Aktivitäten

Aktivitäten filtern
Sortieren nach Zeit Anzeigen
Aktualität Aktualität Beliebtheit Beliebtheit Alle Alle Letzte 24 Stunden Letzte 24 Stunden Letzte Woche Letzte Woche Letzter Monat Letzter Monat Alle Alle Bilder Bilder Forum Foren
  • Avatar von RandyR
    Heute, 21:45
    RandyR hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Hallo Oliver, danke für deine schlauen Fragen, das meine ich wirlich so, besonders die erste Frage, eine echte Herausforderung. Frage 1: Kannst du die Größe deines Bilderrahmens aus der Schrift herleiten / belegen? Nun, ich versuche es. Wofür dient ein Rahmen? Er trennt die Außenbereiche von dem Bild ab und verleiht dem Bild seine räumliche Tiefe, selbst bei einem zweidimensionalem Bild. Ich meine, dass wir im biblischen Rahmen zwei Teilbilder haben, nicht im Bild selbst, sondern das, was wir mit unseren Augen erfassen. Es sind zwei Bilder von dem gleichen Gegenstand, den wir mit unseren zwei Augen aufnehmen. Erst im Gehirn werden die Teilbilder zu einem Ganzen zusammengefügt, der betrachtete Gegenstand zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt. Einen ähnlichen Effekt können wir mit der Bibel erleben. Die Augen richten sich auf zwei Flüsse, die das Land Babylon durchfließen. Babylon hat viele Namen, eines von ihm ist Sinear. Das Wort setzt sich zusammen aus der Zahl zwei und aus dem Wort Fluß. Aus diesem Grund nennt sich dieses Land auch, das Land der zwei Flüsse oder kurz Zweistromland. Einer der Flüsse begegnet uns bereits in Genesis 2. Dort wird der Euphrat als vierter Fluss erwähnt. Im Anfang waren es nicht vier Flüsse, denn es heißt in Vers 10: Und ein Strom ging aus von Eden, den Garten zu bewässern. Erst im Garten teilt Gott den Strom in vier Teilströme. Wichtig: Alle vier Ströme enthalten das gleiche Wasser. Kehren wir zurück ins Land Sinear, dem Zweistromland. Was repräsentieren Euphrat und Tigris? Meine Interpretation: Sie symbolisieren das Alte und das Neue Testament. Bringen wir beide Beschreibungen zusammen, bringen sie mit unseren geistlichen Augen zur Deckung, erkennen wir die Tiefe des Wortes Gottes. Mit dem Zweiten sieht man besser! Weiß bereits das ZDF und wirbt mit diesem Slogan für seine Programme. Ich habe festgestellt, den Werbe-Slogan können auch wir Christen gut gebrauchen und die Menschen motivieren, beide Teile der Bibel gleichberechtigt nebeneinander zu stellen und zu studieren. Probleme? Sind's die Augen! Jesus erklärt den Unterschied zwischen einem „lichten“ Auge und einem „finsteren“. Seine Worte lassen sich nur verstehen, wenn wir uns das hebräische Wort genauer ansehen. Das Wort für Auge lautet im hebräischen Ayin – עין – und wird sowohl wörtlich gebraucht als auch bildlich. In Analogie wird es als Quelle einer Landschaft verstanden und beschreibt die Wirkung des Gesehenen, sowohl nach innen als auch nach außen. Das Auge ist Einfallstor für Dinge, die wir uns ansehen. Damit wird es zugleich zur Quelle des Inneren und Äußeren und beeinflußt uns. Im Inneren verändert es unser Denken und Fühlen und wirkt nach außen und bestimmt somit unseren Lebensstil und unseren Taten. Beschäftige ich mich mit der Bibel, sowohl mit dem Alten als auch Neuen Testament und studiere die Details, dann bekomme ich eine ausgewogene Vorstellung von dem Gesagten. Das hat Einfluss auf mein ganzes Inneres und wird sich in meinem Denken und Handeln nach außen hin auswirken. Gesunde Augen verstehen Prophetie Daniel 12. Die Worte des Herrn an Daniel können erst verstanden werden, wenn wir uns die hebräischen Begriffe und alle ihre Wortwurzeln genau ansehen -was an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde-. Gott spricht: Gehe hin, Daniel; denn die Worte sollen verschlossen und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes. Was versiegelt wurde, kann von Menschen nicht aufgebrochen werden, jede Erklärung über das Buch Daniel kann nur bruchstückhaft geschehen, weil es versiegelt ist. Wann aber werden die Worte des Herrn verstanden? Wann wird die Zeit des Endes sein? Ich meine, dass wir in dieser Zeit leben, dennoch ist der Prophet Daniel bis heute weitgehend unentschlüsselt geblieben. Weiter sagt der Herr: Viele werden sich reinigen und weiß machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen. Selbst wenn die Siegel gebrochen und die Prophetie verstanden wird, die Gottlosen werden es auf keinen Fall verstehen. Die aber, von den vielen anderen, werden sich reinigen, weiß machen und läutern. Was Daniel versiegelt hat, werden Menschen, die Gott dazu gebraucht, öffnen und den Inhalt verständlich machen. Dann werden die vielen Gottesfürchtigen es verstehen. In Daniel 12,4 befahl Gott: Und du, Daniel, verschließe die Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden es durchforschen, und die Erkenntnis wird sich mehren. Ich möchte nun den Fokus auf das Wort „durchforschen“ lenken, weil es uns die Periode anzeigt, in der die prophetischen Texte entschlüsselt werden. Das hebräische Wort für durchforschen lautet שוט (ausgesprochen wie das englische shoot). Es bedeutet: 1. gehen; 2. sich herumtreiben; 3. hin- und hergehen ( auch: schnell hin- und hergehen oder letzte Steigerung: hin und her rennen; 4. rudern; 5. streiten; 6. auspeitschen, im Sinne von: das Meer mit den Rudern schlagen; 7. Matrose; 8. Ruderer. (Und wieder scheinen wir bei unseren Dioskuren gelandet zu sein, obwohl das gar nicht meine Absicht war. Du siehst Oliver, deine Frage war auch für mich persönlich wichtig. ) Bis vor vier Jahren bin ich durchs Wort Gottes gegangen, gleich einem Spaziergang, wollte mich einfach nur mal darin bewegen. Manchmal habe ich mich auch dort nur so herumgetrieben, aus Langeweile vielleicht? Habe nichts besonderes und schon gar nichts aufregendes gesucht. Doch plötzlich: Auf meinem Schlendrian bin ich auf etwas gestoßen. Es hat meine ganze Aufmerksamkeit an sich gezogen. Das hatte ich nun davon, schlendere einfach so herum und finde einen Schatz. Doch halt, hatte ich nicht zuvor im anderen Strom ähnliches aus den Tiefen seines Bettes glitzern sehn. Ich ging zurück und siehe, es war noch da und schien nun durch das Licht des anderen noch kräftiger zu funkeln und zu leuchten. Was hab ich da entdeckt und wie hebe ich jetzt den vermeintlichen Schatz? Geeignetes Werkzeug musste her. Einen Computer besaß ich bereits, nun noch Wörterbücher kaufen, sowohl in Buchform als auch Digital. Schon vor längerer Zeit hatte ich mich der hebräische Sprache mit Mühe angenähert. Schreib- und Leseübungen füllten manche freien Stunden aus, ganz ähnlich wagte ich mich an die griechische Sprache heran. Und endlich! Ich begann ganz langsam Details meines Schatzes zu erkennen. Mal da, mal dort, immer wieder fand ich Parallelen in den beiden Teilen der Bibel. Erst lief ich zur einen Stelle und dann zurück zur anderen. So wie Elia oder war es Elisa? Ständig laufe ich zwischen den beiden Flüssen hin und her. Joggen war gestern, heute der Sprint. Es gibt Tage, da bin ich ganz außer Atem, weil ich von seinem Wort nicht lassen kann. Und weil das Wort „durchforschen“ auch einen Matrosen beschreibt, der am Ruder sitzt, gebe ich mir den Schlagtakt selbst vor, um bald ans Ziel zu kommen. Doch der Wind weht wo er will. Und so höre ich oft auf zu rudern und füge mich dem Wind, dem Geist Gottes, übe mich, wie ein Philippus, vom Herrn mal dahin, mal dorthin, geführt zu werden. Als Schüler lausche ich seinen Worten. Das ist mein Rahmen, die Bibel und nur die Bibel. Doch eine wichtige Nebenbedingung muss ich erfüllen, um richtiges Verständnis zu erlangen, ich muss mich in der Schöpfung gut auskennen, muss z.B. die Biene zuvor studiert haben, um den Honigräuber zu entlarven. Auch muss ich wissen, was ein Schaf ist und worin es sich von einem Widder unterscheidet. Um noch ein letztes Beispiel zu nennen: Warum sieht die Sulamitin im Hohenlied ihren Geliebten sowohl als Gazelle als auch als jungen Hirsch umherspringen? Die Hapax Legomena Nun gibt es auch Dinge in der Bibel, die einfach nur erwähnt werden und sich ansonsten keine weiteren Ausführungen dazu finden lassen, wie z.B. die einmalige Erwähnung der Dioskuren; die sind übrigens ein Hapax Legomenon. Das ist ein Wort, das nur einmal in der Bibel vorkommt. Meine Interpretation zu den Hapax Legomena lautet immer: „Diese Wörter deuten auf die Endzeit“. Bis heute konnte ich keine Stelle finden, die meine These widerlegt hätte. Externe Informationsquellen Wann immer Namen in der Bibel erwähnt werden, die sonst nirgends weiter auftauchen, suche ich im Internet und frage mich: Warum wird das oder das in der Bibel erwähnt. So auch bei den Dioskuren. Erst letzte Woche begann ich mir die Reisen des Apostel Paulus anzusehen. Auf der ersten Reise kommt er in das Land Kappadoziens, einer Landschaft der guten Pferde. Einige Tage später komme ich mit Gläubigen ins Gespräch und so auch auf die Dioskuren. Nochmals bin ich ins Internet gegangen und fragte mich: Warum werden die Dioskuren erwähnt? Die erste „schlechte Phantasie“ darf nun jeder auf bbkr.ch lesen. Nachdem du Oliver mich nun mit einer wirklich guten Frage konfrontiertes, dachte ich nochmals über meine Ausführungen nach. Und so komme ich zu einem weiteren Schluss: Gott hat allgemein bekannte Dinge aus den religiösen Vorstellungen der Griechen benutzt, um etwas von sich selbst zu erzählen. Und weil Gott nie eindimensional redet, können wir die Geschichte der Dioskuren auch auf Jesus selbst deuten. Er ist sowohl Polydeukes als auch Kastor. Der Erste symbolisiert den Himmlischen und der zweite den irdischen, gleichsam als ein Zwilling, Gottes Sohn und Menschensohn in einem. Dieser Zwilling kümmert sich um die Passagiere und die Mannschaft, sorgt sich um die, die auf dem alexandrinischen Schiff unterwegs sind. Nicht die griechischen Götter Kastor und Polux bieten den Seefahrern Schutz, nur Jesus allein. Warum kann ich so kühn behaupten, dass die Zwillinge auch von Jesus reden? Hat der Apostel Johannes Jesus nicht als das Wort Gottes beschrieben? Doch, hat er. Und so beschreibt Johannes das ewige Wort Gottes und wie er Mensch wurde. Was aber ändert es daran, dass die Bibel auf jeder Seite uns Jesus darstellt? Es ändert nichts, nicht wahr? In zig Beispielen könnte dies erklärt werden, kann mich aber nur auf wenige Hinweise beschränken. Im Buch der Richter zum Beispiel bildet jeder Richter Jesus vor, in gleicher Weise auch Samuel, der nicht nur Richter, sondern auch Priester war, und uns ebenfalls von Jesus erzählt. Von der Geschichte Davids wissen wir es ja schon lange, auch deshalb, weil vieles von ihm zu offensichtlich und zu direkt auf den Messias hinweist. Und nun kommt das fast Absurde: Selbst in Geschichten, in denen wir es von seinem Klartext niemals vermuten würden, wird uns über Jesus in höchster Ästhetik erzählt. Auch wenn