können? „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich“ (Johannes 14,6). Marc David Schnabel www.bibelstudium.de – Artikel online lesen
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  • Avatar von H. P. Wepf
    21.06.2018, 14:59
    H. P. Wepf hat das Thema Bäume im Forum Biblische Lehre erstellt.
    ►►Bäume
    0 Antwort(en) | 101 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    21.06.2018, 13:37
    H. P. Wepf hat auf das Thema Wirkung und Rufe Gottes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Lieber Valentin ich musste zuerst in Spanien bei Jairo Navarro nachfragen was auf bibelkreis.ch liegt ... http://www.bibelkreis.ch/M.%20Schneeberg%202006/neue_seite_4.htm uns da auf: ►► "Vorbestimmung" Seite 40.
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  • Avatar von valentin
    21.06.2018, 11:42
    valentin hat auf das Thema Wirkung und Rufe Gottes im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Hans Peter, danke für das einstellen dieses Beitrags. Finde ich gut. Einprägsam durch dasSchaubild. Übrigens, wenn ich fragen darf aus Neugierde: wie heißen Punkte a und b, da c) Exit Möglichkeiten ist?
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