ich bereits einige Dinge entdeckt habe, so bleiben sie für mich immer noch zu wunderbar. Wichtig: Die Deutungen aus solchen Texten müssen sich immer mit dem Klartext decken. Ergeben sich in der bildlichen Deutung Widersprüche, muss die Interpretation als Fälschung entsorgt werden. Die gesamte Bibel hat drei wunderbare Themen und ein unerkanntes viertes: Wir lesen: Drei sind es, die zu wunderbar für mich sind, und vier die ich nicht erkenne: 1. der Weg des Adlers am Himmel 2. der Weg der Schlange auf dem Felsen 3. der Weg eines Schiffes im Herzen des Meeres 4. der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau. Der Adler spricht von Jesus, die Schlange spricht von Satan, das Schiff spricht von seiner Gemeinde, und der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau spricht von Christus und seiner Braut. Das sind die Hauptthemen der Heiligen Schrift. Von Genesis bis Offenbarung Die verschleierten Anfänge werden zunehmend enthüllt. Auf dem Weg von Genesis bis zur Offenbarung werden uns zunehmend die Dinge, die beide Bündnisse betreffen, Hagar und Sarah, geoffenbart. Doch Enthüllung bedeutet nicht, dass wir auch immer gleich erkennen, was wir da zu sehen bekommen. Unsere Aufgabe ist es zu puzzeln. Erst wenn das letzte Puzzleteil ausgelegt und an der richtigen Stelle eingefügt ist, hat sich das Geheimnis Gottes erfüllt. Offenbarung 10, 7. Und so möchte ich als Diener Christi arbeiten und als Verwalter der Geheimnisse Gottes die Dinge wohlgeordnet darlegen. Überflüssiges: das was den Rahmen der Bibel sprengt Außerhalb des Rahmens zähle ich menschliche Überlieferungen, Kommentare und Sonderlehren. Dazu gehören die gesammelten Werke der römischen Kirche, die jüdischen Schriften, die Kommentare christlicher Gelehrten, Werke aus allen Denominationen. Alle haben sich auf irgend eine Weise geirrt. Gehören sie deshalb nicht zu den Reisenden? Doch, auch sie gehören dazu. Auf seiner Seereise nach Rom musste Paulus erleben, wie die Mannschaft alles über Bord werfen musste. Zuerst das Takelwerk, das ist das Tauwerk, das besonders den Mast in seiner Verankerung halten soll, wenn die Segel gesetzt sind, aber auch andere Teile wurden damit festgezurrt. Solche Knoten zu lösen ist keine leichte Arbeit. Als nächstes wird Fracht über Bord geworfen. Das sind fremde Dinge, die man für andere transportiert, i.d.R. gegen Entgelt. Wie viel Zeugs hat man im Christum an Bord geholt und bis heute mitgeschleppt, obwohl es gar nichts mit ihnen zu tun hat. Wir haben manches Ding transportiert, von dem heute noch die anderen glauben, es habe etwas mit uns zu tun. Wie man sich doch irren kann, nicht wahr? Am dritten Tag werfen sie endlich das Schiffsgerät mit den eigenen Händen fort. Was war das wohl für ein Gerät? Ob das noch da draußen umherschwimmt? Schaut man über die Reling sieht man es: Überflüssiges! Oh, wie viel Krempel schleppen Gemeinden mit sich herum, die niemals von Gott gewollt waren, wie z.B. die Ohrenbeichte in der katholischen Kirche oder die Zulassungsprozedur bei den exklusiven Brüdergemeinden. Alles was Menschen so mit eigenen Händen tun, um in den Himmel zu kommen, muss eigenhändig ins Meer geworfen werden und zwar jeder für sich. Der Rahmen – 66 Bücher Ein guter Rahmen bietet nicht nur ein stabiles Gerüst, sondern sieht auch noch gut aus. Genial von Gott konstruiert liefert uns die Bibel mit ihrer Ordnung, Klarheit und Stabilität ein Werk, das völlig ausreicht, um sein Haus zu bauen. Wir staunen über die Schönheit, die unübertroffen ist. Die Bibel ist mein Juwel in der Weltliteratur. Nicht nur rund und ohne Kanten, sie strahlt in allen Nuancen die Farbenpracht und Anmut des Messias aus. Er ist Rahmen und Inhalt zugleich, um sich der Braut zu präsentieren. Paulus hat an diesem Bild kräftig mitgemalt. Auch in der Schöpfung kann man Jesus selbst erkennen, die Schattenbilder seines Wesens sehen und sich daran erfreuen. Beispiele: Wurm - Adler, Löwe – Stier, Gazelle – Hirsch, Baum – Weinstock, Holz – Stein, Gold, Silber, Kupfer uvm. Frage 2. Was meinst du mit Gemeinde Jesu und was/wer ist der Garant für das darin Verbleiben? Paulus schreibt drei Mal an die Korinther: Ihr seid der Tempel Gottes. Im AT bildete Israel die Gemeinde, die sich um bzw. vor das Heiligtum versammelten. Im NT bilden die Christen sowohl die Gemeinde als auch das Haus. Jeder Christ ist Teil des Hauses Gottes, weil er als lebendiger Stein in dieses Haus eingefügt wurde. Es ist ein Haus, das nicht mit Händen gemacht ist. In einer örtlichen Gemeinde können durchaus auch solche leben und arbeiten, die zwar zur Gemeinde gehören, aber nicht Teil des geistlichen Tempels Gottes sind und damit spreche ich nicht von Ungläubigen, sondern von Gläubigen. Aber welche Art von Glauben liegt bei diesen vor, die keine lebendigen Steine sind? Am Ende des zweiten Kapitels des Johannesevangelium heißt es: viel glaubten an seinem Namen, als sie seine Zeichen sahen, die er tat. Was war das für ein Glaube, wenn es dann weiter heißt: Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte. Eines ist sicher, die, die an ihn glaubten, hatten keine persönliche Beziehung zu ihm, hatten kein Vertrauensverhältnis zu ihm aufgebaut. Wer zu Jesus keine persönliche Beziehung, der wird ihm auch nicht seine Schuld eingestehen. Das ist aber notwendig, um in eine Beziehung mit ihm einzutreten und ihn in vertrauter Zweisamkeit besser kennenzulernen. Und somit kommen wir zum zweiten Teil deiner zweiten Frage: Wer ist der Garant für das darin Verbleiben? Die Reise des Apostels als Gefangener des römischen Hauptmanns beschreibt nicht nur Historisches. Erst wenn wir die Geschichte auch als Allegorie erkennen, sind wir in der Lage, den Text auch auf uns anzuwenden. Und das habe ich getan, ich habe den Text auf mich persönlich anwendet. Der Herr hat mir gezeigt, dass diese Geschichte auch meine Geschichte ist. Aber nicht nur das. Die Reise darf auch als Reise der Gemeinde durch diese Zeit gelten. Dies ist nur möglich, weil die Allegorie sich an ein festes Muster hält. Zudem liegt es in der griechische Sprache begründet, die es erst möglich macht, den Text auf so unterschiedlichen Ebenen zu deuten. Die Bedeutungsbreite der griechischen Wörter, wie auch der hebräischen, ermöglichen es, die verschiedenen Interpretationen vorzunehmen, so wie in diesem Abschnitt kurz angerissen. Und die Zahl der Passagiere bestätigt Zeitraum der Gemeinde Jesu, was wiederum mit den Lehrbriefen des Apostels Paulus korrespondiert, und diese wiederum weisen direkt auf die sieben Gemeinden aus Offenbarung 2 und 3. Zahlen sind unbestechlich, sie dienen uns als deutliche Marker, sei es zeitlich oder sachlich. Einsteigen oder zurückbleiben Wer auf dem Schiff ist, gehört dazu, alle anderen würden und können gar nicht erst eingestiegen, gehören daher nicht dazu. Das Schiff steht als Symbol für Gottes Transport- und Rettungsmittel, ob für jeden Einzelnen von uns oder auch gemeinsam als Gemeinde. Wenn Gott die Wasser mit seiner hohlen Hand misst (Jes.40,12), wieviel mehr darf sich das Schiff, das sich auf solchen Wasser befindet, in seiner Hand sicher fühlen. - Aber das Bild eines Schiffes, das als Rettungsmittel dient, kennen wir ja bereits aus der Geschichte Noahs.- Noahs Arche war ein Kasten, der, so hat es Werner Gitt nachgewiesen, unsinkbar war, hatte jedoch keine Segel, keine Ruder und schon gar keinen Motor. Sowohl bei dem adramyttischen als auch beim alexandrinischen Schiff handelt es sich jedoch jeweils um ein Segelschiff. Segler benötigen, um auf Fahrt zu kommen, Wind. Im griechischen, wie auch im hebräischen, lässt sich das Wort für Wind auch mit Geist übersetzen. Damit haben wir den Schlüssel zur Geschichte der Seereise. Der Wind schließt uns das Geheimnis der Seereise auf und bringt uns alle ans Ziel. Der Allegorie wohnt noch eine Eigenschaft inne, sie kann spiegeln. Mit dem gleichen Text, genau den gleichen Worten, lässt sich auch eine völlig andere, weniger erfreuliche Geschichte erzählen … Immer jedoch muss die Interpretation einer biblischen Allegorie sich mit den Klartexten der gesamten Schrift decken. Manchmal kommen Details zum Vorschein, die einen überraschen und den Klartext noch klarer und sicherer machen. Du hast Rechenschaft gefordert, ich habe geliefert.
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von RandyR
    Heute, 21:44
    RandyR hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Ich wollte, du möchtest ein wenig Torheit von mir ertragen. Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen. 2.Kor.11 Die Jungfrau dem Christus. Wer die zwei wohl sein mögen?
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von Martin-Andry
    Heute, 01:51
    Martin-Andry hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Lieber Randy "aber wir sind auch die Braut des Christus" Wo hast Du das her, das steht nirgends in der Schrift. Mit Schrift meine ich die Bibel. Solche falsche Ausdrücke findest in katholischen und evangelischen Menschmöchtegernexpertesein-Heftchen. Braut des Lammes JA Braut des Christus????? Befasse Dich doch einfach mal mit """Thema""" Lamm und dann noch mit Christus / Messias. Dann noch zu "Niemand soll aus dem Schiff aussteigen, welches sich Gemeinde Jesu nennt" Wohin steuerst Du, Errettung durch Werke oder Pseudo-Kalvinismus? Hab ich irgendwas verpasst oder total missverstanden von dem was Du geschrieben hast? Gut möglich, und besten Dank für die Antworten auf meine Fragen sobald Du Zeit dazu findest. Gruss Martin
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von Martin-Andry
    Heute, 01:34
    Martin-Andry hat auf das Thema Die Frauen Jakobs und ihre Bedeutung im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Liebe Freunde Kann mir jemand helfen? Ich suche die Stellen wo geschrieben steht "wir sind Jerusalem und Zion". Vielen Dank für Eure Hilfe Martin
    3 Antwort(en) | 79 mal aufgerufen
  • Avatar von bobby
    Gestern, 20:07
    bobby hat auf das Thema Die Frauen Jakobs und ihre Bedeutung im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Zitat: ""Lea gehört zu jenen Typen von Christen die schlecht sehen und dadurch alles aufweichen, aber ansonsten liebevoll sind. Außerdem sagt sie von sich, dass sie schwach sei. Und nicht nur das, sie ist beständig müde. Lea ist kränklich. Es zeigen sich folgende Symptome: Magenkrämpfe, übelriechende Flatulenzen und Durchfall. Immer wieder wird ihr nach dem Essen übel und sie muss sich übergeben. Was sie erbricht, es riecht nicht gut. Wegen ihres immer wiederkehrendem Unwohlseins, muss sie oft das Bett hüten. Lea erkennt nicht, dass es die aufgeweichte Nahrung ist, die sie krank macht und ihr auch das Augenleiden beherrscht hat.""Zitat Ende Ich habe die Bibel sehr oft von vorne bis hinten durchgelesen. Sowas habe ich nicht gefunden. Wo soll das stehen?
    3 Antwort(en) | 79 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    Gestern, 16:45
    andy hat auf das Thema Die Frauen Jakobs und ihre Bedeutung im Forum Biblische Lehre geantwortet.
    Guten Abend Randy R. aus Berlin Bitte nenne die Verfasser dieses Dokuments und auch die Grafik möchte ich sehen. Was für eine Forschungsart ist gemeint und wer sind diese Forscher?
    3 Antwort(en) | 79 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    Gestern, 15:43
    Olivier hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Lieber Randy R. Kannst du die Grösse deines Bilderrahmens aus der Schrift herleiten/belegen? Was meinst du mit "Gemeinde Jesus" und was/wer ist der Garant für das darin Verbleiben?
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von RandyR
    Gestern, 15:41
    Die Verwandtschaftsverhältnisse zu studieren ist hochspannendes Abenteuer und für uns aufschlußreich zugleich. Sehen wir uns zunächst die Bilder an, mit denen wir als Christen beschrieben werden. Wir sind Kinder Gottes, wir sind Söhne Gottes, wir sind das Haus Gottes, wir sind Jerusalem und Zion, wir sind die Braut, wir werden sein wie Engel, dann sind wir Könige und Priester, wir sind Pferde, Schafe, Adler uvm. Immer werfen die Dinge, mit denen wir verglichen werden, ein Licht auf das, was wir sind bzw. sein werden. Jeder von uns assoziiert mit den Begriffen jedoch nicht immer dasselbe. Damit wir unsere schlechten Phantasien ablegen, um die Bilder treffend zu beschreiben, ist es notwendig, die Texte der Schrift genauer zu studieren - soweit meine einführende Vorrede. Fortsetzung im neuen Thread: Die Frauen Jakobs und ihre Bedeutung. Nun zum eigentlichen meiner Erklärung. Mal werden die Figuren in der Bibel vom männlichen Aspekt betrachtet, mal vom weiblichen her. Wir sind Söhne Gottes, aber wir sind auch die Braut des Christus. Die Söhne Jakobs bilden den männlichen Gesichtspunkt und ihre Mütter den weiblichen. Die Namen der Mütter erklären uns anschaulich unser Verhältnis zu Christus. Die Söhne erläutern die Frucht, die sich daraus ergibt. Nun wünsche ich: alle würden der Rahel ähnlicher werden. Fortsetzung im einem neuen Thread. Die Frauen Jakobs ... Warum hatte Jakob vier Frauen? Lag es an Jakob? Nein, Jakob wollte nur eine Frau und zwar Rahel. Warum aber kam es dazu, dass er am Ende doch vier Frauen hatte? Zum einen war es Laban, der ihm die Ältere bei Nacht zuführte und zum anderen lag es an den Frauen selbst. Jede von ihnen hatte so gewisse Schwierigkeiten mit sich. Manchmal ist es gut und einfacher für das Verständnis, das Ergebnis einer Untersuchung gleich zu nennen und anschließend die Details zu erklären. Die Summe unserer Forschungen haben ergeben: Die vier Frauen repräsentieren vier Beziehungstypen von Christen. Was wir nun mit unseren Worten zu erklären versuchen ist nur möglich, weil wir das verborgene Manna in der Bibel suchen. Wir haben uns aufgemacht und suchen und erspüren das unter der Hand Liegende. Solche Dinge sind in der Bibel verschleiert und versteckt. Sogar in Fremdartiges hat Gott sie eingepackt und eingewickelt. Im Klartext der Schriften ist das Geheimnis des Christus mit seiner Braut vernebelt und undeutlich in vielen Geschichten zu finden. Mit unserem ganzen Herzblut haben wir uns für euch ins Zeug gelegt. Brennen für den Herrn heißt nicht: ich renne gleich fort und stürze mich in die Arbeit. Das Feuer der Leidenschaft gilt noch immer ihm oder nicht? Für den Herrn brennen heißt: Ich brenne zu ihm hin, meine Liebe ist zu ihm hin ausgerichtet. Es ist unser sehnlichster Wunsch, auf Tuchfühlung mit ihm zu bleiben. Ihn zu studieren, ihn, der sich in seinem Wort uns enthüllt, wenn wir ihn in seinen Verstecken anfangen zu entdecken. Täglich führen wir unsere persönlichen Untersuchungen fort mit dem Streben, gründlich zu sein. Auf diese Weise erfahren wir, wie er denkt und wie er fühlt. Verstehen sein Handeln und die Wege, die er mit uns geht. Während wir den Herrn so von allen Seiten betrachten, lernen wir nicht nur ihn kennen, sondern erfahren von ihm viel über uns selbst. Ist es nicht so? Auf die gleiche Weise lernt eine Frau den Mann kennen und umgekehrt. Wenn er für sie und sie für ihn das Wichtigste und Liebste ist, werden sie viel miteinander reden und darauf achten, was der andere sagt und vor allem, wie er es meint. Wie könnten sich die Zwei ansonsten kennenlernen und verstehen und auch später noch vertraut miteinander bleiben? Die vier Frauen Jakobs Die fettgedruckten Wörter sind dem hebräischen Text entnommen und in ihrem Wortsinn wiedergegeben. Lea gehört zu jenen Typen von Christen die schlecht sehen und dadurch alles aufweichen, aber ansonsten liebevoll sind. Außerdem sagt sie von sich, dass sie schwach sei. Und nicht nur das, sie ist beständig müde. Lea ist kränklich. Es zeigen sich folgende Symptome: Magenkrämpfe, übelriechende Flatulenzen und Durchfall. Immer wieder wird ihr nach dem Essen übel und sie muss sich übergeben. Was sie erbricht, es riecht nicht gut. Wegen ihres immer wiederkehrendem Unwohlseins, muss sie oft das Bett hüten. Lea erkennt nicht, dass es die aufgeweichte Nahrung ist, die sie krank macht und ihr auch das Augenleiden beherrscht hat. Rahel ist das Mutterschaf; sie versorgt die Jungen, betreut und begleitet sie, bis sie selbst einmal in diese Rolle hineingewachsen sind. Erziehen ist nicht leicht. Von ihren Augen wird bezeugt, dass sie entwerfen und skizzieren. Die Lehrerin des Guten erläutert was sie aufgemalt. Am Ende ihres Unterrichts fast sie alles zusammen. Sie geht der Herde durch ihr Beispiel voran und auf diese Weise leitet sie durch ihr Vorbild. Rahel hat keinen besonderen Stall, weil sie mit ihren Schafen auf Reisen ist. Silpa, die Magd Leas: sie duftet, doch wie schnell verliert sich bei ihr der Wohlgeruch. Morgens, mittags, abends: ein paar Tropfen hinter ihren Ohren tropfen. Und so tröpfelt ihr Leben dahin und alles verrinnt, wird zu Luft. Bei ihrer feindosierten Anwendung des Wortes Gottes lässt sich die Liebe kaum steigern. Selbst all zu heftig aufgetragen, treibt es die Nächsten weiter fort. Der Herr will Silpa ganz natürlich haben, so wie sie gemacht und mit ihren Gaben. Wer hätte das gedacht? Bilha, die Magd Rahels: Schüchtern, ängstlich, scheu, kleinmütig und verzagt. Ständig klopf der Herr an ihrem Herzen, doch sie öffnet ihm die Türe nicht. Jedes klopfen an der Türe, lässt sie das Pochen ihres Herzens hören, doch sie traut sich nicht. Schon seit Jahren und in den letzte Wochen, hört sie vermehrt sein sanftes Pochen. Leise sagt er ihr: Bilha, traue dir. Weiß Bilha nicht, dass Jesus ihr die Treu geschworen, sie keine Angst zu haben braucht? Die Interpretation Jakob bietet Laban an: Sieben Jahre diene ich dir und du gibst mir Rahel dann zur Frau. Weil Laban ihm aber Lea in der Hochzeitsnacht unterschiebt, muss Jakob weitere sieben Jahre arbeiten, um Rahel zu ehelichen. Die gesamte Dienstzeit für Rahel beläuft sich auf 14 Jahre. Die Zeitperiode wird repräsentiert durch die 14 Lehrbriefe, von Römerbrief bis zum Hebräerbrief; dargestellt auch durch die zwei Runden, wie in unserer Grafik abgebildet. In Bezug auf Lea hat Jakob sieben Jahre gedient, beschrieben in den sieben Lehrbriefen, denen von Jakobus, Petrus, Johannes und Judas. Wie eng ist unsere Beziehung zum Herrn? Haben wir täglich vertrauten Umgang mit ihm? Wie sieht dieser Umgang konkret aus? Frühstücken wir morgens hastig, indem wir schnell noch einen Kalenderzettel lesen, Duft hier, Duft dort; oder reden wir mit ihm in Ruhe und fragen nach. Nachfragen ist wichtig. Das geschieht, indem wir uns vom Herrn Ähnliches zeigen und erklären lassen, die Speise genauestens untersuchen und nicht mit Kommentaren aufweichen lassen oder gar verändern, sondern uns die Wortwurzel ausgraben und sie betrachten. Jakob liebt Rahel und weil sie ihn liebt und beständig um ihn ist, kann sie seine Gegenwart fröhlich genießen. Aber auch sie hatte lange, wie ihre Schwester, ähnliche Probleme. Warum hat der Herr ihren Leib verschlossen? Rahel fehlte etwas ganz Kleines: Bin ich dir nicht besser … fragte ihr Mann. Wir dürfen die Frage Elkanas an Hannah nicht als Vorwurf verstehen. Elkana erinnert sie nur daran, will ihre lautere, d.h., reine und gerechte, Gesinnung aufwecken. Hannahs Geschichte deutet damit direkt auf den Hebräerbrief. Ist uns der Herr nicht besser als …? Ist er denn nicht das Zentrum unseres ganzen Seins? Doch, natürlich! Der Herr bestätigt: Ich bin von deinem Besseren überzeugt. Wenn dem so ist, dann wird er uns auch zu sich holen, der, der uns über alle Maßen liebt, weil auch wir in über alles lieben. Die Geschichte um Hannah hat zwei Ebenen, eine irdische und eine himmlische. Die Frage, bin ich dir nicht besser, wird mit einem Zusatz verknüpft: besser als zehn Söhne? Die zehn Söhne sind die zehn Jungfrauen aus Matthäus 25. Hannah ist entrückt. Sie stellt fest, es fehlen die Zehn und des-halb weint sie. Und weil sie auch nicht essen mag, deutet ihre Abstinenz auf Laodicäa. Hannah weinte bereits auf Erden, weil sie mit ihrem Herrn gemeinsam vor verschlossenen Türen stand. Er war nicht in ihrer Mitte und auch Hannah wurde vor die Tür gesetzt. Die Zehn bilden die 10 Stämme des Nordreiches Israel. Die sind nun zu einem Teil zurückgeblieben und müssen in die dritte Runde gehen. Wenn Elkana fragt: Warum isst du nicht? Und warum ist dein Herz betrübt, so kennt Elkana sehr wohl den Anlass ihrer tiefen Traurigkeit, denn er selbst nennt ja den Grund: Bin ich dir nicht besser? Das Geschenk, dass Gott ihr macht, ist Samuel, der Hoherpriester über Israel. Hannahs Erstgeborener ist das große Vorbild auf den Hohenpriester und Messias par excellence. Was Hannah später tut, ist der höchste Ausdruck ihrer Liebe: Sie schenkt ihr Geschenk ihrem Gott zurück. Und genau das Gleiche finden wir im Hebräerbrief, zwar verborgen, aber auffindbar. Etwas offensichtlicher wird es in Philemon erklärt, denn der, der für Paulus ganz persönlich nützlich geworden war, schenkt er dem Philemon zurück. Erst wenn wir die Nützlichkeit des Nützlichen auf Herz und Nieren untersuchen, erkennen wir unseren Herrn. Der Brief an Philemon darf als Herz der gesamten Bibel begriffen werden. Zudem ist er ein Lückenbrief. Immer wieder werden wir aufgefordert die Leerstellen selbst zu füllen. Mit was füllen wir die Lücken auf? Unsere Empfehlung kann nur lauten: Oh ne Jesus, Onesimus, geht es nicht. Die Trägheit der Hebräer lässt den Schreiber fast verstummen, weil sie die Geschichten von diesem, von dem Paulus reichlich erzählen wollte, gar nicht fassen können. (Siehe auch den Brief an Philemon). Tausend Worte, das ist es, was Paulus ausdrücken will, würden nichts erreichen, sie würden nicht genügen, um die Herrlichkeit des Sohnes Gottes zu erzählen und zu erklären. Das ist es, was der Herr den Hebräern leise und sanft vorwirft: Sie kennen Onesimus nicht. Und so kennt Lea, das war die mit den schlechten Augen, ihren Herrn nur undeutlich. Ob sie die Augensalbe des Herrn kaufen wird? Und Bilha, die Schüchterne, hat sich noch nicht getraut, sich dem Herrn ohne Angst und Furcht, anzuvertrauen. Hat er nicht gesagt, dass er treu ist? Das griechische Wort für treu hat auch für Bilha den zündenden Funken, und der lautet: Der Herr ist zutraulich. Könntet ihr, liebe Leser, der Bilha sagen, dass der Herr für sie kein zu fürchtendes Raubtier ist, kein scharfer Hund, der sie anknurrt und bald darauf zerfleischt? Und Silpa darf, wie wir schon festgestellt haben, aus der Fülle seines Wortes nehmen und es zu ihrem eigenen Wesen machen, ganz natürlich und dann benötigt sie auch keine Duftwässerchen mehr. Und eine Rahel erinnern wir mit unserem Zuruf: Der Herr bist besser, besser als alles in deinem Leben.
    3 Antwort(en) | 79 mal aufgerufen
  • Avatar von RandyR
    Gestern, 15:18
    RandyR hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Hallo Andy, Wenn in Genesis 48,6 Jakob davon spricht, dass die Söhne, die dem Joseph nach Manasse und Ephraim geboren wurden, Joseph selbst gehören sollen, dann schlussfolgere ich, dass die anderen Söhne von dem irdischen Samen sprechen. Manasse und Ephraim würden dann den himmlischen Aspekt abbilden und die Brüder nach ihnen vom irdischen Aspekt sprechen. Soll das nun heißen, Joseph wurde durch Manasse und Ephraim ersetzt? Nein, sondern die Zahl der Söhne Jakobs wurde um zwei Söhne erweitert, das sind dann zweimal sieben Söhne also 14. Durch einen juristischen Akt, Adoption genannt, wurden Manasse und Ephraim zu Söhnen Jakobs. Der Jüngere erhielt den Vorrang vor dem Älteren. Die nachfolgenden Söhne Josephs deuten auf den irdischen Aspekt, das sagte ich bereits. Interessant ist, die Söhne sollen nach dem Namen ihrer Brüder genannt werden. Genesis 48,6: Aber das Geschlecht, das du nach ihnen gezeugt hast, soll dein sein; nach dem Namen ihrer Brüder sollen sie genannt werden in ihrem Erbteil. Auf welche Namen wird hier angespielt? Auf die Namen ihrer Brüder. Wer aber sind diese Brüder? Es sind nicht Ruben, Simeon, Levi, Juda und die anderen, denn diese sind ihnen Onkels oder nicht? Es sind Ephraim und Manasse, das sind ihre Brüder, denn sie haben den gleichen Vater und die gleiche Mutter. Nach deren Namen, nach den Namen Manasse und Ephraim, soll das irdische Erbteil benannt werden. Ob Joseph danach auch nur zwei Söhne gezeugt hatte? Andere Schriftstellen deuten darauf hin. Die Verwandtschaftsverhältnisse zu studieren ist hochspannendes Abenteuer und für uns aufschlußreich zugleich. Sehen wir uns zunächst die Bilder an, mit denen wir als Christen beschrieben werden. Wir sind Kinder Gottes, wir sind Söhne Gottes, wir sind das Haus Gottes, wir sind Jerusalem und Zion, wir sind die Braut, wir werden sein wie Engel, dann sind wir Könige und Priester, wir sind Pferde, Schafe, Adler uvm. Immer werfen die Dinge, mit denen wir verglichen werden, ein Licht auf das, was wir sind bzw. sein werden. Jeder von uns assoziiert mit den Begriffen jedoch nicht immer dasselbe. Damit wir unsere schlechten Phantasien ablegen, um die Bilder treffend zu beschreiben, ist es notwendig, die Texte der Schrift genauer zu studieren - soweit meine einführende Vorrede. Fortsetzung im neuen Thread: Die Frauen Jakobs und ihre Bedeutung. Nun zum eigentlichen meiner Erklärung. Mal werden die Figuren in der Bibel vom männlichen Aspekt betrachtet, mal vom weiblichen her. Wir sind Söhne Gottes, aber wir sind auch die Braut des Christus. Die Söhne Jakobs bilden den männlichen Gesichtspunkt und ihre Mütter den weiblichen. Die Namen der Mütter erklären uns anschaulich unser Verhältnis zu Christus. Die Söhne erläutern die Frucht, die sich daraus ergibt. Nun wünsche ich: alle würden der Rahel ähnlicher werden. Fortsetzung im einem neuen Thread. Die Frauen Jakobs ...
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von RandyR
    Gestern, 15:07
    RandyR hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Ob es schlechte Phantasien sind? Mögen die anderen urteilen. Das Pferd Ein herrliches Tier und stolzes und sensibles zugleich. In Psalm 32 wird der Mensch mit einem Ross oder Maultier verglichen. Es gibt Pferde die eine allgemeine Intelligenz aufweisen und ein gutes Auffassungsvermögen besitzen. Aber es gibt auch solche, die ihren eigenen Kopf haben. Nun sagt David: Seid nicht wie ein Ross oder wie ein Maultier, das keinen Verstand hat. Jeder Pferdefachmann kennt solche und solcheTiere. Da gibt es die einen, die gelehrig sind und wieder andere, die nicht den Anweisungen des Reiters folgen wollen. Die sturen Tiere muss man mit Zaum oder Zügel bändigen, die aufmerksamen lassen sich gut an der langen Leine führen. Der US-Amerikaner Monty Roberts, der seine Geschichte mit den Pferden in dem Buch „Der mit den Pferden spricht“ aufgeschrieben hat, suchte sein ganzes Leben lang seinem Vater davon zu überzeugen, dass man mit den Pferden viel sanfter umgehen kann als jener es bisher praktizierte. Roberts liebte Pferde und so ging er hin wo sie noch in freier Wildbahn leben und hat sie vor allem bei Nacht studiert und ihre Art der Kommunikation genauestens beobachtet. Und so kam es, als er die Sprache der Pferde verstanden hatte, setzte er sie auf der Ranch seines Vaters vorsichtig ein. Seine Erfahrungen beschrieb er nicht nur in Büchern, nein, Roberts führte sie dem Publikum vor. Sein Ruf als „Pferdepflüsterer“ eilte über die ganze Erde und drang auch an das Ohr des britischen Königshauses. Königin Elisabeth II, als Pferdeliebhaberin bekannt, suchte ihn bei einer seiner Vorstellungen in Großbritannien vor der Darbietung in den Stallungen auf. So sehr war ihre Majestät von Monty Roberts angetan, dass sie den Mann, der so auf sanfte und wundersame Weise mit den Pferden umgeht, selbst einmal persönlich sehen und sprechen wollte. Ehemaliger Rodeoreiter lernt um Monty Roberts hat bei den freilebenden Tieren die Pferdesprache erlernt und Zuhause angewendet. Selbst das wildeste Roß brachte er auf ruhige und vertrauensvolle Art dazu, einen Reiter auf seinem Rücken zu dulden. Roberts konnte nach einer gewissen Zeit, die sich mit vertrauensbildenden Maßnahmen beschreiben lassen, das Pferd davon überzeugen, das es Vertrauen in Roberts haben kann. Sich auf Pferdeart den Tieren genähert, wurde Roberts niemals von einem Pferd abgeworfen, ganz gleich wie wild es auch war. Stolz und Würde des Tieres wurden niemals beschädigt. Für seine Arbeitsweise wurde Monty von seinem Vater oftmals verprügelt, der auch bis zu seinem Tod nicht glauben mochte, dass es auch anders geht. Was hat das mit den Dioskuren zu tun? Jesus, der Pferdeliebhaber, ist den Zwillingen zu Pferdebändigern geworden in einem Land der guten Pferde, dem Land Kappadozien. Auf seiner ersten Missionsreise lernte Paulus solche kennen. Auch gute Pferde benötigen eine Ausbildung, um den zukünftigen Aufgaben gerecht zu werden. Die Pferde von denen wir reden, dienen der Auseinandersetzung am Tage des Gerichts. Als Elia in den Himmel fuhr rief der Freund Elisa: Wagen Israel und seine Reiter. Das Wort Reiter steht im Plural und deutet auf die Entrückung des Erstgeborenen, dazu gehören alle Ephraimiter und Manassiter. Pferde dienen nicht als Symbol für Engel, sondern repräsentieren Menschen, die vom Herrn erzogen wurden. Auf diese Weise den Charakter geformt und dem Wesen unseres Herrn ähnlicher gemacht, sind wir gute Pferde. Ein gutes Pferd ist ausgeglichen und bewahrt auch dann noch die Ruhe, wenn es sich im Krieg befindet. Es stellt seine Nervenstärke besonders dann unter Beweis wenn der Feind drein schlägt. Ein Schlachtross fürchtet keinen Angriff. Der Feind ist einem solch gerüsteten Tier ein Gelächter und ruft Hui? In Hiob lesen wir davon: Es lacht der Furcht und erschrickt nicht, und kehrt vor dem Schwerte nicht um. Auf ihm klirrt der Köcher, der blitzende Speer und Wurfspieß. Mit Ungestüm und Zorn schlürft es den Boden, und lässt sich nicht halten, wenn die Posaune ertönt. Beim Schall der Posaune ruft es: Hui! Und aus der Ferne wittert es die Schlacht, den Donnerruf der Heerführer und das Feldgeschrei. Das Zeichen der Dioskuren, an dem alexandrinischen Schiff angebracht, deutet als Zeichen genau auf diesen Tag, dem Tag des Gerichts. Paulus und die anderen Passagiere dürfen sich sicher sein, gleich wie der Prophet Elisa und sein Diener: Fürchte dich nicht! Denn mehr sind derer, die bei uns, als derer, die bei ihnen sind. Das sagte der Prophet am frühen Morgen, als sie sahen, dass ein Heer die Stadt umringte. Mit Rossen und Wagen belagerten die Feinde den Ort. Der Herr selbst, auf einem weißen Pferd, zieht in jene Schlacht. Auch wir, auf weißen Pferden, weil seinem Wesen ähnlicher geworden, ziehen mit. Auch wir dürfen heute wissen, was Elisa bereits wusste: Wir sind mehr, als jene. Die finale Auseinandersetzung am Ende der Tage findet auf der Erde statt. Auf dem alexandrinischen Schiff waren 276 Passagiere. Alle wurden gerettet. Worauf mag wohl die Zahl 276 hinweisen? Eines ist sicher, alle Schiffsreisenden in jenen Tagen, werden des Herrn Errettung erfahren. Einzigste Bedingung: Wenn diese nicht bleiben, die Matrosen, könnt ihr, die Anderen, nicht gerettet werden. Niemand soll aus dem Schiff aussteigen, welches sich Gemeinde Jesu nennt. Alle müssen unbedingt an Bord bleiben. Ein weiterer Pferdeliebhaber Philippus -Pferdeliebhaber- hatte tatsächlich eine große Liebe zu den Menschen. Er wird in Apostelgeschichte 21, 8 auch als Evangelist bezeichnet. Und wenn wir von den Erzählungen über ihn einen Lebenslauf anfertigen würden, dann könnten wir sehen, wie sehr er die Pferde, ähm, die Menschen liebte. Pferde besitzen i.d.R. ein ein feines Sozialverhalten, welches sich in ihrer Gutmütigkeit äußert. Und so geht Philippus hin zu den wilden Pferden und bringt ihnen die gute Botschaft von Jesus. Er war nicht nur ein echter Pferdeliebhaber, sondern ließ sich, gleich wie ein Pferd, vom Herrn von einer Aufgabe zur anderen dirigieren. Wir sind uns sicher, dieser Philippus hat die Höchstnoten in Dressur und Geschicklichkeit verdient und reitet in Offenbarung 19 direkt hinter dem König der Könige und dem Herrn der Herren. Wir fängt man gute Pferde ein? Die erste Missionsreise des Paulus erzählt sie. Aber das wäre einen andere Geschichte.
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    19.10.2018, 21:14
    andy hat auf das Thema Bibelstunden zum Propheten Hosea im Forum Fragen aus der Bibelstunde geantwortet.
    Hosea gehört zu den zwölf kleinen Propheten und kommt aus dem Nordreich Israels.
    1 Antwort(en) | 58 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    19.10.2018, 15:06
    ►►Bibelstunden zum Propheten Hosea Christliche Zusammenkünfte, allein zum Herrn Jesus Christus hin, Teilnahme per Skype möglich
    1 Antwort(en) | 58 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    19.10.2018, 09:35
    ►► Maskilm in den Psalmen und Prophet Daniel Maskilm Psalmen C.A.C.
    0 Antwort(en) | 73 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    19.10.2018, 07:45
    H. P. Wepf hat auf das Thema Die verschollenen 10 Stämme im Forum Prophetie geantwortet.
    Schriftt- Stellen, die die zukünftige Vereinigung der 12 Stämme prophetisch belegen:► Jer 23,5 Siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da ich dem David einen gerechten Sproß erwecken werde; und er wird als König regieren und verständig handeln, und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande. Jer 23,6 In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jehova, unsere Gerechtigkeit. Jer 50,20 In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht Jehova, wird Israels Missetat gesucht werden, und sie wird nicht da sein, und die Sünden Judas, und sie werden nicht gefunden werden; denn ich will denen vergeben, die ich übriglasse. Ps 80,1 Dem Vorsänger, nach Schoschannim-Eduth. Von Asaph, ein Psalm. Ps 80,2 Hirte Israels, nimm zu Ohren! Der du Joseph leitest wie eine Herde, der du thronst zwischen den Cherubim, strahle hervor! Ps 80,3 Vor Ephraim und Benjamin und Manasse erwecke deine Macht und komm zu unserer Rettung! Ps 80,4 O Gott! Führe uns zurück, und laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden. Ps 80,5 Jehova, Gott der Heerscharen! Bis wann raucht dein Zorn wider das Gebet deines Volkes? Ps 80,6 Du hast sie mit Tränenbrot gespeist, und sie maßweise getränkt mit Zähren. Ps 80,7 Du setztest uns zum Streit unseren Nachbarn, und unsere Feinde spotten untereinander. Ps 80,8 O Gott der Heerscharen! Führe uns zurück, und laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden. Ps 80,9 Einen Weinstock zogest du aus Ägypten, vertriebest Nationen und pflanztest ihn. Ps 80,10 Du machtest Raum vor ihm, und er schlug Wurzeln und erfüllte das Land; Ps 80,11 die Berge wurden bedeckt von seinem Schatten, und seine Äste waren gleich Zedern Gottes; Ps 80,12 er streckte seine Reben aus bis ans Meer, und bis zum Strome hin seine Schößlinge. Ps 80,13 Warum hast du seine Mauern niedergerissen, so daß ihn berupfen alle, die des Weges vorübergehen? Ps 80,14 Es zerwühlt ihn der Eber aus dem Walde, und das Wild des Gefildes weidet ihn ab. Ps 80,15 Gott der Heerscharen! Kehre doch wieder; schaue vom Himmel und sieh, und suche heim diesen Weinstock, Ps 80,16 und den Setzling, den deine Rechte gepflanzt, und das Reis, das du dir gestärkt hattest! Ps 80,17 Er ist mit Feuer verbrannt, er ist abgeschnitten; vor dem Schelten deines Angesichts kommen sie um. Ps 80,18 Deine Hand sei auf dem Manne deiner Rechten, auf dem Menschensohne, den du dir gestärkt hast! Ps 80,19 So werden wir nicht von dir abweichen; belebe uns, und wir werden deinen Namen anrufen. Ps 80,20 Jehova, Gott der Heerscharen! Führe uns zurück; laß dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet werden. Hes 34,11 Denn so spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen. Hes 34,12 Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt an dem Tage, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, also werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wolkendunkels. Hes 34,13 Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land bringen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Wohnplätzen des Landes. Hes 34,14 Auf guter Weide werde ich sie weiden, und auf den hohen Bergen Israels wird ihre Trift sein; daselbst, auf den Bergen Israels, werden sie auf guter Trift lagern und fette Weide beweiden. Hes 34,15 Ich will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern, spricht der Herr, Jehova. Hes 34,16 Das Verlorene will ich suchen und das Versprengte zurückführen, und das Verwundete will ich verbinden, und das Kranke will ich stärken; das Fette aber und das Starke werde ich vertilgen: Nach Recht werde ich sie weiden. –Hes 39,25 Darum, so spricht der Herr, Jehova: Nun werde ich die Gefangenschaft Jakobs wenden und mich des ganzen Hauses Israel erbarmen, und werde eifern für meinen heiligen Namen. Hes 39,26 Und sie werden ihre Schmach tragen und alle ihre Treulosigkeit, mit welcher sie treulos gegen mich gehandelt haben, wenn sie in ihrem Lande sicher wohnen und niemand sie aufschreckt, Hes 39,27 wenn ich sie aus den Völkern zurückgebracht und sie aus den Ländern ihrer Feinde gesammelt, und ich mich an ihnen geheiligt habe vor den Augen der vielen Nationen. Hes 39,28 Und sie werden wissen, daß ich, Jehova, ihr Gott bin, indem ich sie zu den Nationen weggeführt habe und sie wieder in ihr Land sammle und keinen mehr von ihnen dort übriglasse. Hes 39,29 Und ich werde mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, wenn ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht der Herr, Jehova. Mi 2,12 Sammeln werde ich dich, Jakob, ganz sammeln; versammeln, ja, versammeln werde ich den Überrest Israels. Ich werde ihn zusammenbringen wie die Schafe von Bozra, wie eine Herde inmitten ihrer Trift; sie werden lärmen vor Menge der Menschen. Offb 7,1 Und nach diesem sah ich vier Engel auf den vier Ecken der Erde stehen, welche die vier Winde der Erde festhielten, auf daß kein Wind wehe auf der Erde, noch auf dem Meere, noch über irgend einen Baum. Offb 7,2 Und ich sah einen anderen Engel von Sonnenaufgang heraufsteigen, welcher das Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln, welchen gegeben worden war, die Erde und das Meer zu beschädigen, Offb 7,3 und sagte: Beschädiget nicht die Erde, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben. Offb 7,4 Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: Hundertvierundvierzig tausend Versiegelte, aus jedem Stamme der Söhne Israels. Offb 7,5 Aus dem Stamme Juda zwölftausend Versiegelte, aus dem Stamme Ruben zwölftausend, aus dem Stamme Gad zwölftausend, Offb 7,6 aus dem Stamme Aser zwölftausend, aus dem Stamme Nephthalim zwölftausend, aus dem Stamme Manasse zwölftausend, Offb 7,7 aus dem Stamme Simeon zwölftausend, aus dem Stamme Levi zwölftausend, aus dem Stamme Issaschar zwölftausend, Offb 7,8 aus dem Stamme Zabulon zwölftausend, aus dem Stamme Joseph zwölftausend, aus dem Stamme Benjamin zwölftausend Versiegelte. == Bestätigt wird das in Hesekiel 37. Jesaja (Kapitel 26) vergleicht Israel mit einem toten Körper, einem Leichnam. Daniel (Kapitel 12) sieht sie schlafend im Staub. Hesekiel (Kapitel 37) spricht von verdorrten Gebeinen. Der Text in Hesekiel 37,1–8 lautet: Hes 37,1 Die Hand Jehovas kam über mich, und Jehova führte mich im Geiste hinaus und ließ mich nieder mitten im Tale; und dieses war voll Gebeine. Hes 37,2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr verdorrt. Hes 37,3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Herr, Jehova, du weißt es. Hes 37,4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret das Wort Jehovas! Hes 37,5 So spricht der Herr, Jehova, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, daß ihr lebendig werdet. Hes 37,6 Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, daß ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin. – Hes 37,7 Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein. Hes 37,8 Und ich sah, und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber obenher; aber es war kein Odem in ihnen. ==
    1 Antwort(en) | 92 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    19.10.2018, 06:32
    H. P. Wepf hat das Thema Die verschollenen 10 Stämme im Forum Prophetie erstellt.
    Die heute noch verschollenen 10 Stämme Israels wurden unter Salamanesser wegen einem Gericht Gottes in die ganze Welt zerstreut. ↓↓↓ Elberfelder 1905 2. Könige 2. Kö 17,1 Im zwölften Jahre Ahas', des Königs von Juda, wurde Hosea, der Sohn Elas, König zu Samaria über Israel und regierte neun Jahre. 2. Kö 17,2 Und er tat, was böse war in den Augen Jehovas, doch nicht wie die Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren. 2. Kö 17,3 Wider ihn zog Salmaneser, der König von Assyrien, herauf; und Hosea wurde sein Knecht und entrichtete ihm Geschenke. 2. Kö 17,4 Aber der König von Assyrien entdeckte eine Verschwörung des Hosea; denn er hatte Boten an So, den König von Ägypten, gesandt, und hatte dem König von Assyrien kein Geschenk dargebracht, wie von Jahr zu Jahr. Da verhaftete ihn der König von Assyrien und legte ihn gebunden ins Gefängnis. 2. Kö 17,5 Und der König von Assyrien zog herauf in das ganze Land, und zog herauf nach Samaria und belagerte es drei Jahre lang. 2. Kö 17,6 Im neunten Jahre Hoseas nahm der König von Assyrien Samaria ein und führte Israel nach Assyrien hinweg; und er ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Strome Gosans, und in den Städten Mediens. 2. Kö 17,7 Und dies geschah, weil die Kinder Israel gesündigt hatten wider Jehova, ihren Gott, der sie aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hatte, unter der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten, hinweg, 2. Kö 17,8 und weil sie andere Götter fürchteten und in den Satzungen der Nationen wandelten, die Jehova vor den Kindern Israel ausgetrieben, und der Könige von Israel, welche dieselben gemacht hatten. 2. Kö 17,9 Und die Kinder Israel trieben wider Jehova, ihren Gott, heimlich Dinge, die nicht recht waren; und sie bauten sich Höhen in allen ihren Städten, von den Türmen der Wächter bis zu den festen Städten; 2. Kö 17,10 und sie errichteten sich Bildsäulen und Ascherim auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baume, 2. Kö 17,11 und sie räucherten daselbst auf allen Höhen, wie die Nationen, die Jehova vor ihnen weggeführt hatte; und sie taten böse Dinge, um Jehova zu reizen; 2. Kö 17,12 und sie dienten den Götzen, von denen Jehova ihnen gesagt hatte: Solches sollt ihr nicht tun! 2. Kö 17,13 Und Jehova zeugte gegen Israel und gegen Juda durch alle Propheten, alle Seher, indem er sprach: Kehret um von euren bösen Wegen und beobachtet meine Gebote, meine Satzungen, nach dem ganzen Gesetz, das ich euren Vätern geboten, und das ich euch gesandt habe durch meine Knechte, die Propheten. 2. Kö 17,14 Aber sie hörten nicht und verhärteten ihren Nacken, gleich dem Nacken ihrer Väter, welche Jehova, ihrem Gott, nicht geglaubt hatten. 2. Kö 17,15 Und sie verachteten seine Satzungen und seinen Bund, den er mit ihren Vätern gemacht, und seine Zeugnisse, die er ihnen bezeugt hatte; und sie wandelten der Eitelkeit nach und handelten eitel, und den Nationen nach, die rings um sie her waren, von denen Jehova ihnen geboten hatte, nicht wie sie zu tun. 2. Kö 17,16 Und sie verließen alle Gebote Jehovas, ihres Gottes, und machten sich gegossene Bilder, zwei Kälber, und machten eine Aschera, und bückten sich vor dem ganzen Heere des Himmels und dienten dem Baal. 2. Kö 17,17 Und sie ließen ihre Söhne und ihre Töchter durchs Feuer gehen, und trieben Wahrsagerei und Zauberei, und verkauften sich, zu tun, was böse war in den Augen Jehovas, um ihn zu reizen. 2. Kö 17,18 Da erzürnte Jehova sehr über Israel und tat es vor seinem Angesicht hinweg; es blieb nichts übrig, nur der Stamm Juda allein. 2. Kö 17,19 Auch Juda beobachtete nicht die Gebote Jehovas, seines Gottes; und sie wandelten in den Satzungen Israels, die es gemacht hatte. 2. Kö 17,20 Da verwarf Jehova den ganzen Samen Israels und demütigte sie, und er gab sie in die Hand von Plünderern, bis er sie von seinem Angesicht weggeworfen hatte. 2. Kö 17,21 Denn Israel hatte sich von dem Hause Davids losgerissen, und sie hatten Jerobeam, den Sohn Nebats, zum König gemacht; und Jerobeam lenkte Israel von der Nachfolge Jehovas ab und verleitete sie zu einer großen Sünde. 2. Kö 17,22 Und die Kinder Israel wandelten in allen Sünden Jerobeams, die er getan hatte; sie wichen nicht davon, 2. Kö 17,23 bis Jehova Israel vor seinem Angesicht hinwegtat, so wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet hatte; und Israel wurde aus seinem Lande nach Assyrien weggeführt bis auf diesen Tag. 2. Kö 17,24 Und der König von Assyrien brachte Leute aus Babel und aus Kutha und aus Awa und aus Hamath und aus Sepharwaim, und ließ sie an Stelle der Kinder Israel in den Städten Samarias wohnen; und sie nahmen Samaria in Besitz und wohnten in seinen Städten. 2. Kö 17,25 Und es geschah, im Anfang ihrer Niederlassung daselbst fürchteten sie Jehova nicht; da sandte Jehova Löwen unter sie, welche unter ihnen würgten. 2. Kö 17,26 Und man sprach zu dem König von Assyrien und sagte: Die Nationen, die du weggeführt und in den Städten Samarias hast wohnen lassen, kennen nicht die Weise des Gottes des Landes; und er hat Löwen unter sie gesandt, und siehe, sie töten sie, weil sie die Weise des Gottes des Landes nicht kennen. 2. Kö 17,27 Da gebot der König von Assyrien und sprach: Laßt einen der Priester, die ihr von dannen weggeführt habt, dahin gehen, daß sie hingehen und daselbst wohnen; und er lehre sie die Weise des Gottes des Landes. 2. Kö 17,28 Und es kam einer der Priester, die man aus Samaria weggeführt hatte, und wohnte zu Bethel; und er lehrte sie, wie sie Jehova fürchten sollten. 2. Kö 17,29 Und sie machten sich, eine jede Nation, ihre Götter, und stellten sie in die Höhenhäuser, welche die Samariter gemacht hatten, eine jede Nation in ihren Städten, in welchen sie wohnten. 2. Kö 17,30 Und die Leute von Babel machten Sukkoth-Benoth; und die Leute von Kuth machten Nergal; und die Leute von Hamath machten Aschima; 2. Kö 17,31 und die Awiter machten Nibchas und Tartak; und die Sepharwiter verbrannten dem Adrammelek und dem Anammelek, den Göttern von Sepharwaim, ihre Söhne im Feuer. 2. Kö 17,32 Und sie fürchteten Jehova, und sie machten sich aus ihrer Gesamtheit Priester der Höhen, welche für sie in den Höhenhäusern opferten. 2. Kö 17,33 Sie fürchteten Jehova, und sie dienten ihren Göttern nach der Weise der Nationen, aus welchen man sie weggeführt hatte. 2. Kö 17,34 Bis auf diesen Tag tun sie nach den früheren Weisen: sie fürchten Jehova nicht, und sie tun nicht nach ihren Satzungen und nach ihren Rechten, und auch nicht nach dem Gesetz und nach dem Gebot, welches Jehova den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab. 2. Kö 17,35 Und doch hatte Jehova einen Bund mit ihnen gemacht und ihnen geboten und gesagt: Ihr sollt nicht andere Götter fürchten, und sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern; 2. Kö 17,36 sondern Jehova, der euch mit großer Kraft und mit ausgestrecktem Arm aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat, den sollt ihr fürchten, und den sollt ihr anbeten und ihm opfern. 2. Kö 17,37 Und die Satzungen und die Rechte und das Gesetz und das Gebot, die er für euch geschrieben hat, sollt ihr beobachten, zu tun alle Tage, und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 2. Kö 17,38 Und des Bundes, den ich mit euch gemacht habe, sollt ihr nicht vergessen, und sollt nicht andere Götter fürchten; 2. Kö 17,39 sondern Jehova, euren Gott, sollt ihr fürchten, und er wird euch erretten aus der Hand aller eurer Feinde. 2. Kö 17,40 Aber sie hörten nicht, sondern taten nach ihrer früheren Weise. 2. Kö 17,41 So fürchteten diese Nationen Jehova, und dienten zugleich ihren Götzenbildern. Auch ihre Kinder und ihre Kindeskinder tun bis auf diesen Tag, so wie ihre Väter getan haben.
    1 Antwort(en) | 92 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    19.10.2018, 05:44
    H. P. Wepf hat das Thema Die Exklusiven Brüder im Forum Lehren und Irrlehren erstellt.
    1. Einleitung: Man hätte das Thema auch anders benennen können, etwa „Die exklusiven Versammlungen, die geschlossenen Versammlungen, die exklusive Brüderbewegung, Darbysten, Alte Versammlung (AV), Christen ohne Sonderbekenntnis, Christen die allein den Tisch des Herrn haben, etc.“ Weil aber die heute lebenden Brüder aus diesen exklusiven Kreisen verantwortlich sind für deren heutige Lehre, habe ich den Titel „Die exklusiven Brüder“ gewählt. Trotz den vielen verschiedenen obigen Namensgebungen kann diese Spezialgruppe ziemlich genau beschrieben werden: Es geht um eine christliche Gruppe die sich von der katholischen Kirche und der evangelischen Kirche unterscheidet und damit am ehesten dem Freikirchentum zuzuordnen ist. Innerhalb des Freikirchentums ist diese Gruppe von den Baptisten, Mennoniten, FeG-lern, Pfingstlern, Allversöhnern, etc. zu unterscheiden und deswegen der Brüderbewegung zuzuordnen. Innerhalb der Brüderbewegung gibt es vereinfacht drei Hauptgruppen: a) die offenen Brüder Versammlungen b) die blockfreien Brüder Versammlungen c) die exklusiven (geschlossenen) Brüder Versammlungen In diesem Text geht es um die exklusiven (geschlossenen) Brüder Versammlungen. Es ist völlig irrelevant, ob die Liste der obigen Namensgebungen sachlich korrekt und vollständig ist oder nicht, sondern es geht allein darum, dass es eine Gruppe gibt, die von sich behauptet „nur sie allein hätte den Tisch des Herrn“. Leser, welche bereits die verwendete Bezeichnung „exklusive Brüder“ ablehnen, weil der Begriff „exklusiv“ nicht in der Bibel verwendet wird, sollten sich dennoch der Selbstprüfung in diesem Text stellen und weiter lesen. Ersetzt doch einfach „exklusive Brüder“ durch „Versammlung die allein den Tisch des Herrn hat“. Das eigentliche Problem: Die Bibel ist Gottes Wort. Anders als bei anderen Religionen, kann man durch Bibellesen und durch Gehorsam zur biblischen Lehre Erfahrungen mit dem Lebendigen Gott machen und Jesus Christus ganz persönlich kennenlernen. Während die Bibel von Jesus Christus zeugt, und der Vater den Menschen zu Jesus Christus zieht und der Heilige Geist den Menschen von Sünde überführt, gibt es leider in unserer Welt auch einen Feind Gottes den Teufel. Durch den Teufel wird viel Verwirrung und Durcheinander erzeugt. Ein großes Durcheinander sind nun die vielen verschiedenen Kirchen, Freikirchen, Denominationen und christlichen Gruppen. Wenn ein Mensch zu Jesus Christus findet und Vergebung seiner Sünden von Jesus Christus empfangen hat und wiedergeboren ist und mit dem Heiligen Geist versiegelt wurde, wo soll er hingehen? Welcher Versammlung soll er sich anschließen? Fast jede christliche Gruppe wird auf diese Frage – direkt oder verblümt – Antworten „komm zu uns, denn ….“. Komplette Datei:: ↓↓↓↓↓
    0 Antwort(en) | 78 mal aufgerufen
  • Avatar von andy
    18.10.2018, 18:19
    andy hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Guten Abend Randy R. Hatte Joseph nicht sein eigenes Geschlecht (Volk), mit den Söhnen, die er nach den beiden Erstgeborenen gezeugt hatte? Die beiden Erstgeborenen nahmen den Platz Josephs ein. Demnach wäre die Gesamtzahl der Geschlechter Israels 13 und nicht 14. Darby, J. N., von Poseck, J. A., & Brockhaus, C. (1905). Elberfelder Bibel 1905 (Gen 48,5–6). Elberfeld: R. Brockhaus.
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    18.10.2018, 14:44
    H. P. Wepf hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Lieber Randy interessanter Beitrag, aber: das ist keine Schriftauslegung, sondern schlechte Fantasie, habe ich auch manchmal, aber ich sage die niemandem weiter ...
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    18.10.2018, 14:31
    H. P. Wepf hat auf das Thema Frage zu Finanzen. im Forum Christliches Leben geantwortet.
    Lieber Stefan G. Herzlich Willkommen im Forum! Deine Frage zeigt, dass wir als Christen sehr grosse Freiheiten, aber auch grosse Verantwortung haben. Der Herr Jesus gibt uns Christen keine Regeln diesbezüglich und zu gar nichts, weil Der Herr Jesus Christus nie zu Christen geredet hat als ER auf Erden war. Es gibt dazu im Wort Gottes keine Geldsparregel für Christen. Wieviel man auf der Seite haben soll, ist sicher stark von den Lebensumständen abhängig. Heute wo der Staat ja durch massivste Eingriffe in die persönlich Verantwortung die persönliche Verantwortung regelrecht kaputt gemacht hat, kommt der Gedanke auf, dass man nichts auf der Seite haben müsse. Was machen wir aber, wenn Verwandete, Kinder Grosskinder in Schwierigkeiten sind- oder ein Haus bauen möchten usw.? Heute kam ein Karton 20 * 30cm von einer Organisation ins Haus, die Geld für Hungernde sammelt? Oder Rote Kreuz usw. usf.? Man kann als gar nicht genug Geld auf der Seite haben, damit man auch helfen kann wenn Not da ist. In CH sind das 2018 Ø 535'000 SFR.- pro Person. Sag das ruhig Deiner Frau. ...
    1 Antwort(en) | 73 mal aufgerufen
  • Avatar von Stefan G.
    18.10.2018, 14:10
    Stefan G. hat das Thema Frage zu Finanzen. im Forum Christliches Leben erstellt.
    Ich habe mal eine Frage bzgl. Finanzen. Sollte man als Christ auch sparen (also monatlich etwas zur Seite legen), oder nicht ??. In der Schrift werden wir ja vom Herrn aufgefordert uns keine Schätze auf Erden zu sammeln. Zwischen mir und meiner Frau herrschen da unterschiedliche Standpunkte. Sie ist sehr locker mit dem Geld, so dass am Monatsende sowieso nicht viel übrig bleibt und sich die Frage fast erübrigt. Aber wie soll man sich in diesem Punkt als Christ verhalten? Wie mit dem anderen denken des Partners umgehen?
    1 Antwort(en) | 73 mal aufgerufen
  • Avatar von RandyR
    18.10.2018, 10:39
    RandyR hat auf das Thema Dioskuren im Forum Auslegung der Prophetie Israellogie geantwortet.
    Die Dioskuren und deren Bedeutung Der Apostel Paulus sagt: was einen bildlichen Sinn hat; denn diese sind zwei Bündnisse. Galater. 4,22 Der Bund mit Hagar muss bildlich verstanden werden und auch der Bund mit Sarah ist bildlich zu verstehen. Jetzt einmal logisch nachgedacht: Wenn beide Bündnisse bildlich zu verstehen sind, d.h., sie einen allegorischen Sinn haben, dann gilt: Alles, was über die zwei Bündnisse in den Schriften der Bibel erzählt wird, muss allegorisch verstanden werden. Da schließt sich doch gleich die nächste Frage an: Welche Texte der Bibel behandeln die beiden Bündnisse? Die Antwort ist ganz einfach: (Fast?) alle Texte der Heiligen Schrift erzählen von den Bündnissen, immer jedoch, mal mehr mal weniger, verschleiert und verborgen, sogar versteckt in Fremdartiges. Unser Problem ist, dass wir in den Schulen die Allegorie als Erzählform kaum oder nie gelehrt haben und deshalb die Allegorie uns fremd ist. Was ist an einer Allegorie so besonders? Der Erzähler kann sowohl von dem Einen erzählen als auch von dem Anderen, von dem irdischen Bund als auch von dem himmlischen. Zudem kann es sowohl vom Guten sprechen als auch vom Bösen und das alles in einer einer einzigen Erzählung. Gott hat in der Bibel die Allegorie zur Perfektion gebracht, von den ersten Seiten bis zu den letzten ist sie in sich stimmig und widerspruchsfrei gestaltet und oft erst durch die Allegorie erkennbar wird. Wollen wir Gottes Reden verstehen, dann müssen wir uns mit der bildlichen Ebene der Bibel auseinandersetzen, alle Texte, von Genesis bis Offenbarung, studieren und die allegorische Ebene zu erfassen suchen. Wer tiefes geistliches Verständnis erlangen möchte, der tauche ein in das Meer seines Wortes, tauche ein in ihm, in Jesus. Wie tief du eintauchst hängt von dir ab. Möchtest du Jesus besser kennenlernen, dann nichts wie rein in die Fluten. In Psalm 25,14 wird dem, der sich auf den Herrn einlässt, gesagt: Das Geheimnis Jahwes ist für die, die ihn fürchten, und sein Bund, um ihnen denselben kundzutun. Das Wort Geheimnis beschreibt eine intime Unterredung. In vertrauter Zweisamkeit erklärt der Herr mir seine Geheimnisse. Wir finden die bildliche Erzählform nicht nur im Alten Testament, auch im Neuen Testament gilt sie als das rhetorische Stilmittel überhaupt. Und so gehört Paulus' Reise nach Rom genauso dazu, wie seine drei Missionsreisen. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte und im Mehr des Bildes liegt sein Mehrwert. Römischer Silber-Dinar, erstmalig um 211 v.Chr. https://www.mdm.de/silbermuenze-roemische-republik-200-v-chr-denar Die Darstellung, siehe LINK, zeigt uns die Rückseite der Münze mit dem Bild der Zwillinge. Es könnte das Zeichen der Dioskuren gewesen sein. Zwei Dinge werden uns gezeigt: 1. Die Dioskuren auf Pferden reitend und 2. jeweils über jeden der Zwillinge sieben Sterne, das machen insgesamt 14 Sterne. Wenn wir die mythologische Erzählung auf diese Elemente reduzieren und dann deuten, können wir sagen: Die Zwillinge sind Pferdeliebhaber und repräsentieren gemeinsam die Zahl 14. Wo finden wir in der Bibel die Zahl 14? 1. Jakob hatte 12 Söhne. Stimmt das? Ja und nein. Jakob hatte von Lea, Rahel, Silpa und Bilha insgesamt 12 Söhne. Was wir jedoch vergessen, Jakob hatte die zwei Söhne Josephs adoptiert. Und so hatte Jakob am Ende seines Lebens 14 Söhne. 2. Das sind die Söhne Rahels, die dem Jakob geboren wurden; aller Seelen waren 14. Rahel hatte 14 Söhne? Genesis 46,20-21: Joseph, Manasse, Ephraim, Benjamin: Bela, Beker, Aschbel, Gera, Naaman, Echi, Rosch, Muppim und Huppim, Ard. Warum aber Zwillinge? Wir lesen von zwei Zwillingspaaren, zum einen von den Söhnen Isaaks, Esau und Jakob (Gen. 25) und zum anderen von den Söhnen der Tamar, Perez und Serach (Gen. 38). Und da hätten wir möglicherweise noch ein drittes Paar. Es wird uns zwar nicht berichtet, aber auch die Söhne Josephs könnten Zwillinge gewesen sein, denn wir stellten uns die Frage: Warum sonst sollte der zweite Sohn doppelte Frucht bedeuten, wenn nicht deshalb, weil eben zwei Söhne geboren wurden? Die Frage ist doch naheliegend oder nicht? Sehen wir uns die Bedeutung des Namens des Erstgeborenen einmal genauer an. Manasse bedeutet: Grund des Vergessens. Manasses Geburt liefert dem Joseph einen Anlass etwas zu vergessen. Und was kann Joseph nun hinter sich lassen und getrost vergessen? Lesen wir seine Begründung: denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühsal und das ganze Haus meines Vaters. Die Mühsal spricht von den Leiden des Messias und das Haus spricht von dem zweiten Tempel. Mit der Geburt seiner beiden Söhne baut der Messias seinen dritten Tempel. Und weil Ephraim für Gold steht und Manasse für Silber, müssen die beiden Zwillinge gewesen sein. Dazu sehen wir uns die Materialien für den Tempelbau an. Wenn wir die Geburtsfolge der 14 Söhne Jakobs in eine umgekehrte Reihenfolge bringen, dann steht Ephraim an erster Stelle, Manasse an zweiter, Benjamin an dritter und Joseph an vierter Stelle usw. Nehmen wir nun die Materialien aus Exodus 25, die für den Bau des dritten Tempels benötigt wurden, dann können wir sie den Söhnen Jakobs zuordnen. Gold für Ephraim, Silber für Manasse, Kupfer für Benjamin und blauer Purpur für Joseph usw. Nun treiben wir das Spiel noch weiter. Alle Materialien aus Exodus 25 können wir den 14 Lehrbriefen des Paulus zuordnen. Gold für den Römerbrief, Silber für den 1. Korintherbrief, Kupfer für den 2. Korintherbrief bis hin zum Hebräerbrief, dem der Onyx und weitere Steine zugeordnet werden. Wir können also sagen, mit den Zwillingen Manasse und Ephraim baut der Messias den dritten Tempel, das ist das Haus, über dass sich Joseph getröstet hat. Und mit Benjamin baut der Herr die sichtbaren Dinge des Tempelbezirks wie z.B. den Brandopferaltar, das Waschbecken und einen Teil der Decken des Heiligtums. Der dritte Tempel ist ein geistliches Haus. Die inneren Teile, die von außen nicht gesehen werden können, bilden den himmlischen Aspekt und die Dinge, die gesehen werden können, bilden den irdischen Aspekt. Das ist es, was die Juden schon lange zu verstehen suchten: Wie werden das Himmlische und das Irdische miteinander verbunden? Das Zeichen der Zwillinge Das Symbol der Dioskuren, deutet auf Ephraim und Manasse. Und wenn wir den Namen des Vater dieser Zwillinge untersuchen, dann beschreibt es den Gott unseres Heils. Es folgt ein Link, der die Herkunft des Namens Zeus erklärt und auf Wikipedia nachgelesen werden kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Zeus Etymologie: Der Name entspringt derselben indogermanischen Wortwurzel „diu“ („heil“, „Tag“), die im lat. Iuippiter und dem vedisch-altindischen Dyaúh pitá „himmlischer Vater“ enthalten ist. Sie ist Ausdruck eines gemeinsamen indogermanischen Gottesbildes und von den jeweiligen Wörtern für „Gott“ abgeleitet; z.B. lat. Deus, germanisch „Tiwaz und vedisch-altindisch devá.
    12 Antwort(en) | 2279 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    17.10.2018, 08:52
    Lieber Bobby Wenn das absolut wäre, dann würden mir gar nicht mehr sündigen. Ich kenne jedoch Hans Peter mit solchen Aussagen seit recht langer Zeit (aus dem Forum) und verstand ihn eigentlich schon immer. Anfangs waren es noch Blendgranaten, die dann Platz freimachten für das göttliche Licht bis zum Herzen vordringen zu lassen. Wer richtig be- und gelehrt ist, der wird sicherlich verstehen was Ehe ist und bedeutet. Zeit ist schon auch notwendig, genutzte Zeit. Die Lehre, die hat sich bestimmt noch nie geändert. Es ist eine Schöpfungsordnung Gottes.
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von bobby
    17.10.2018, 07:43
    Hans Peter schrieb mal , wiedergeborene Christen lassen sich nicht scheiden. Wem unser HERR JESUS die Liebe ins Herz gegeben hat , fragt nicht nach Scheidung.
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von Olivier
    17.10.2018, 06:50
    Lieber Brüder Ich denke in dieser Frage wird einfach oft der Anfang ausser Acht gelassen. Dieser Anfang ist aber das unumstössliche Fundament des Menschseins bezüglich menschlicher-irdischer Einheit zwischen Mann und Frau, das Ein Fleisch sein. Die Pharisäer dachten ja sws. nur hochmütig und Böses im Herzen tragend - theolügisch würde Bobby sagen - um den Herrn zu versuchen, indem sie IHM ihre eigenen Usanzen als Nomos unterschieben wollten. Ernö hat einmal einen schönen Gedanken zum irdischen AlleineSein bzw. EinsSein ins Forum gelegt. Viel. finde ich ihn wieder. In den darauf folgenden Versen 7-12 geht es m.E. nach gar nicht um die Frage der Wiederverheiratung oder den legalen Möglichkeiten des Ehebruchs, sondern um das pharisäische, selbstherrliche und fleischliche Tun. Der Herr hat ihnen unmissverständlich aufgezeigt, dass Hurerei und Scheidung im Erfolg genau dasselbe ist: Sündeund dass die Ehe heilig ist, es desswegen nicht jedem gegeben ist. Ehe ergibt EinsSein. Hurerei und Scheidung ergibt Trennung = Tod, aufgrund Sünde, ... wie in Eden, nichts Neues unter der Sonne. Hurerei und Scheidung ergibt einfach immer dasselbe, egal ob in Tat, mit Brief unter Mose, oder im Herzen. Das wollte der Herr den Pharisäern aufzeigen. Heute nun daraus Begründungen für Wiederverheiratungen zu erdichten ist einfach nur weltliches Getue. Nichts Neues unter der Sonne. Geistlich betrachtet ist es klar, weil aus Glauben an das was geschrieben steht, nicht an das was zwischendrinn hineingelesen wird. Heute wird halt in der Welt zumeist eine Weile lang gehurt bis man zu Zweit wohnend und arbeitend dann genug Geld zusammen hat um die Hurerei zu legalisieren und ein rauschendes Fest und Luxusferien machen kann. Zumindest kannte ich das in der Welt gar nie anders, machte das genau so. Die Ehe auf Erden, ist jedoch für alle Menschen etwas Heiliges, da gibts nicht zu rütteln daran. Heilig ist Heilig. Das dürfen sich Eltern und heranwachsende Junge Menschen immer wieder freudig in Erinnerung rufen, anhand den Anfängen.
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    16.10.2018, 19:03
    Lieber Martin-Andry Ich höre mir ja die Vorträge von Roger Liebi usw. jeweils bei der täglichen Fitness im MFIT auf dem Crosstrainer oder Hometrainer an. Zu Hause schaue ich mir eigentlich keine YouTube Vorträge an, da ist mir dann meine Zeit schon zu schade. Es sind ja Privatvorträge die man auf keinem Fall mit einem Zusammenkommen zu Herrn Jesus Christus vergleichen kann. Es sind Vorträge von Herrn Dr. Roger Liebi und man geht da zu Herrn Dr. ... Theol ...Roger Liebi- und als solches muss man es auch einschätzen und selbst verantworten, wenn man da zuhört was ich auch tue. Der erwähnte Vortrag wurde durch dazwischen schwatzende Frauen gestört die da dazwischen "gepöbelt" haben und dabei haben sie die totale Unsicherheit von Roger Lieb in Bezug auf christliche Ehe geoffenbart. Ich habe ihm das auch privat geschrieben, er hat aber in der Antwort nicht auf das Wort Gottes verwiesen, weil er das nicht kann, sondern auf solche (Ham W.) die es gewagt haben, Hurerei durch Scheidung und Wiederverheiratung zu legalisieren. …. Solch katastrophales hat übrigens der Junggeselle und Calvinist John Nelson Darby auch verbreitet und den Anhängern von Menschen eine pseudo-Legitimation verschaft. Auch hat Liebi gemeint, man müsse alle Stellen zu Ehe Hurerei und Wiedervergeltung wie ein Puzzle zusammenfügen was ein lebenslanges Werk sei, na dann gute Nacht mit solcher Bibelauslegung! Das Letzte was ich von Liebi angeschaut habe beim täglichen Fitness ist ein Vortrag über die Arche Noah, fand ich persönlich sehr gut und sehenswert.
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von Martin-Andry
    16.10.2018, 17:57
    Liebe Freuende Jetzt kann ich mir im Zug endlich mal den Vortrag von RL anhören und bin bis Minute 40 gekommen. Bei Minute 14 bekräftigt RL übrigens deutsch und deutlich, dass auch nicht das kleinste Strichlein vom Gesetz je seine Gültigkeit verliert, siehe Kommentar von Olivier oben in diesem Thread, aber dies nur nebenbei erwähnt. Folgendes: Liegt eventuell ein grundsätzlicher Denkfehler vor? Scheidung ja, ist möglich im Falle von Ehebruch (porneaia), aber danach wieder zu Heiraten ist nicht gestattet, oder doch? Weil dies steht nirgends in der Schrift oder? Siehe auch 1 Kor 7. Danke für Korrektur Gruss aus dem Zug, Martin
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    16.10.2018, 15:48
    wer lehrt, irrt oft, wer viel lehrt, öfter ...
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    16.10.2018, 08:39
    H. P. Wepf hat auf das Thema Römer 12,15 im Forum Grundtextfragen geantwortet.
    Lieber Andy herzlichen Dank für die Ausarbeitung! Da noch für Interessierte etwas zu: → Stilmittel in der Bibel: Das Verbalsystem im Neutestamentlichen Griechisch aus: Seite von Peter Streitenberger
    1 Antwort(en) | 185 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    15.10.2018, 17:11
    Scheidung & Wiederheirat Westminster Bekenntnis Lehrbasis für Wiederheirat Website von Ulrich Brinkmann
    10 Antwort(en) | 580 mal aufgerufen
  • Avatar von H. P. Wepf
    15.10.2018, 14:36
    H. P. Wepf hat das Thema Trilogien Judas Brief im Forum Biblische Lehre erstellt.
    1. Trilogie: Judas – Jesus – Jakobus (Vers 1a) 2. Trilogie: Berufen – Geliebt – Bewahrt (Vers 1b) 3. Trilogie: Barmherzigkeit – Liebe – Friede (Vers 2) 4. Trilogie: Geliebte – Geliebte – Geliebte (Vers 3.17.20) 5. Trilogie: Schreiben – Ermahnen – Kämpfen (Vers 3) 6. Trilogie: Gottlosigkeit – Schamlosigkeit – Leugnung der Person Christi (Vers 4) 7. Trilogie: Das Volk in der Wüste – die Engel, die ihren Zustand nicht bewahrten – die Leute von Sodom und Gomorra (Verse 5-7) 8. Trilogie: Fleisch beflecken – Herrschaft verachten – Herrlichkeiten lästern (Vers 8) 9. Trilogie: Michael – Teufel – Mose (Verse 9-10) 10. Trilogie: Kain – Bileam – Korah (Vers 11) 11. Trilogie: Meer – Land – Himmel (Verse 12-13) 12. Trilogie: Gottlose – Murrende – Unzufriedene (Vers 15f) 13. Trilogie: nach ihren Lüsten wandeln – stolze Worte reden – Personen bewundern (V. 16) 14. Trilogie: erbauen – beten – erwarten (Vers 20) 15. Trilogie: vor aller Zeit – jetzt – in Ewigkeit (Vers 25b)£ ================== Der Judasbrief Der Judas-Brief spricht über die Infiltrierung der christlichen Gemeinde durch unechte Christen, durch Menschen, die keine persönliche Beziehung zu Gott haben. Er schildert eine total verkommene Christenheit, voll von Unmoral, Rebellion gegen Gottes Willen und offenem Abfall vom biblischen Glauben. Judas ermutigt die wahren Christen zu einem überzeugenden, christlichen Lebenswandel und schliesst mit einem wunderbaren Lobpreis. Autor • Judas, der Bruder des Jakobus und Bruder des Herrn (1,1; Mat 13,55; Mark 6,5; Apg 1,14; 1Kor 9,5) • kein Apostel (Jud 17) Adressaten • allgemeines Rundschreiben an jüdische und nichtjüdische Christen Zeit und Ort der Abfassung • nach dem 2. Petrusbrief (vgl. die vielen Anspielungen auf diesen Brief, vgl. Jud 413.18.20-21 mit 2Pet 2,1.4.6-13.17-18; 3,3: nach 67 n. Chr.; wohl zwischen 80 und 90 n. Chr. • Der 2. Petrusbrief prophezeit schwere Missstände in der Christenheit. Der Judasbrief berichtet über die Erfüllung dieser Voraussagen. Anlass und Problemstellung • Das gemeinsame Heil in Christus und die daraus resultierende Notwendigkeit, für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen (Jud 3) • Scheinchristen haben sich eingeschlichen. Sie missbrauchen die Gnade Gottes und verleugnen die Autorität Gottes (Jud 4). Grobstruktur • Gruss (1-2) • Ziel des Schreibens (3-4): Kampf für das Glaubensgut • Der Abfall unter den Christen (5-16) o drei Beispiele für Gottes Strafgericht (5-7) o Beschreibung der Eingeschlichenen (8-16) • Die Haltung der Treuen (17-25) o Ermahnungen an die Erlösten (17-23) o Doxologie / Lobpreis Gottes (24-25) Besonderheiten • Ereignisse, die im AT nicht erwähnt werden: gebundene Engel (Jud 6), Streit des Erzengels Michael mit dem Teufel (Jud 9), Henochzitat (Jud 14) • Parallele zwischen Jud 9 und (verloren gegangene Assumptio Mosis (gemäss Origenes) • Parallele zwischen Jud 14 und Henochapokalypse • Beachte: Das Henochbuch wird nicht genannt. Judas zitiert nicht „die Schrift“. Judas und das Henochbuch können auf eine gemeinsame jüdische Urquelle zurückgeführt werden, analoges gilt für Assumptio Mosis. Nie werden im NT Apokryphen bzw. Pseudepigraphen als Heilige Schrift angeführt. Andere ausserbiblischen Informationen im NT: Heb 11,35: keine Befreiung angenommen, damit sie eine bessere Auferstehung erlangten (vgl. 2Makk 7); Heb 11,36: (Jesaja) zersägt; 2Tim 3,8: die Zauberer Jannes und Jambres (vgl. Targum 2Mo 7) etc. • die Gottheit Christi: „unser Gebieter-Gott und Herr Jesus Christus“ (MT, Sharp’s Rule) • 3x „Geliebte“ (Jud 1.17.20) • 3 Beispiele der Bestrafung: Israel (Jud 5), Engel (Jud 6), Sodom und Gomorra (Jud 7) • 3 Beispiele für Abfall (Jud 11): Kain (1Mo 4,16), Bileam (4Mo 22-24), Korah (4Mo 16) • 6x „diese“: Jud 8.10.12.16.19 • Kennzeichen der falschen Christen: o ohne Ehrfurcht vor Gott, gottlos (6x: Jud 4.15.15.15.15.18) o Sexuelle Verirrungen (Jud 8.10.16) o Spotten über den Teufel (Jud 8.10) o Abfall von Gott (Jud 11; Weg Kains, 1Mo 4,16) o Prophetendienst aus Geldliebe (Jud 11; Irrtum Bileams, 4Mo 22-24) o Rebellion gegen Gottes Autorität in seinem Wort und gegen das Opfer seines Sohnes (Jud 11; 4Mo 16: Rebellion gegen Mose , Rebellion gegen Aaron ) o harte Worte gegen Gott (Jud 15) o Murrende (Jud 16) o mit ihrem Los Unzufriedene (Jud 16) o stolze Worte (Jud 16) o bewundern vorteilshalber Personen o Verursacher von Spaltungen (Jud 19) o natürliche (seelische) Menschen, die den Geist nicht haben (Jud 19) o bildliche Benennungen: Jud 12: Klippen, Wolken ohne Wasser, spätherbstliche Bäume, Jud 13 wilde Meereswogen, Irrsterne / Meteore, • Kennzeichen der wahren Christen o Hören auf die Worte des Herrn Jesus und der Apostel (Jud 17) o Achten auf das prophetische Wort (Jud 17) o sich selbst erbauen auf den allerheiligsten Glauben (Jud 20) o betend im Heiligen Geist (Jud 21) o sich selbst erhalten in der Liebe Gottes (Jud 21) o die Wiederkunft Christi zum ewigen Leben erwartend (Jud 21) o Zweifler überführen (Jud 22) o andere aus dem Feuer retten (Jud 23) o Befleckung hassend (Jud 23) o Gottes Bewahrung erlebend (Jud 1.24) Exkurs: Sodom und Gomorra (zu Jud 7) • Gottes Zerstörung von Sodom, Gomorra, Adama und Zeboim durch Schwefel und Feuer; Hinweis auf die Hölle (19,23-29; 5Mos 29,23; 2Pet 2,6; Jud 7) • Archäologie von Sodom, Adama, Zeboim und Zoar: PRICE: The Stones Cry Out, SS. 109-124: W.F. Albright (1924, Entdeckung von Bab edh-Dhra, Datierung, Frühe Bronze Î Zeit Abrahams); Ausgrabung in Bab edh-Dhra durch Paul Lapp (19651967), Walter Rast und Thomas Schaub (1973ff): 6,80 m dicke Stadtmauern, Friedhof mit tausenden von Menschen, kanaanitischer Tempel mit Altar, Stadt mit ca. 2m dicker Ascheschicht bedeckt, Hinweise auf Feuer von oben (!); Archäologe Briant Wood: Bab edh-Dhra = Sodom. Südlich: es-Safi (seit byzant. Zeit identifiziert mit Zoar; 19,19-23; nicht verbrannt). Rast/Schaub fanden weitere 3 Städte mit Ascheschichten: Numeira (= Gomorra, über 2 m dicke Ascheschicht); Feifa = Adama; Khanazir = Zeboim; jede Stadt an einem Wadi gebaut (13,10) • ausgebranntes Ölbecken, viel Schwefel und Salz ► Explosion dieses Beckens führte zu einem Regen mit Feure und Schwefel Bibliographie MAUERHOFER, E.: Einleitung in das Neue Testament, Vorlesungsscript, 2. Auflage, Basel 1988, SS. 369ff. MAUERHOFER, E.: Einleitung in die Schriften des Neuen Testaments, 2 Bde., Neuhausen / Stuttgart 1995. PRICE, R.: The Stones Cry out, Eugene, Oregon 1997. REMMERS, A.: Das Neue Testament im Überblick, Hückeswagen 1990. Roger Liebi, März 2003
    0 Antwort(en) | 118 mal aufgerufen
Weitere Aktivitäten